Language Mining Podcast

132 Das perfekte Mittel gegen das Vergessen

Listen to 132 Das perfekte Mittel gegen das VergessenWer kennt das nicht: Du bist unterwegs und siehst ein Wort oder einen Satz, den du dir merken möchtest. Vielleicht holst du vorher noch dein Wörterbuch heraus und schlägst das eine oder andere Wort nach. Und das machst du alles, um später den Satz dann wieder zu vergessen. Ist das nicht frustrierend? Was kann man tun? Was passierst beim Vergessen? Weiter auf http://languagemining.de/

131 Flüchtlinge und digitale Medien

Listen to 131 Flüchtlinge und digitale Medien"Flüchtlinge und digitale Medien? Die können doch kaum Deutsch, wie sollen sie da mit neuen Medien umgehen können." Derartige Aussagen hört man oft von Lehrern, die erwachsene Flüchtlinge unterrichten – sei es in herkömmlichen Deutschkursen oder im Pflichtschulabschluss. Im Laufe der Zeit habe ich eine Art Liste häufig gestellter Fragen, also eine FAQ erstellt. Hier sind nun einige der Bedenken, die ich keinesfalls einfach nur mit Gegenargumenten als unwahr darstellen möchte. Meiner Erfahrung nach betrachten die Lehrer oder Trainer viel zu sehr das "Ob" und viel zu wenig das "Wie". In unserer heutigen modernen Zeit brauchen wir uns die Frage nicht mehr zu stellen, ob digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden sollten. Es gehört einfach dazu. Hier geht es allerdings um ein anderes Problem: Die Benutzung von Lern-Apps, E-Mail & Co. stellt Lehrer und Flüchtlinge vor neue Herausforderungen. Das ist natürlich sowohl ein Hardware- als auch ein Software-Problem. Und da viele Flüchtlinge wenig Vorbildung und geringe Deutschkenntnisse vorweisen können, haben sie es natürlich doppelt schwer. Da ich Google zertifiziert bin, geht es bei mir meist um die Einführung der G Suite for Education mit Google Classroom als zentralem Tool. Weiter auf http://languagemining.de/

130 Google Certified Educator

Listen to 130 Google Certified EducatorBei Google Certified Educator geht es, wie der Name schon andeutet, um eine Zertifizierung im Bildungsbereich. Bereits seit 2014 gibt es Google Classroom. Classroom ist das Google Tool, dass den Lehrern und Schülern im Unterricht als digitaler Dreh- und Angelplatz dient. Darüber laufen die Termine, die Hausaufgaben, die Tests, die Dokumente, Tabellen, Präsentationen, Websites und so weiter. Wer Google Classroom benutzen möchte, musste bisher eine Bildungseinrichtung sein. Dort ist die G Suite for Education installiert, wovon Classroom eines der Produkte ist. Seit April gibt es nun auch eine Version, die man mit einem privaten Google Konto nutzen kann. Damit die Lehrer mit der G Suite for Education besser zurechtkommen hat Google viele Online-Trainings bereitgestellt. Und darüber hinaus kann sich jeder, der einen offiziellen Titel haben möchte, zertifizieren lassen. Vorab erst einmal einige wichtige Informationen: Classroom ist in 42 Sprachen verfügbar. Die Online-Trainings und die Zertifizierungen gibt es nur in 16 Sprachen und nicht auf Deutsch. Die Online-Trainings sind nicht obligatorisch. Mehr Infos auf http://languagemining.de/

129 Das TPACK Modell

Listen to 129 Das TPACK ModellDas TPACK Modell ist eigentlich nichts weiter als ein theoretisches Konstrukt für den Unterricht. Es hilft uns Lehrern Technologie in den Unterricht zu integrieren. Das Modell verblüfft durch seine Einfachheit, mit anderen Worten: leicht zu verstehen und einfach umzusetzen. Moment! Technologie im Unterricht – einfach und leicht? Das geht? Ja, klar geht das. Kennengelernt habe ich das TPACK im Rahmen meiner Zertifizierung zum Google Certified Educator und Google Certified Innovator. Darüber werde ich aber noch in einer anderen Episode berichten. Mehr Info auf http://languagemining.de/

128 On-the-fly Wörter lernen

Listen to 128 On-the-fly Wörter lernenOn-the-fly bedeutet laut Wikipedia wörtlich „im Fluge“ oder sinngemäß „im Vorbeigehen“ oder „spontan“. Eigentlich kommt der Begriff aus der Computertechnik. Da ich hier aber tatsächlich die sinngemäße Bedeutung von „im Vorbeigehen“ oder „spontan“ meine, denke ich, dass On-the-fly Wörter lernen als Titel auch ganz gut passt. Die Idee ist ganz simpel: Ich sehe ein neues Wort in der Fremdsprache, die ich gerade lerne. Ich möchte mir dieses Wort gern merken, und ich weiß aus Erfahrung, dass ich es vermutlich bald wieder vergessen habe. Was ich da tun? Meistens habe ich keinen Stift und kein Papier zur Hand, allerdings habe ich mein Handy immer dabei. Natürlich kann ich Quizlet dafür benutzen. Jetzt habe ich aber schon so viele Episoden über Quizlet gemacht, dass es an der Zeit ist auch mal ein anderes Tool vorzustellen … On-the-fly mit Tinycards Tinycards von Duolingo Tinycards ist von den Machern von Duolingo. Und es ist auch genauso einfach zu bedienen wie Duolingo. Und bevor ich hier lange um den heißen Brei herumrede, zeige ich hier mal die Schritte zum On-the-fly Wörter lernen. http://languagemining.de/

127 Hausaufgaben kontrollieren

Listen to 127 Hausaufgaben kontrollierenImmer wenn ich Hausaufgaben höre, denke ich automatisch an meine Schulzeit. Ich höre den Lehrer sagen: "… und die Hausaufgaben zur nächsten Stunde sind …" und zeitgleich hörte man das einheitliche Stöhnen der Schüler. Keiner wollte Hausaufgaben machen, jeder wollte am Nachmittag spielen. Und wir alle wussten, dass der Lehrer die Hausaufgaben kontrollieren würde. Heute bin ich Lehrer und habe meine eigene Schulzeit nicht vergessen. Bei mir gibt es keine Hausaufgaben der Hausaufgaben wegen, sondern ich möchte wichtige Lernzeit nicht mit Vokabellernen oder Routineübungen vergeuden. Idealerweise machen die Schüler das zu Hause. Und natürlich möchte ich die Hausaufgaben kontrollieren.

126 Schreibtraining

Listen to 126 SchreibtrainingIn Schreibtraining steckt Training und bei Training muss ich ans Schwitzen denken. Hmm, ist das wirklich so? Ja und nein. Wie immer kommt es darauf an, wie man es macht. Das Ziel bei Schreibtraining ist natürlich das Schreiben zu trainieren. Ganz konkret trainiert man damit die Rechtschreibung. Vor allem Kursteilnehmer mit geringem Bildungshintergrund und Lerner, die mit der deutschen Sprache auch unser Alphabet gelernt haben, tun sich oft schwer, die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge zu schreiben. Natürlich gibt es viele Gründe, warum das Schreibtraining so wichtig ist. Und ich setze das Schreibtraining nur dann im Kurs ein, wenn ich viele Rechtschreibfehler feststelle. Heute erkläre ich Schritt für Schritt wie richtiges Schreibtraining funktioniert, und wie man es schafft, dass am Ende alle Kursteilnehmer glücklich und zufrieden sind. Na, hab ich dich neugierig gemacht? Okay, dann los. http://languagemining.de/

125 Grammatik mit Quizlet lernen

Listen to 125 Grammatik mit Quizlet lernen125 Grammatik mit Quizlet lernen - Was genau ist eigentlich Grammatik? - Grammatik ist also ein Gefühl – und woher kommt das Gefühl? - Und wie passen ein Vokabeltrainer und Grammatik zusammen? - Schritt für Schritt-Anleitung für das Lernen von Grammatik mit Quizlet http://languagemining.de/

124 Quizlet und Bleistift

Listen to 124 Quizlet und Bleistift124 Quizlet und Bleistift – hin und her - Was ist Quizlet? - Und was bedeutet Quizlet im Unterricht? - Technische Hürden - Der Ablauf im Unterricht - Mit allen Sinnen lernen - Und wo bleibt jetzt der Bleistift? - Noch einmal kurz und knapp Mehr Info auf http://languagemining.de/

123 Das erste Buch

Listen to 123 Das erste BuchMan kann eine Sprache über das Lesen von Büchern lernen, man kann aber auch zum Buch greifen, sobald man die ersten Sprachkenntnisse hat. Es gibt verschiedene Methoden. Hör einfach mal rein: Und hier sind wir auf iTunes: https://itunes.apple.com/at/podcast/language-mining-podcast-fremdsprachen/id861387178

122: Kognitiv oder wie schlau bin ich eigentlich?

Listen to 122: Kognitiv oder wie schlau bin ich eigentlich?

121: Immer alles verstehen wollen

Listen to 121: Immer alles verstehen wollenGehörst du auch zu denen? Muss du immer alles nachfragen und im Detail verstehen? Das muss nicht sein. Dein Unterbewusstsein hat bereits alle Tools, die zum Lernen notwendig sind. Verlass dich einfach ein Stück weit drauf und finde heraus, warum du etwas lernst und etwas anderes nicht. Wird sind auch auf iTunes: https://itunes.apple.com/at/podcast/language-mining-podcast-fremdsprachen/id861387178

120: Gut fühlen beim Sprachenlernen

Listen to 120: Gut fühlen beim SprachenlernenEs geht nicht nur darum ein gutes Gefühl beim Sprachenlernen zu haben, sondern man kann sich dieses Gefühl auch holen, wenn man es nicht schon hat. Außerdem kann man das gute Gefühl während des Lernens verstärken und damit den Lernerfolg noch weiter steigern. Viel Spaß beim Zuhören.

119 Bildgeschichten auch für Selbstlerner

Listen to 119 Bildgeschichten auch für SelbstlernerBildgeschichten zum Sprachenlernen nutzen und dabei die Kreativität steigern

118 Was ist an deiner Sprache sexy?

Listen to 118 Was ist an deiner Sprache sexy?Mit "sexy" meine ich natürlich nicht das erotische Geflüster, mit dem du die eine oder andere Person zu frohlocken vermagst. Nein, es geht darum, was du an der Sprache toll findest, die du lernst. Was genau ist sexy? Wie definierst du es? Die Idee, die sich hinter "sexy" verbirgt kommt natürlich von der menschlichen Beziehung und damit von der sexuellen Anziehungskraft zwischen zwei Menschen. Wie definieren wir es denn bei einem Menschen? Was veranlasst uns dazu jemand anderen als sexy zu bezeichnen? Ist es nicht immer eine ganz bestimmte Eigenschaft? Also entweder ist es der Körper (und vermutlich auch nur ein bestimmter Aspekt dessen). Oder es ist die Intelligenz, die Wortgewandtheit, die Spontanität, das Einfühlungsvermögen und so weiter und so weiter. Und genauso ist es bei einer Sprache, nicht wahr? Es ist noch gar nicht so lang her, da hatte ich entschieden eine nordische Sprache zu lernen. Die engere Wahl fiel auf Dänisch, Schwedisch und Norwegisch. Warum ich mich für Dänisch entschieden habe? Es war die Anziehungskraft der Sprache, die ich auf kulturelle Zugehörigkeit und Ähnlichkeit zurückführe. Auf der logischen Ebene hätten Norwegisch und Schwedisch vermutlich gewonnen, weil ich verschiedene Punkte einfach subjektiv besser finde. Bei einer Liebesbeziehung ist es ähnlich. So gibt es immer eine Person, die intelligenter, hübscher, witziger und so weiter ist. Es ist aber die eine Eigenschaft, die mich an eben dieser Person fasziniert, die ich gern habe. Und welche Eigenschaften können an Sprachen sexy sein? Der Klang der Sprache Das ist der Klassiker. "Oh, es klingt so schön, wenn du sprichst." Kennst du diesen Satz? Man schmilzt einfach dahin, wenn man die Sprache irgendwo hört. In der Zeitung Die Welt gab es vor einigen Jahren einmal einen interessanten Artikel zu mit dem Titel "Warum Deutsch hart klingt – und Arabisch forsch". Der Gegentest ist dann, wenn man die Sprache mit einem anderen Akzent gesprochen hört. Also, nehmen wir an, ich hätte mich in Brasilianisches Portugiesisch verliebt und höre dann einen Portugiesen sprechen. Oder es ist amerikanisches und britisches oder australisches Englisch. Und so weiter. Die Eleganz der Schriftsprache Meist kommt dieser Aspekt erst viel später zum Tragen, nämlich dann, wenn man die Sprache bereits kann. Vielleicht lässt sich das mit einem Lebenspartner vergleichen, mit dem auf eher unspektakuläre Weise zusammengekommen und zusammengeblieben ist. Über die Jahre lernt man ihn dann immer besser kennen und lieben. Bei mir war das so mit Englisch. In der Schule war es ein Muss, privat habe ich es nicht wirklich gebraucht und erst später, als ich anfing englische Literatur zu lesen, entdeckte ich, wie tief und wortreich die Sprache doch ist. Und noch etwas später habe ich mich auch in den Klang des britischen Englisch verliebt. Späte Liebe sozusagen. Die Faszination des Alphabets Das ist wirklich rein optisch. Es steht die wunderschöne Person vor einem und man kann den Blick nicht von ihr ablassen. Wie hypnotisiert starrt man sie an – und es muss für einen Außenstehenden wirklich dämlich aussehen. Ein neues Alphabet kann für einen Sprachlerner Ähnliches bewirken. Und es muss noch nicht einmal ein neues Alphabet wie Griechisch, Kyrillisch oder Arabisch sein. Manchmal sind es nur die kleinen Dinge wie die Tilde auf dem ã im Portugiesischen, das durchgestrichene ø im Dänischen oder das umgedrehte ¿ im Spanischen. In ein neues Alphabet muss man sich verlieben, anders geht es gar nicht. Und wenn rein gar nichts sexy ist? Hier kommt die Quiz-Frage: Was würdest du mit einem Partner tun, an dem du rein gar nichts toll findest? Richtig. Schluss machen. Alles andere wäre nicht nur Zeitverschwendung, sondern auch unfair. Mit einer Sprache ist es genau dasselbe. Oder kommst du jetzt mit solchen Argumenten wie: "Aber ich muss doch Englisch reden, weil ich es im Beruf brauche." Schon richtig. Einige Dinge muss man tun, ob sie einem Spaß machen

117: Deutscher Rap: Scheiß Texte – hoher Lernerfolg

Listen to 117: Deutscher Rap: Scheiß Texte – hoher LernerfolgEs gibt so viel schönes deutsches Liedgut mit wohlklingenden Texten – warum muss es denn ausgerechnet deutscher Rap sein? Nein, muss es ja nicht. Udo Jürgens oder Helene Fischer kann man ja auch zum Sprachen lernen nehmen. Nun bin ich im Moment sehr mit jugendlichen Flüchtlingen beschäftigt, die in kürzester Zeit Deutsch lernen sollen. Die Sprache als Einstieg in die Kultur sozusagen. Wir bringen denen alles bei, was sie im richtigen Leben gebrauchen können: kochen, putzen, Höflichkeit und pünktlich sein, und sogar Mathematik und Geschichte als Vorbereitung auf den Pflichtschulabschluss. Damit die Sprache reingeht, hilft der Rhythmus. Und welche Musikart könnte mehr monotone Beats haben als der Rap, deutscher Rap? Natürlich hab ich mir das nicht nur so ausgedacht, denn … also, ja dann würde ich denen ja praktisch eine Musik wie ein Medikament verschreiben. Und wer will das schon schlucken? Ich hab einfach nur zugehört und beobachtet. Sie hören in ihrer Freizeit sehr viel Musik aus ihrem Herkunftsland und das ist bei der Gruppe, die ich zurzeit betreue, hauptsächlich Afghanistan und der Iran. Und was für Musik? Tja, so Lieder, die für mich irgendwie wie persische Schlager klingen und dann haben sie auch ein Kontrastprogramm. Vor allem sind es diejenigen, die einen etwas höheren Bildungsstand haben. Und die hören Rap. Kein deutscher Rap, sondern persischer. Natürlich habe ich keine Ahnung, was das für Texte sind. Es muss aber irgendwas sozial-kritisches, politisch-angehauchtes sein, sonst würde die Musikrichtung nicht passen. Man singt in einem Rap nicht von Friede, Freude, Eierkuchen, oder es wäre eine Verarsche. Rap-Musik ist nun nicht gerade meine große Leidenschaft und mich im Deutschunterricht mit Sozialkritik und Politik auseinanderzusetzen liegt mir fern. Ich habe es dann lieber positiv, lustig und manchmal auch etwas albern. Den Schülern gefällt's. Also ist alles gut. Und dennoch wollte ich testen, wie sie auf deutschen Rap ansprechen. Und wenn sie das tun, dann würden sie noch mehr Deutsch lernen, mehr Spaß an der Sprache haben und sich noch besser integrieren. Ich habe wirklich versucht nach harmloser Rap-Musik zu suchen. Hmm, da gibt es nicht so viel. Und wenn, dann ist es eher rappiger Pop oder so. Egal, nach vielen Hin und Her haben die Jungs mir dann ein Lied vorgeschlagen, das überhaupt nichts mit Rap zu tun hat, sehr wohl aber einen schönen Text hat. Und darum geht es ja im Deutschunterricht. Das Ausschlaggebende an dem Song ist die Herkunft der Sängerin. Es ist eine Iranerin, die auf Deutsch singt. Und das ist schon etwas besonderes. Mein Fazit ist, dass man mit Musik einfach toll Sprache lernen kann. Die einzelnen Sätze gehen mit dem Rhythmus sozusagen direkt ins Blut. Allerdings darf man aufpassen, dass die Texte auch dann später im richtigen Leben zu gebrauchen sind. https://www.youtube.com/watch?v=Nba6Svsk7js

116: Sprach-Tandem – Language Buddy

Listen to 116: Sprach-Tandem – Language BuddyEin Sprach-Tandem ist jemand, der mir seine Sprache beibringt und ich ihm seine Wie schön, wenn immer ein Sprach-Tandem bereitsteht, der einem jede Frage beantworten kann. So ein Sprach-Tandem oder Language Buddy ist nichts anders als ein Muttersprachler, der meine Muttersprache lernt, sodass wir uns gegenseitig helfen können. Idealerweise hat dieser Partner dann auch noch gleiche Interessen und möglichst gleich viel Zeit. Nicht selten sind diese Sprach-Tandems auch romantische Beziehungen oder es entsteht eine Beziehung aus einem vermeintlichen Sprachtraining – ohne dass ich dabei unterstellen möchte, dass das Sprachenlernen als Dating-Methode ausgenutzt wird. Da ich im Moment gerade mit der persischen Sprache neu begonnen habe und ich zumindest am Anfang kein wirklich (für mich) passendes Tool zum Lernen gefunden hatte, so habe ich mich auf verschiedenen Internet-Plattformen umgeschaut, wo es Tandempartner zu finden gibt. Es gibt wirklich viele dieser Plattformen und selbst Facebook, Google Plus und sonstige Social Media-Seiten eignen sich prima zur ersten Kontaktaufnahme. Ich habe mich auf hellotalk.com, italki.com und conversationexchange.com umgeschaut und bin dann auch gleich fündig geworden. Ich hatte mir selbst im Vorfeld einige Kriterien erstellt, die vielleicht auch dem einen oder anderen hilfreich erscheinen könnten: Mann oder Frau Ja, ich hatte es oben bereits erwähnt. Wie schnell kann es passieren, dass man sich in seine Lehrerin verliebt, vor allem wenn diese ledig und sympathisch ist. Nein, ich neige weder zur Untreue noch bin ich auf der Suche. Und außerdem denke ich, dass ich die beiden Dinge auseinanderhalten kann. Und dennoch wollte ich diesem Thema auch aus kulturellen Aspekten aus dem Weg gehen. Persisch wird in Ländern gesprochen, in denen Frauen und Männer nicht so sehr in einen Topf geworfen werden, wie wir es gern in unserer westlichen Welt tun oder gern hätten. Mit anderen Worten: Würde ich statt Persisch Schwedisch lernen, würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Bildungsstand Der Austausch mit einem Sprachpartner sollte schon irgendwie auf demselben oder auch ähnlichen Niveau passieren. Ich lerne gern von jedem Menschen etwas, und ich habe so viel von den Jugendlichen gelernt, denen ich neben unsere Sprache auch noch unser Alphabet beigebracht habe und die zum Teil überhaupt keine Schulbildung hatten. Herkunftsland Ich würde sagen, dass das eigentlich egal ist, und dennoch macht es auf der Motivationsebene einen großen Unterschied. Sprachen werden oft in verschiedenen Ländern gesprochen. So gibt es zum Beispiel Englisch aus England, aus den USA, aus Australien, aus Südafrika usw. Selbst innerhalb eines Landes gibt es oft große Unterschiede wie zum Beispiel England und Schottland, Texas und New York usw. Auch wenn ich sehr viel mit Menschen aus Afghanistan zu tun habe, schien es mir irgendwie besser Persisch aus dem Iran zu lernen. Es war nur ein Gefühl und diesem Gefühl bin ich gefolgt. Verbindlichkeit Mal kurz jemanden kennenlernen, ein wenig schwatzen und das war's dann – nein, das wollte ich nicht. Ich wollte ein Sprach-Tandem, der mich fordert, auf den ich mich verlassen kann und der auch gern mal mit mir schimpfen darf, sollte ich einmal nachlässig werden. Kostenlos oder nicht? Eine andere Art der Verbindlichkeit ist die Bezahlung. Irgendwie können wir Dinge eher wertschätzen, wenn wir dafür auch etwas bezahlen. Dieses Gefühl mag bei manchen Menschen sehr stark oder bei anderen nicht so stark ausgeprägt zu sein. Für mich reicht die Verbindlichkeit auf menschlicher Ebene bereits aus. Hätte ich allerdings ein Sprach-Tandem (oder sagen wir besser einen Sprachtrainer) gebucht, dann wäre das auf jeden Fall für mich ein Motivationsgrund mehr dran zu bleiben. Bei "kostenlos oder nicht" ging es mir aber nicht um das Thema Verbindlichkeit, sondern ich wollte eine Win-Win-Situation ohne Bezahlung. Das war mein ganz persönliches Kriterium. Und am Ende hat alles funktioniert: Ich habe

115: Grammatik – ja oder nein

Listen to 115: Grammatik – ja oder neinGrammatik klingt nicht gerade besonders sexy und doch wollen es viele – auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Grammatik oder nicht – wie soll ich mich entscheiden? "Habe ich denn eine Chance?" werden sich viele jetzt fragen. Hmm, also eigentlich nicht. Es ist nicht wirklich eine Frage, die ich mir beantworte, sondern die mir beantwortet wird. So reicht es schon aus, wenn ich mich in einen Kurs an einer Sprachenschule einschreibe. Nicht selten sind es dann noch nicht einmal deutsch oder österreichische Muttersprachler, die dort unterrichten, sondern vor allem Menschen aus Ländern wie Tschechien, Ungarn oder Russland unterrichten inzwischen bei uns die deutsche Sprache. Und sie tun das sehr gut und mit viel Erfolg. Bei vielen Deutschlehrern aus diesen Ländern ist mir aufgefallen, dass die wahre Experten in Sachen Grammatik sind. Oft können sie die Grammatik, bevor sie die Sprache lernen. Es sind exzellente Deutschlehrer, die vor allem gut darin sind, die Lerner auf die Prüfungen vorzubereiten. Und wer Spaß daran findet, Sprache über Regeln zu lernen, der findet diesen Unterrichtsstil sicher auch interessant. Wähle ich zum Sprachenlernen zum Beispiel ein Tool wie Duolingo in Kombination mit Memrise, oder lerne ich die Sprache über transkribierte Vorträge auf TED oder durch das Lesen von Büchern, dann ist es tatsächlich möglich, völlig auf Grammatik zu verzichten. Und doch funktioniert es nicht immer, denn wir brauchen die Grammatik. Und der Grund dafür ist eigentlich ziemlich absurd. Es liegt daran, dass wir über den Schulunterricht Grammatik eingetrichtert bekommen haben. Wir glauben daher also, dass wir die Grammatik brauchen, so wie wir die Mathematik für die Physik brauchen. Grammatik ist allerdings ein abstraktes Regelwerk, das bei besonders unregelmäßigen Sprachen gar keinen Sinn macht. Und selbst im Deutschen gibt Dinge, die eine Regel überflüssig machen. So könnte der Unterschied zwischen "auf die Straße" und "auf der Straße" noch über Dativ- und Akkusativ-Regeln erklärt werden. "Frage" ich allerdings "den Mann" und ich "sage" aber "dem Mann", dann macht weder der Dativ noch der Akkusativ Sinn. Hierbei lerne ich doch viel lieber über das Gefühl, weil mir die Regel rein gar nichts bringt. Und ja, man kann "mit Regeln" und "mit Gefühl" in jedem Unterricht kombinieren. Das ist das, was ich tue und es macht nicht nur mir, sondern vor allem den Lernern Spaß.

114: Die 3 besten Motivationsstrategien für Fremdsprechen

Listen to 114: Die 3 besten Motivationsstrategien für FremdsprechenMotivationsstrategien sind etwas für Theoretiker – Hier kommen die praktischen Tipps Du kennst so viele Motivationsstrategien und du motivierst dich nicht? Oder merkst du vielleicht gar nicht, dass du dich selbst motivierst? Oder kommst du immer erst drauf, wenn die Motivation bereits im Keller ist? Und wie bin ich auf das Thema Motivationsstrategien gekommen? Eigentlich komme ich bei jedem Coaching darauf. Es ist bei jedem ein Thema. Mal mehr, mal weniger. Dann habe ich diese Motivationsseite mit Zitaten gefunden. Und dachte, dass da ja vielleicht auch etwas für mich dabei ist. Und siehe da … Motivation #1: von innen heraus "All our dreams can come true if we have the courage to pursue them." --Walt Disney Die Courage deinen Traum vom fließend Sprechen zu verfolgen … – das klingt ja so, als würdest du dich nicht trauen die Sprache zu lernen. Ist dem wirklich so? In dem Titel steht ganz bewusst "heraus" und nicht "hinaus". Letzteres würde ja bedeuten, dass ich die Motivation – was auch immer das genau ist – von innen nach außen drücken, schieben oder quetschen müsste. "Heraus" bedeutet, dass ich mich von außen betrachte. Jetzt darf ich mir überlegen, wie es denn dazu kommen kann, dass die Motivation mich antreibt. Motivation kann nur von mir selbst ausgehen. Ich stelle mir vor, dass ich die Sprache fließend spreche und halte mir dieses Bild vor Augen. "Vor Augen" im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das ist außerhalb von mir. Dieses Bild von mir ist das Ziel das ich erreichen will. Mein Wille ist so stark, dass ich unbedingt dorthin muss. Jetzt hole ich mir die Energie, die ich dafür benötige. Von innen heraus. Das Ziel zieht mich an. Ich kann gar nicht anders. Habe ich allerdings nur ein sehr schemenhaftes Bild von einer Version von mir, die eventuell, aber nicht wirklich, die Sprache spricht. Traue ich es mir nicht wirklich zu oder ist es nur eine Art Wunschdenken, dass ich jemals diese Sprache sprechen können würde? Ich kann mein Unterbewusstsein nicht hinters Licht führen. Ist das Bild, das ich vor mir habe, klar und deutlich, dann habe ich auch den Mut meinen Traum zu verfolgen. Und das ist das, was Walt Disney meinte, als er sagte: "All our dreams can come true if we have the courage to pursue them." Motivation #2: Tritt dir selbst in den Hintern "Opportunities don't happen, you create them." --Chris Grosser Hör auf auf irgendeine Motivation zu warten, die du haben solltest, aber die noch nicht da ist. Aus welchem Grund auch immer. Es interessiert mich nicht. Und es sollte dich genauso wenig interessieren. Laber-Rhabarber. Jeder auch noch so lange Weg beginnt mit nur einem einzigen Schritt. Und es ist egal, wie schnell du gehst. Ich kenne Menschen, die zehn, zwölf und mehr Jahre für ein Studium gebraucht haben. Und am Ende hatten sie das Diplom in der Hand. Motivation #3: Schau dir Motivation #1 und #2 noch einmal genau an Ja, ja. Es gibt reichlich Blogartikel, wo die Autoren sich die vielen Punkte aus den Fingern saugen. Beim Thema Motivation gibt es nur 3 Punkte: Das Ziel im Auge haben, einen Schritt tun, und die beiden Punkte wiederholen. Eins, zwei, drei – so einfach ist das.

113: 4 Schritte um eine neue Sprache zu lernen

Listen to 113: 4 Schritte um eine neue Sprache zu lernenWas braucht es wirklich um sich auf eine neue Sprache zu stürzen? Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich davon berichtet, wie ich eine neue Sprache beigebracht habe. Dabei ging es um Dänisch und wir haben sogar drei Episoden über das Thema gemacht. Ganz unten sind die Links dazu. Jetzt ist es mal wieder soweit. Eine neue Sprache ist an der Reihe. Ich habe bereits begonnen und weiß noch gar nicht so genau, wo die Reise hingeht. Schritt Nr. 0: Erst einmal aufräumen Schritt Nr. 1: Informationen über die Sprache sammeln Schritt Nr. 2: Das Gefühl überprüfen Schritt Nr. 3: Das richtige Tool oder Tools finden Schritt Nr. 4: Neues Ausprobieren

112: Vergessen – wie funktioniert das?

Listen to 112: Vergessen – wie funktioniert das?Wie funktioniert "vergessen"? Das Merken von Wörtern ist dasselbe wie das Vergessen, nur anders herum. Also beim Lernen verankern wir Information im Gehirn, und beim Vergessen geht es wieder raus. Wir legen den Fokus immer nur allzu sehr auf das Merken und denken fast nie daran, dass Vergessen vielleicht die wichtigere Komponente ist. Das ist in etwa so wie ein Eimer, den wir mit Wasser füllen wollen. Und dieser Eimer hat ein Loch. Was ist nun wichtiger: das Loch zu stopfen oder den Eimer zu füllen? Okay, also wie immer hinkt der Vergleicht und es kommt natürlich auch auf die Parameter an. So ist es wichtig zu wissen, wie groß das Loch ist, mit wie viel Liter pro Minute ich den Eimer fülle und wie lange das Wasser im Eimer bleiben soll. Und beim Sprachenlernen ist das nicht anders. Und die Analogie mit dem Eimer ist natürlich nur ein Gedankenanstoß. Was ist lernen? Okay, wir haben die Frage mit dem Vergessen noch gar nicht beantwortet und schon geht es mit der nächsten Frage weiter. Geduld. Geduld. Wir kommen noch zum Punkt. Lernen bedeutet etwas Neues mit etwas Vorhandenem zu verbinden. So ist dort zum Beispiel ein Gegenstand, den ich visuell erkennen kann. Allerdings kenne ich nicht das dazugehörige Wort. Ich schlage das Wort nach oder jemand sagt es mir und schon kann ich dieses Wort mit dem Gegenstand zusammenbringen. Das Neue ist hier also das Wort und das Vorhandene ist der Gegenstand, den ich visuell identifiziert habe. Und damit habe ich ein neues Wort gelernt. Reicht eine Bedeutung aus um das Wort zu lernen? Das könnte vielleicht sogar die falsche Frage sein. Und die kurze Antwort ist: Ja. Und es sollten auch auf keinen Fall mehr sein. Wenn ich einmal die Bedeutung gelernt habe, kann ich sie sofort anwenden. Das nennt man auch A-B-Verknüpfung: in diesem Kontext = dieses Wort. In einem anderen Kontext könnte es dann vielleicht nicht mehr passen. Ein Beispiel hierfür ist das deutsche Wort Auto und das Synonym Wagen. Bei den folgenden beiden Sätzen spielt es keine große Rolle, ob Auto oder Wagen sage: 'Wir nehmen deinen Wagen.' und 'Wir nehmen dein Auto.' Allerdings klingt dieser Satz etwas seltsam: 'Holst du bitte ein Einkaufsauto?' Versuche ich allerdings alle Bedeutungen auf einmal zu lernen, dann habe ich keine A-B-Verknüpfung mehr, sondern eine A-B1, A-B2, A-B3 usw. -Verknüpfung. Das sind eindeutig zu viele Dinge auf einmal. Unser Gehirn tickt nicht so. Tatsächlich funktioniert das Gehirn sequenziell, oder auf Deutsch: eine Sache nach der anderen. Wenn also zu viele Dinge gleichzeitig passieren oder gelernt werden müssen, dann vergessen wir schnell wieder. Und was ist denn nun vergessen? Vereinfacht gesagt lernen wir mit den Sinnen. Und davon haben wir fünf. Für dieses Beispiel nehme ich der Einfachheit halber nur drei: den Sehsinn, den Hörsinn und das Gefühl. Und ich vergleiche das Lernen eines neuen Wortes mit einem Schiff auf Wasser. Das Schiff ist in diesem Beispiel das neue Wort. Das Schiff treibt nur so herum, so dass man es nicht greifen kann. Lasse ich es los, so ist es wieder weg. Genauso passiert es mit einem Wort, dessen Bedeutung ich im Wörterbuch nachschlage und kurz darauf wieder vergesse. Werfe ich nun einen Anker. Und der Anker repräsentiert hier einen der Sinne, so kann ich das Schiff mehr oder weniger festhalten. Allerdings dreht sich das Schiff noch im Kreis. Ziehe ich dann an der Ankerkette, so ziehe ich am Schiff. Beim Wort bedeutet das, dass wenn ich den Sinn aktiviere und zum Beispiel an ein Fenster denke, dann ziehe ich damit an der Ankerkette rufe mir dadurch zum Beispiel das englische Wort 'window' ins Gedächtnis. Wir es auf See etwas stürmisch, so kann eine Ankerkette schnell reißen. Das bedeutet dann, dass ich das Wort wieder vergesse. Aktiviere ich nun aber mehrere Sinne, also zum Beispiel den Sehsinn, den Hörsinn und das Gefühl gleichzeitig, dann braucht es schon einen gehörigen Sturm, das heißt es gehört schon etwas dazu das Wort wieder vergessen zu können.

111: Die 7 Mythen über Muskeltraining und Sprachtraining

Listen to 111: Die 7 Mythen über Muskeltraining und SprachtrainingBeim Stöbern auf iTunes bin ich auf den Podcast von Mark Maslow Fitness mit M.A.R.K. Podcast: Abnehmen | Muskelaufbau | Ernährung | Motivation gestoßen, wo es die Episode 87 den Titel Die 7 größten Mythen übers Muskeltraining trägt. Und ich vergleiche ja das Sprachenlernen immer mit dem Sport, also geht es heute mal ganz konkret um Marks 7 Mythen. Wir schauen uns an, wie diese zum Sprachenlernen passen. mehr auf der Website: http://languagemining.de/ Mythos #1 – Wenn Du abnehmen willst und keine Zeit für Kraft- und Kardiotraining hast, solltest Du nur Kardio trainieren Mythos #2 – Erst solltest Du das überschüssige Fett abbauen, danach kannst Du mit dem Muskeltraining loslegen Mythos #3 – Wenn Du Gewichte hebst, wirst Du massig wie ein Bodybuilder Mythos #4 – Muskeltraining verwandelt Dich in einen unbeweglichen Roboter Mythos #5 – Frauen müssen anders trainieren als Männer Mythos #6 – Dein Fitnessstudio ist Dein zweites Zuhause, wenn Du nackt gut aussehen willst Mythos #7 – Muskeltraining macht Dich langsam und träge

110: Deep Meaning - Die tiefere Bedeutung

Listen to 110: Deep Meaning - Die tiefere BedeutungSteckt hinter Deep Meaning tatsächlich eine tiefere Bedeutung? Oder vielleicht sollte ich anders fragen: Schon mal ein Wort im Wörterbuch nachgeschlagen und mehr als 10 Vorschläge bekommen? Ja, genau, und dann will man seine E-Mail weiterschreiben und schon ist das Wort wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden. Und dann stellt man sich auf den zweiten, inzwischen etwas frustrierteren Blick ins Wörterbuch ein. Oh Mann, wenn Sprachen lernen doch nur nicht so lästig wäre … Kürzlich hörte ich wie eine Mutter mit ihrer Tochter auf Englisch geschimpft hat, dass sie doch bitte nach dem Zähneputzen die Essensreste aus dem Waschbecken wegspülen solle. Für Essensreste benutzte sie das englische Wort 'debris'. Das Wort ist französischer Herkunft und kommt von 'briser', was so viel heißt wie 'in Stücke zerbrechen'. Das Wörterbuch von Merriam-Webster zwei Bedeutungen parat: : the pieces that are left after something has been destroyed : things that are lying where they fell or that have been left somewhere because they are not wanted Ich kannte hier wirklich nur die erste Bedeutung. Und dass man das Wort im Zusammenhang mit Essensresten benutzen kann, war mir völlig fremd. Wo steckt denn da ein Deep Meaning, eine tiefere Bedeutung? Wie immer ist Sprachenlernen für mich ein Gefühl. Immer, wenn ich etwas ausdrücken möchte, sind da meine Sinne, die mich stimulieren. So bringt zum Beispiel der Sehsinn ein bestimmtes Bild hervor. In dem eben beschriebenen Fall von 'debris' hatte ich das Wort ganz klar mit der ersten Definition abgespeichert. Und so verbinde ich damit Bilder der Zerstörung wie nach einem Bombeneinschlag im Krieg oder ein zusammengefallenes Haus. Bei diesen Bildern hat also niemand Dinge liegen oder fallen lassen, die nicht mehr gebraucht wurden. Auch bei der zweiten Definition fällt es schwer, diese mit Essensresten im Waschbecken zusammenzubringen. Oder vielleicht ist es doch ganz leicht? Beim "Deep Meaning" geht man immer von einer eher abstrakten oder sehr allgemeinen Bedeutung aus. So würde ich die beiden obigen Definitionen erst einmal neu schreiben, und zwar viel viel kürzer: : things that are left where they are Wenn etwas zerstört wird, dann bleiben die Dinge dort liegen, wo sie sind. Und was die zweite Definition angeht, also 'are lying where they fell' … Hmm, also alles, was einmal gefallen ist, liegt dort, wo es ist. Ob es nun gefallen ist oder nicht. Oder ob es jemand liegen gelassen hat oder nicht. Und auch ist in dieser Definition unwichtig, ob es noch gebraucht wird oder nicht. Okay, war das zu kompliziert? Dann machen wir ein einfacheres Beispiel und ich stelle eine einfache Frage: Was ist die Bedeutung von 'holen'? Ganz einfach: 'holen' = 'gehen' + 'nehmen' + 'zurückgehen' Ist doch logisch, oder? Das "Deep Meaning" von 'holen' ist dann also, dass in dem Wort eigentlich drei Dinge enthalten sind. 'holen' ist somit eine Bedeutungsgruppe. Was bedeuten die Dinge wirklich? Die Antwort auf diese Frage ist nicht philosophisch, sondern es geht um das, was dahinter steckt. Und man muss dabei nicht immer alles neu definieren. Neulich sagte mir jemand, er hätte sich einen 'Air Cleaner' gekauft und zeigte mir das kleine elektrische Gerät, dass vom Namen her den Anschein erweckt, dass es die Luft reinigt. Okay, 'reinigen' also. Und was genau ist 'reinigen'? Was ist die tiefere Bedeutung, das "Deep Meaning"? 'Reinigen' bedeutet, ich nehme Schmutz weg. Damit ist nachher weniger dort ist als vorher. Tatsächlich fügte dieses Gerät aber der Luft etwas hinzu. Es war nämlich gar kein 'Air Cleaner', sondern ein 'nebulizer' oder 'diffuser', also ein Gerät, dass der Luft etwas hinzufügt. Immer, wenn ich diese tiefere Bedeutung eines Wortes verstanden und verinnerlicht habe, dann fällt es mir später sehr viel leichter, dieses Wort in anderen Kontexten zu gebrauchen.

109: Storytelling - Wie funktioniert das?

Listen to 109: Storytelling - Wie funktioniert das?Ich werde oft gefragt, wie ich denn in einem Deutschkurs anfangen würde, wenn es sich bei den Lernern um Anfänger handelt. Man könne doch nichts erklären. Jeder, der einmal eine "erste Deutschstunde" mitgemacht hat, weiß, dass das so nicht stimmt. Man kann eine Sprache sogar durch bloßes Zuhören lernen. Es dauert dann etwas länger, doch auch das geht. Wenn man es allerdings vormacht, in Geschichten verpackt, nachsprechen lässt und es dann auch noch schreibt, dann nennt man es Storytelling. Storytelling ist natürlich ein englisches Wort und klingt so nach Geschichten erzählen. Ja, das ist es auch. Nur, was hat das mit dem Sprachenlernen zu tun? Oh, sehr sehr viel. Und wenn ich von Storytelling spreche, dann meine ich ganz spezifisch die TPR- oder TPRS-Methode. Teaching Proficiency through Reading and Storytelling Uff, ein englischer Titel. Also machen wir es mal auf Deutsch: Kenntnisse durch Lesen und Geschichten erzählen vermitteln. Was steckt genau dahinter? Nun ja, die Idee ist recht simple. Ich erzähle eine Geschichte in einer Art und Weise, in der sie interessant ist und den Zuhörer zum Mitsprechen verleitet. Später darf der Lerner die Geschichte dann auch noch lesen. TPR Storytelling passiert in drei Schritten. Zunächst wird das Vokabular aufgebaut, dann erzählt der Lehrer die kurze Geschichte und am Ende lesen die Schüler die Geschichte. Zum Erklären des Vokabulars setzt man in der Regel viel Gestik und Mimik ein. Eigentlich wird der Unterricht dadurch zu einer Art Theater oder besser noch eine Art Mitmachtheater. Die Geschichte wird durch ständiges Fragen aufgebaut. Der Lehrer beantwortet die Fragen natürlich selbst. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Wörter und Strukturen bis zu 100 Mal wiederholt werden. Durch die vielen Wiederholungen und verknüpft mit Gestik und Mimik fängt der Lerner schnell an zu verstehen und schon nach kurzer Zeit fängt er an die Sätze und Wörter teilweise nachzuplappern. Wie viele neue Wörter enthält eine Story? Es sollten nur maximal 3 neue Vokabeln eingeführt werden. Und natürlich kommen dazu noch die Wörter und Strukturen, die der Lerner bereits gelernt hat, und auch verwandte Wörter und Eigennamen. Man die Geschichte natürlich auch in Kapitel aufbauen und so eine lange Geschichte in kleinere Häppchen teilen. Die Vorgehensweise ist dabei immer dieselbe. Auch wiederhole ich Stories im Laufe eines Kurses immer mal wieder. Dann allerdings im Schnelldurchlauf zum Auffrischen. Für welches Sprachniveau ist die Methode geeignet? Für absolut jedes Niveau. Sowohl für lernbehinderte Analphabeten mit psychischen Problemen als auch für hochbegabte fortgeschrittene Lerner. Ganz gleich auf welchem Niveau, ich würde immer nur drei neue Wörter oder eine neue Struktur mit bekannten Wörtern nehmen. Und die Storytelling macht Spaß für alle: Anfänger, Fortgeschrittene und auch für die Lehrer. Die Schüler machen sofort mit. Für die Lehrer – vor allem für die erfahrenen Lehrer – ist es am Anfang vielleicht eine Umstellung. Und wer das einmal erlebt hat, will danach nichts anderes mehr.

108: Sprechgeschwindigkeit meistern

Listen to 108: Sprechgeschwindigkeit meisternKürzlich machte einer meiner Coachees so eine Bemerkung, dass ihm die Sprechgeschwindigkeit zu hoch sei. Und sofort musste ich an eine Studie denken, in der es um Sprechgeschwindigkeit und Informationsdichte einer Sprache ging. Eine akademische Studie zu lesen ist nicht jedermanns Sache, allerdings gibt es auch einen sehr interessanten Artikel aus der Welt zu dem Thema. In der Studie wurde herausgefunden, dass man in manchen Sprachen mehr Silben braucht, um einen bestimmten Informationsgehalt verbal zu kommunizieren. Allerdings ist der Informationsgehalt pro Minute bei fast allen Sprachen gleich. Daraus folgt, dass man manche Sprachen einfach schneller sprechen muss, damit die Menge an Information in einer bestimmten Zeit erreicht wird. Wie schnell darf ein Muttersprachler sprechen? Natürlich braucht unser Gehirn etwas länger, wenn es sich um eine Fremdsprache handelt. Und außerdem verbrauchen wir auch Gehirnkapazität mit dem Suchen. Wenn also jemand spricht und dabei ein Wort sagt, dass wir gar nicht kennen, dann versucht unser Gehirn dennoch Bedeutung zu geben. Allerdings erfolglos oder einfach nur falsch. Währenddessen spricht mein Gegenüber weiter und achte überhaupt nicht auf die Wörter, weil ich ja noch mit den vorigen Wörtern beschäftigt bin. Ein Muttersprachler darf immer so schnell sprechen wie er möchte. Die meisten Muttersprachler können auch gar nicht anders. Vielleicht schaffen sie es, etwas langsamer zu sprechen, wenn man sie darum bittet, jedoch fallen sie nach kurzer Zeit wieder in ihren alten Trott, das heißt in die gewohnte Sprechgeschwindigkeit zurück. Als Zuhörer und Nicht-Muttersprachler darf ich mir dann eine Strategie überlegen, mit der ich es trotzdem verstehe. So könnte ich zum Beispiel immer mal wieder nachfragen oder das eine oder andere mit denselben Worten wiederholen. Wenn zum Beispiel jemand sagt: "Wir waren am Samstag auf einer Grillparty." Dann könnten Sie das aufgreifen und ganz simpel kommentieren: "Interessant, eine Grillparty." Vielleicht fügen Sie noch ein "Wo denn?" hinzu und schon haben Sie eine tolle Unterhaltung, der Ihr Gegenüber als angenehm empfindet. Sie bremsen ihn mit dieser Taktik höflich aus und erhöhen das Verständnis. Dazu passt unsere vorige Episode mit dem Titel Die Wörter der Anderen. Die eigene Sprechgeschwindigkeit Eine Sache ist es einem Muttersprachler zuzuhören, eine ganz andere allerdings, wenn man selbst schnell sprechen möchte. Unser Gehirn kann in einer sehr kurzen Zeit sehr, sehr viele Gedanken und Bilder erzeugen. In unserer Muttersprache wissen wir, wie schnell wir sprechen können. Unsere Sprechwerkzeuge, also Rachen, Mund, Zunge usw., sind der Flaschenhals. Sie begrenzen die Sprechgeschwindigkeit. Unser Gehirn passt sich also an und produziert entsprechend weniger Bilder, sodass wir einerseits in der Lage sind die Wörter dazu auszusprechen und andererseits sollte es auch so langsam sein, dass unser Gesprächspartner uns versteht. Komischerweise wollen wir nun in der Fremdsprache genauso schnell sprechen wie in unserer Muttersprache. Unserem Gehirn ist das erst einmal egal. Die Bilder und Gedanken sind auch in der Fremdsprache schnell produziert und das Aussprechen der Wörter geht in etwa genauso schnell. Blöd ist nur, dass uns hier und da die Wörter und Redewendungen fehlen. Damit verengt sich der Flaschenhals und wir werden nervös. Es geht nicht schnell genug. Das ist in etwa so, als würden wir gern mit verschiedenen Menschen spazieren gehen. Es spielt kaum eine Rolle, mit wem wir gemütlich laufen. Es sei denn, wir möchten mit einem kleinen Kind oder einem gebrechlichen Greis einige Schritte gehen. So müssten wir die Geschwindigkeit verringern oder der andere bleibt zurück oder stolpert. Bei der Fremdsprache ist das nicht anders. Man muss auch nicht jeden Satz sagen. Oder anders ausgedrückt: Man muss auch nicht immer einen ganzen Kilometer spazieren gehen. Manchmal reicht auch ein halber.

107: Flüchtlinge in Deutsch unterrichten

Listen to 107: Flüchtlinge in Deutsch unterrichtenDas Thema Flüchtlinge ist überall in den Medien. Und dass ein vernünftiges Sprachtraining das A und O für eine reibungslose Integration ist, sollte jedem klar sein. Eigentlich haben wir ja sehr viel Erfahrung mit Zuwanderung. Schon seit den 60er Jahren integrieren wir Türken, Spanier, Italiener, Griechen und viele andere Völker in unser Land. Wir kennen uns also gut aus – oder vielleicht doch nicht? Was sind eigentlich Flüchtlinge Flüchtlinge oder auch Migranten, na ja, was ist das eigentlich? Es sind Menschen auf der Flucht. Menschen, die ihr Land verlassen und sich bei uns niederlassen. Moment, wenn die sich bei uns niederlassen, dann sind es doch keine Flüchtlinge mehr. Die Flucht ist ja vorüber. Sie sind am Ziel. Also flüchten sie nicht mehr. Sie migrieren auch nicht mehr, denn sie sind ja bereits migriert. Es sind also weder Flüchtlinge noch Migranten. Sie waren es einmal und das ist nun vorbei. Haben wir da vielleicht das falsche Wort gewählt? Analphabet oder nicht? Das ist vermutlich eine der größten Hürden, die es als Deutschlehrer zu nehmen gilt. Nachdem ich eine Gruppe von Deutschlernern unterrichtet hatte, die am Anfang weder lesen noch schreiben konnten, fragte mich ein Betreuer: Carsten, wie läuft es denn so mit den Analphabeten? Ich sagte nur, dass es keine Analphabeten gäbe, denn ich hätte sie bereits in unser Alphabet eingewiesen und sie könnten jeden einzelnen Buchstaben schreiben und lesen. Somit sind es keine Analphabeten mehr. Vorkenntnisse sind hilfreich Je mehr Bildung, je mehr Kenntnisse, je mehr die Lernenden sich mit irgendetwas intellektuell beschäftigt haben, desto einfach ist es ihnen etwas Neues beizubringen. Und dabei geht es nicht nur um Sprache. Natürlich ebnet die erste Sprache den Weg für die zweite (siehe gleichnamigen Blogartikel), doch auch grundlegende Kenntnisse in Mathematik und anderen Disziplinen sind hilfreich. So hatte ich zum Beispiel einen Teilnehmer betreut, bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass er zum ersten Mal einen Bleistift in seiner Hand hielt. Das ist allerdings die Ausnahme. Es ist auf jeden Fall beeindruckend, wie schnell auch Menschen mit wenig bis gar keiner Schulbildung die deutsche Sprache erlernen. Psychologische Barrieren Vielen dieser Menschen, die auch sogenannten Krisengebieten zu uns kommen, haben Erfahrungen gemacht, die sich vermutlich jeder gern ersparen würde. Wer traumatisiert ist, lernt nicht. Jedoch gilt auch: Wer lernt, ist nicht mehr so stark traumatisiert. Meiner Erfahrung nach hilft ein strukturierter und motivierender Sprachunterricht den Lernenden eine Perspektive zu bieten. Jeder kleine Erfolg in der Kommunikation und Verständigung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts löst psychologische Barrieren. Alles in allem macht es mir einen Riesenspaß Jugendliche aus fernen Ländern zu unterrichten. Es ist nicht immer leicht, doch die Erfolge der Lernenden sprechen für sich.

106: Spanisch

Listen to 106: SpanischIst Spanisch denn wirklich so einfach? Es muss doch auch im Spanischen Schwierigkeiten geben, oder nicht? Ja, wer Schwierigkeiten sucht, der wird auch welche finden. Spanisch ist tatsächlich eine sehr einfache Sprache. In unserem Beitrag Die 10 wichtigsten Punkte, die eine Sprache leicht lernbar machen hatten wir schon einmal die Grundvoraussetzungen festgelegt. Jetzt geht es um Spanisch. Sonst nichts. Wie wichtig ist die Antwort auf diese Frage? Unwichtig. Es gibt viele Menschen, die diese Fragen stellen, deshalb möchten wir auch darauf eingehen. Ich finde auch die Antworten klasse, die Menschen geben, die bereits Spanisch gelernt haben. Hier zum Beispiel auf GuteFrage.net. Tatsächlich ist die Antwort aber unwichtig. Suche ich mir eine leichte Sprache aus eine Anzahl an möglichen, für interessanten Sprachen aus? Nein. Ich habe ein bestimmtes Ziel, sonst würde ich die Sprache doch gar nicht erst lernen wollen. Will ich zum Beispiel in Spanien leben und in Spanien Geschäfte machen, dann sollte ich Spanisch bzw. eine der vier spanischen Sprachen Castellano, Catalan, Euskera oder Gallego lernen. Und ja, Malaiisch ist leichter. Und was habe ich davon? Genau, recht wenig, denn ich will ja nach Spanien und nicht nach Malaysia. Und? Was ist an Spanisch denn schwer? Es würde mal sagen, dass es genau drei Dinge gibt, auf die ich besonders achten würde. Diese drei Dinge gibt es nämlich im Deutschen nicht, und wenn ich keine andere Fremdsprache spreche, die diesbezüglich ähnliche Aspekte ausweist, dann darf ich etwas mehr üben. Keine Sorge, alles ist lernbar. Die Verben ser und estar, die beide sein bedeuten. Der Unterschied zwischen Indefinido und Imperfekto – zwei Vergangenheitsformen, die am Anfang schwer zu unterscheiden sind. Der Subjuntivo – so eine Art Konjunktiv der besonderen Art. Mit den richtigen und passenden Lernmethoden gehen diese Dinge ganz leicht und schnell dahin, wo sie hingehören, nämlich ins Unterbewusstsein.

105: Glaskugel – Ist Erfolg in der Fremdsprache planbar?

Listen to 105: Glaskugel – Ist Erfolg in der Fremdsprache planbar?Mit gesundem Menschenverstand braucht man keine Glaskugel Hier war dieser Unternehmer aus einem mittelständischen Produktionsbetrieb, der mich fragte, ob ich in eine Glaskugel schauen könnte. Nein, ganz und gar nicht. Ich hatte nur eins und eins zusammengezählt und meine Schlüsse gezogen. Jetzt aber erst einmal die ganze Geschichte. Der Unternehmer wollte gern einen Teil und vermutlich sogar einen großen Teil seines Geschäfts delegieren. Dazu brauchte er sich nur jemanden mit den entsprechenden Qualifikationen einzustellen oder aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. In einem oder maximal zwei Jahren wäre dieser Mitarbeiter dann soweit eingearbeitet, dass er oder sie die entsprechende Verantwortung übernehmen könnte. Bereits jetzt hatte dieser Unternehmer die Möglichkeit bekommen sich stärker und mit viel mehr Zeitaufwand in einem internationalen Berufsverband zu engagieren. Er ist sozusagen darum gebeten worden. Und das, obwohl seine Englischkenntnisse nicht die allerbesten sind. Der Plan, der eigentlich keiner ist, war in etwa wie folgt: Ich lerne nach und nach etwas Englisch und irgendwann kann ich es dann so gut, dass ich mich international in dem Berufsverband einbringen kann. Im Moment brauche ich noch keinen Mitarbeiter oder Nachfolger zu suchen, weil ich ja noch nicht viel Zeit in den Berufsverband stecke. Okay, also diese Rechnung geht nicht auf. Und dazu braucht man keine Glaskugel. Warum? "nach und nach etwas Englisch zu lernen" – klingt nicht erfolgsversprechend. "noch keinen Mitarbeiter oder Nachfolger zu suchen" – bedeutet keine Zeit zum Englisch lernen zu haben Mit anderen Worten: Wenn alles so bleibt wie es ist, dann wird sich auch nichts verändern. Und eine Fremdsprache zu erlernen bedeutet Veränderung. Ist Erfolg in der Fremdsprache planbar? Ja, natürlich. Zunächst würde ich einmal die Voraussetzungen schaffen, damit der Erfolg überhaupt eintreten kann. In dem oberen Beispiel würde das bedeuten, dass sich der Unternehmer zunächst einmal einen Plan macht. Nachfolger suchen bzw. aussuchen. Vielleicht gibt es ja bereits einen sehr engagierten Mitarbeiter, der die neue Herausforderung gern annimmt. Die neue Aufgabe beim oben erwähnten Berufsverband annehmen, auf wenn die Englischkenntnisse noch nicht das Gelbe vom Ei sind. Aufbau der Englischkenntnisse planen (Sprachlernsoftware, Training, Kurse, Vokabeltrainer, Sprachreise usw.) Ist der Sprung ins kalte Wasser sinnvoll? Der obere Punkt 2, also die Aufgabe beim Berufsverband anzunehmen, ist natürlich die Voraussetzung für Punkt 1, den Nachfolger zu suchen. Wer nicht delegieren kann, schafft sich auch keine Zeit für Neues. Das Argument, dass die Englischkenntnisse noch nicht gut genug seien, stimmt so nicht. Die Mitglieder des Berufsverbandes, die diesen oben erwähnten Unternehmer gebeten hatten, diese Aufgabe zu übernehmen, wissen wie es mit den Englischkenntnissen bestellt ist. Tatsächlich ist es so, dass ein Großteil der Kommunikation in diesem Verband auf Deutsch abläuft. Es gibt viele internationale Mitglieder, die Deutsch sprechen. Ab einem gewissen Punkt läuft die Kommunikation dann auf Englisch ab. Die E-Mails und selbst die Telefonate lassen sich prima mit einem Sprachtrainer zusammen vorbereiten. Und Zeit zum Lernen ist ja reichlich vorhanden, während sich der neue Mitarbeiter über die Verantwortung freut und mit Vollgas den Umsatz steigert. Erfolg in der Fremdsprache ist also planbar – auch ohne Glaskugel.

104: Sprachreisen

Listen to 104: SprachreisenSind Sprachreisen wirklich eine tolle Sache? Sind sie effizient? Ihr Geld wert? Eine Google-Suche nach language und holidays ergab 661 Millionen Treffer, also scheinen Sprachreisen ja für viele Menschen ein wichtiges Thema zu sein. Kürzlich hat mich jemand nach Sprachreisen gefragt und ob ich eine Sprachreise empfehlen würde. Ich sagte, ja, natürlich. Alles, was man unternimmt um der Sprache ausgesetzt zu sein, ist gut. Dabei ist es relativ unwichtig, was man macht: eine Sprachlernsoftware zu benutzen, einen Kurs zu besuchen, mit einem Vokabeltrainer zu arbeiten, fremdsprachige Filme anzuschauen, oder eine oder mehrere Sprachreisen anzutreten. Es geht fast nie um die Frage WAS man tut, es geht allerdings immer um die Frage WIE man es tut. Was hat man von einer Sprachreise? Viel und zu viel. Vergleichen wir es doch wieder einmal mit dem Sport. Würde es Sinn machen zum Beispiel für eine Woche in ein Sportcamp zu gehen. Dort würde man sich um mich kümmern, es gäbe nur gesunde und ausgewogene Nahrung, ich würde viel über meinen Körper und auch neue Techniken zum Fettabbau und Muskelaufbau lernen. Einfach klasse, oder nicht? Schön und gut. Ja, mach die Sprachreise und achte auf die Vor- und Nachteile (siehe folgende Punkte). Und was passiert nach der einen oder zwei Wochen Sprachkurs? Kannst du die Sprache dann? Wie viele Sprachkurse brauchst du? Okay, wir sehen schon, wo das hinführt. Sprachenlernen ist nicht etwas, das ich in kurzer Zeit erlerne und dann für immer behalte. Es ist auch nicht nach dem Kurs fertig. Als Energieschub ist eine Sprachreise klasse, langfristig sollte man entweder viele Sprachreisen machen oder diese mit anderen Tools kombinieren. Was sind die Vorteile einer Sprachreise? Ganz klar, wie oben beschrieben: Ich lerne sehr viel und in kurzer Zeit. Hocheffizient. Keine Ablenkung von dem täglichen Leben zu Hause. Nur, bitte aufpassen und gleich mal auf die Nachteile schauen. Welche Nachteile haben Sprachreisen? Leider viel zu viele. Also, da sind zunächst einmal die Kosten. Wenn man sich das mal richtig überlegt, dann ist der Sprachkurs im Ausland ja auch nichts anderes als ein Sprachkurs vor Ort, nur dass man außerhalb der Kurszeiten die Sprache auch noch in anderen Situationen anwenden kann. Die Zeit ist ein zweiter großer Faktor. Nicht jeder kann sich eine oder auch zwei Wochen Zeit nehmen. Entweder muss man diese Zeit vom vielleicht schon geplanten Urlaub abziehen oder es ist Arbeitszeit und dann ist – vor allem für die Freiberufler – Zeit gleich Geld. Worauf darf ich bei Sprachreisen achten? Die Antwort ist simpel: auf mich selbst. Es ist nur logisch, dass ich in der Sprachschule sehr viele Ausländer kennenlernen werde. Viele davon sprechen vermutlich auch noch meine Muttersprache. Und wenn es nicht ums Englischlernen geht, dann sprechen alle in den Pausen und sonst außerhalb der Sprachschule Englisch miteinander. Das ist klasse, nur hilft es dem Sprachniveau nicht besonders. Ich würde bei einer Sprachreise immer darauf achten, dass ich mich von meinen eigenen Landsleuten fernhalte. Je mehr ich mich der Sprache aussetze desto besser. Vorher sollte man sich schon einmal Gedanken darüber machen, was man außerhalb der Kurszeiten machen will. Dass die Sprachkurse gut organisiert sind, steht außer Frage. Und was passiert davor und danach? Wenn ich die Zeiten außerhalb der Sprachschule nicht effizient für den Spracherwerb nutze oder nutzen kann, dann kann ich auch einen Sprachkurs zu Hause buchen und mir viel Zeit und Geld sparen.

103: Engländer und Fremdsprachen - passt das zusammen?

Listen to 103: Engländer und Fremdsprachen - passt das zusammen?Können die Engländer keine Fremdsprachen oder wollen sie es nicht? "Wir, die Engländer, sind eine Nation von überzeugten Nicht-Schwimmern, die vor einem Schwimmbecken stehen." So steht es in einem Artikel der Zeitung The Telegraph. John Worne, der den Titel Director of Strategy at the British Council trägt, lamentiert die Fähigkeit und die Bereitschaft der Britin eine oder sogar mehrere Fremdsprachen zu erlernen. Ist es normal viele Sprachen zu sprechen? Ich finde es immer wieder spannend Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen und sprachlichen Hintergründen zu beobachten wie sie mit Sprache umgehen. Am spannendsten sind dabei natürlich diejenigen, die eine Vielzahl von Sprachen auf ganz natürliche Weise gelernt haben. Schulunterricht und Sprachschulen definiere ich hierbei gern als "unnatürlich". Und ich frage ich, wann wir endlich damit aufhören. In seinem Artikel bringt John Worne das Beispiel von einem afghanischen Taxifahrer, der mit Dari und Pashto in Afghanistan aufgewachsen ist, Urdu und Punjabi in Pakistan gelernt hat, Persisch und Türkisch in verschiedenen Flüchtlingslagern sprechen musste und sich schließlich Englisch in Großbritannien angeeignet hat. Und dieser Taxifahrer würde sich selbst nicht als außergewöhnlich bezeichnen. Kann eine Nation tatsächlich besser Fremdsprachen lernen als eine andere? Die Muttersprache und auch die Anzahl der bereits in der Kindheit gelernten Sprachen ist auf jeden Fall ausschlaggebend für die Fähigkeit weiter Sprachen zu lernen. Wir hatten darüber bereits in der Episode Erste Fremdsprache ebnet den Weg für die zweite gesprochen. Ebenso gestaltet sich das Erlernen weitere Sprachen als schwieriger, wenn in der Muttersprache nur wenige Laute und eine einfache Struktur vorhanden sind. Jedoch glaube ich, dass man diese Aspekte wirklich vernachlässigen kann. Es gibt andere Dinge, die einen weitaus größeren Einfluss auf den Erfolg beim Erlernen einer Fremdsprache haben. Manche Menschen mit einem bestimmten sprachlichen und kulturellen Hintergrund lernen leichter Sprachen als andere. Das hat bestimmt jeder schon einmal gesehen oder erlebt. Und wenn wir uns das mal etwas genauer ansehen, dass stellen wir meisten zwei Dinge fest: Sie denken nicht lange darüber nach bzw. stellen das Erlernen einer Sprache nicht infrage. Sie müssen es aus wirtschaftlichen Gründen tun. Nicht lange über das Sprachenlernen nachdenken Wir haben in diesen Breitengraden so etwas, das wir Schulsystem nennen. In der westlichen Welt glauben wir immer noch, dass Fremdsprache über das Schulsystem, also als Unterrichtsfach, vermittelt werden sollte. Und dass man es dann im Ausland perfektionieren kann, wenn man möchte bzw. sofern man bis dahin nicht die Lust daran verloren hat. Unsere Eltern leben uns dann auch noch Verhaltensweisen vor, die wir nachahmen. Sie reden mit den Menschen, die ihre Sprache sprechen, und sie gehen den Menschen aus dem Weg, die ihre Sprache nicht sprechen. Darüber hinaus verlangen sie auch noch von den Menschen, die als Einwanderer in ihr Land kommen, dass sie ihre Sprache lernen. Wir kopieren diese Verhaltensweise. Wir denken darüber nach und tun es nicht einfach. In anderen Ländern ist das anders, so wie wir am Beispiel des afghanischen Taxifahrers gesehen haben. Fremdsprachen sind aus wirtschaftlichen Gründen nicht notwendig Engländer sind vermutlich bewusst oder unbewusst davon überzeugt, dass Englisch eine Weltsprache ist und jeder Englisch kann. Und tatsächlich kommt man mit Englisch sehr sehr weit in dieser Welt. Natürlich kommt es immer darauf an, was man erreichen möchte. Also, mit welchen Menschen man kommunizieren möchte. Nicht jeder kann Englisch und wenn, dann nicht immer auf einem Niveau, das die Kommunikation angenehm gestalten würde. Die meisten Menschen wissen, dass Fremdsprachen ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Sie können mit mehr Menschen kommunizieren … mehr auf unserer Website languagemining punkt de

102: Musik und Sprache

Listen to 102: Musik und SpracheUnd wieder einmal – oder immer noch – auf der Suche nach den perfekten Methoden zum Sprachen lernen, bin ich auf das Thema Musik und Sprache gestoßen. In dem Artikel How Music Helps Language Acquisition auf edweek.org geht es eben genau darum: Wie passen Musik und Sprache zusammen? Wie immer sind sich die Experten nicht einig und gleichzeitig gibt es immer mehr Studien, die das eine oder das andere belegen. In einer Studie geht es zum Beispiel darum, ob man zuerst Musik oder Sprache lernen sollte. Und den meisten Sprachlernern geht es bestimmt nicht darum, eine Antwort auf diese Frage zu finden, denn sie möchten einfach nur anfangen. Auch möchte niemand lange Studien lesen. Sicher sind diese ganz interessant und ich gebe zu, dass ich selbst ganz gerne diese akademischen Blätter lese um etwas Neues dabei zu lernen. Hier daher ein Link zum Artikel Music and early language acquisition für alle Interessierten. Aber bleiben wir einmal auf dem Boden der Tatsachen. Wir wollen herausfinden, was es mit der Musik auf sich hat. Und dazu gibt es verschiedene Herangehensweisen. Was ist der Unterschied zwischen Musik und Sprache? Eigentlich gibt es keinen großen Unterschied. Und damit wir hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, machen wir es etwas spezifischer. Bei Musik gehen wir von gesungenen Liedern und bei Sprache von gesprochener Sprache aus. Außerdem konzentrieren wir uns auf den auditiven Aspekt von Musik und Sprache. Das bedeutet, dass wir weder auf die Bewegung beim Tanzen noch auf das Gestikulieren beim Sprechen eingehen. Jede Sprache hat einen Rhythmus. Und dieser Rhythmus hat bestimmt auch einen Grund, auf den wir jetzt nicht näher eingehen wollen. Und genauso hat Musik Rhythmus. Und auch bei jedem Lied ist der Rhythmus anders. Warum das so ist, solltest erstmal nicht so wichtig sein. Beide folgen also einer Regel, und diese Regel heißt Rhythmus. Auch gibt es bei beiden verschiedene Tonhöhen. Bei der Sprache hängt diese allerdings eher von der Bedeutung als vom Klangmuster ab. So hebe ich zum Beispiel die Stimme beim letzten Wort eines Satzes, wenn es sich um eine Frage handelt. Bei der Musik folge ich einer Melodie. Ein Lied ist also gesungene Sprache, und daher macht es sogar sehr viel Sinn diese beiden Dinge in Einklang zu bringen. Ich habe einmal einen Buddhisten beim Chanten beobachtet. Er rezitierte dabei ein sehr langes Mantra, und er kannte jedes einzelne Wort auswendig. Ich fragte ihn, wie er es denn gelernt hätte. Und er sagte mir, dass das Mantra wie ein Liedtext sei, das einem einfachen Rhythmus folge. Würde er zum Beispiel sehr langsam oder sehr schnell chanten, wäre es für ihn schwieriger sich an die richtigen Wörter zu erinnern. Zunächst macht es also Sinn zu erkennen, dass Rhythmus (oder Musik) in der Sprache ist. So kann ich also von Anfang an auf den Rhythmus der Sprache achten. In einem typischen deutschen Satz gibt es zum Beispiel zwei Stellen, an denen betont wird. An der einen etwas mehr an der anderen etwas weniger. Nimmt man so einen typischen deutschen Satz und lässt ihn von einem Schweizer aussprechen, dann wird man feststellen, dass es plötzlich viel mehr Betonungsstellen im Satz gibt. Ebenso ist es in anderen Sprachen. So hat das Englische einen anderen Rhythmus als das Spanische oder das Deutsche. Wie kann man mit Musik Sprache lernen? Bevor ich mich hier wiederhole, verweise ich erst einmal auf einen Beitrag mit dem Titel Eine Sprache mit Musik lernen, den wir schon vor einiger Zeit veröffentlicht haben. Es geht hierbei um die Texte, die in gesungenen Liedern enthalten sind. Dadurch dass die Texte über den Rhythmus und damit durch das Gefühl ins Langzeitgedächtnis übergehen, macht es Sinn Musik zum Sprachenlernen zu nutzen. Andererseits wird die sprachliche Qualität natürlich durch die Qualität der Liedtexte bestimmt. Oder anders gefragt: Möchtest du irgendwann so sprechen wie ein Rapper singt?

101: Native Speaker – nur ein Mythos?

Listen to 101: Native Speaker – nur ein Mythos?Muttersprachler oder Native Speaker sind mit der Sprache aufgewachsen Aufmerksam geworden bin ich durch einen Artikel auf der Seite Marocco World News. Und ich müsste sagen: mal wieder aufmerksam geworden, denn ich höre es ständig und von so vielen Menschen. Der Native Speaker scheint immer noch ein wichtiger Faktor für viele Sprachlerner zu sein. Schauen wir uns das Thema Lehrer-Schüler mal etwas genauer an: Der Schüler will etwas lernen. Der Lehrer kann es bereits. Nun ja, ob der Lehrer es kann oder nicht, ist für den Schüler nicht wichtig. Die Tatsache, dass die Informationen, Fähigkeiten oder Kenntnisse bereits im Gehirn des Lehrers langfristig verankert sind, helfen dem Schüler nicht. Der Lehrer kann ja nicht einfach seine Kenntnisse in den Kopf des Schülers tun und fertig. Nein, der Schüler muss lernen. Lernen bedeutet Informationen aufzunehmen und langfristig zu verankern. Es würde also Sinn machen, wenn ein Lehrer diesen Prozess gut beherrscht. Er sollte also wissen, wie man lernt. Und so kann er dem Schüler beibringen, wie er zu lernen hat. Denn nur über den Prozess des Lernens wird der Schüler die Informationen aufnehmen können. Was ist der Unterschied zwischen einem Native Speaker und einem Nicht-Native-Speaker? Ganz einfach: Der Native Speaker hat es nicht so gelernt, wie der Schüler es lernen wird. So wie der Native Speaker die Sprache gelernt hat, werden nur seine eigenen Kinder die Sprache lernen – nicht aber seine Schüler. Der muttersprachliche Lehrer müsste also selbst bereits eine andere Fremdsprache gelernt haben, um zu verstehen wie Fremdsprachenlernen funktioniert. Allerdings gleich keine Sprache der anderen, und auch die Methoden sind von Sprache zu Sprache unterschiedlich. Die Methode, die der muttersprachliche Lehrer gelernt hat, ist also nicht unbedingt dieselbe Methode, die dem Schüler helfen würde. Auf der anderen Seite hat der Nicht-Native-Speaker genau den Prozess durchlaufen, den der Schüler noch vor sich hat. Bingo! Und was ist mit der Aussprache? Stellen wir uns doch gleich wieder dieselbe Frage: Wie hat der Muttersprachler die Aussprache gelernt? Und wie sollte es der Schüler lernen? Siehe oben, würde ich sagen. Es ist dieselbe Problematik. Viele Menschen argumentieren hier natürlich, dass die Aussprache natürlich so gut wie möglich sein sollten, damit man als Schüler möglichst nah rankommt. Nun ja, wenn ich genau den Akzent gern hätte, den der Lehrer hat … Und auch der Akzent des Muttersprachlers ist nur einer von Tausenden. Und da ist auch die Vorannahme drin, dass man Aussprache über Nachahmen lernt. Dabei gibt es andere, sehr viel effizientere, Methoden die Aussprache zu lernen. Und sollte der muttersprachliche Lehrer mit eben diesen Methoden vertraut sein, dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob er Muttersprachler ist oder nicht. Ja, aber die Redewendungen … Es soll immer alles so authentisch wie möglich sein. Wie beim Sport wo man zuerst die kniffligen Tricks der Weltstars lernt und erst dann den Aufschlag oder den Freistoß übt. Nein, so funktioniert das nicht. Man kann auch in der dritten Klasse Mathematik noch nicht über Formeln sprechen, die Einstein aufgestellt hat. Okay, okay, der Vergleich hinkt. Ich gebe es zu. Redewendungen sind wichtig und mindestens einige davon sollten auch schon am Anfang mitgelernt werden. Und warum brauche ich dazu einen Muttersprachler? Zum Thema Redewendungen haben wir vor gar nicht allzu langer Zeit eine Episode gemacht. Bitte mal reinhören! Kann denn der Native Speaker überhaupt irgendetwas besser? Nun ja, er lässt sich gut verkaufen. Eben weil es diesen Mythos gibt, kann man gut mit ihm werben. Und wenn ich einen Native Speaker als Lehrer gewinnen kann, der außerdem noch ein guter Lehrer ist, dann würde ich mich sicher für ihn entscheiden. Aus Schülersicht ist das nicht so wichtig. Würde ich als Schüler nach einem Lehrer suchen, würde ich mich über dessen Methoden und vor allem auch über dessen Methodenvielfalt informieren.

100 Tipps zum Sprachen lernen

Listen to 100 Tipps zum Sprachen lernenAuch wenn sie 100 Tipps zum Sprachen lernen für dich haben, hör nicht auf die anderen! Andere haben immer eine Meinung. Und 100 Tipps zum Sprachen lernen haben sie allemal. Sollten wir darauf hören? Vielleicht haben die anderen ja wirklich gute Tipps. Vielleicht ist aber auch alles falsch, was sie uns erzählen. Die Experten kennen sich aus Ja, aber...Wenn ich doch einen Experten frage, dann kann ich doch einfach seine Ratschläge befolgen, oder etwa nicht? Na ja, nehmen wir jedoch einmal ein Beispiel aus dem richtigen Leben: Nehmen wir an, ich möchte ein Haus bauen. Jetzt gehe ich zur Baufirma und lasse mich beraten. Natürlich sind das Experten, allerdings wollen die mir auch etwas verkaufen. Und sie wollen mir genau das verkaufen, was sie zu verkaufen haben. Nehmen wir an, die Firma baut Holzhäuser. Ja, sie sind Experten. Experten für Holzhäuser. Nicht mehr und nicht weniger. Jetzt geht jemand zu einer Sprachschule, die Sprachkurse verkauft. Sind die Menschen, die dort arbeiten, Experten? Ja, sind sie. Experten für Sprachkurse. Wenn jemand also ein Holzhaus, äh, ich meine, einen Sprachkurs möchte, dann kann er diesen Experten für Sprachkurse nach seiner Meinung fragen. Ebenso wie im Beispiel mit dem Holzhaus, wird es in der Regel zum Ziel führen. Mit anderen Worten: Der Kunde wird in einem Holzhaus wohnen. Vielleicht stimmt die Qualität nicht, vielleicht ist das Haus zu teuer, vielleicht gibt es viele Probleme vorher und nachher, vielleicht ... Auf jeden Fall wird diese Person wohnen. So ist es auch mit der Sprachschule: Vielleicht dauert es viel zu lange, vielleicht macht es nicht wirklich Spaß, vielleicht ist es viel zu teuer und so weiter. Und die Language Mining Company – sind die anders? Vergleichen wir das doch einfach mal mit einem Haus. Was würde eine "House Mining Company" machen? Oder mit anderen Worten: Was würden wir tun, wenn wir Menschen zeigen wollen würden, wie man zum eigenen Haus kommt und danach das Wohnen Spaß macht? Zunächst würden wir die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen und diese Möglichkeit mit den Faktoren Geld und Zeit in Verbindung bringen. Man kann sich für Holz entscheiden, man kann auch mit Stein oder Lehm bauen. Man kann günstiges Material kaufen, man kann hochwertiges Material kaufen. Man kann selbst bauen und man kann bauen lassen. Der Vergleich hinkt etwas, aber auch nur etwas. Ist der Experte auch ein Verkäufer? Gehen wir doch noch einen Schritt weiter. In den obigen Beispielen mit der Holzhausfirma und der Sprachschule sind die Experten auch gleichzeitig die Verkäufer. Da sind also zwei Personen in einer. Wem soll ich mehr glauben? Dem Experten oder dem Verkäufer? Und das beantwortet vielleicht die Frage, was die Language Mining Company anders macht. Wir sind Experten und verkaufen unser Wissen. Wir verkaufen weder Häuser noch Sprachkurse. Also Häuser verkaufen wir grundsätzlich gar nicht, und wer Sprachkurse möchte, der kann sie selbstverständlich bei uns bekommen. Die 100 Tipps im Language Mining Podcast Und jetzt zurück zum Thema: 100 Tipps zum Sprachen lernen. Warum machen wir so einen Podcast mit inzwischen schon 100 Episoden? Ganz einfach: Wir möchten, dass die Menschen, die eine Sprache lernen wollen, verstehen, wie Sprachenlernen funktioniert. Damit möchten wir auf uns aufmerksam machen. Wer dadurch "sein Haus alleine bauen" kann, dem sei geholfen. Wer dadurch versteht, wie und wo wir unterstützen können, dem sei nicht nur geholfen, sondern dem helfen wir aktiv und konkret. Wir bedanken uns bei unseren treuen Hörern des Language Mining Podcast, dass ihr uns 100 Episoden lang begleitet habt. Empfehlt uns weiter. Die steigenden Download-Zahlen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Danke.

099: 7 Arten von Intelligenz

Listen to 099: 7 Arten von Intelligenz7 Arten von Intelligenz sind es, Wikipedia spricht allerdings von der Theorie der multiplen Intelligenzen Lange Zeit hat man geglaubt, dass Intelligenz messbar wäre. So als könnte man eine Person mit einer anderen aufgrund des IQ-Werts Vergleichen. Inzwischen wird nicht nur der IQ-Test, sondern auch viele standardisierte Testverfahren weltweit infrage gestellt. Mittlerweile haben die Forscher versucht Intelligenz auf eine andere Art und Weise zu betrachten. Sie nahmen zusätzlich zum IQ-Test Faktoren auf wie zum Beispiel Disziplin, Ausdauer und persönliche Beziehungen. Schon bald fiel ihnen auf, dass es 7 Arten von Intelligenz gibt. Grundsätzlich scheint eine Art von Intelligenz immer stärker ausgeprägt zu sein als alle anderen, jedoch können wir alle 7 Arten von Intelligenz durch Training entwickeln. Hier sind nun also die 7 Arten von Intelligenz und ihre Eigenschaften: 1. Linguistische Intelligenz Aus meiner Sicht vielleicht die wichtigste? Spass beiseite. Diese Menschen können sich sowohl verbal als auch in der Schriftsprache besser ausdrücken. Sie können auch die Sichtweise der anderen besser verstehen. Linguistische Aktivitäten sind in der linken Gehirnhälfte zuhause. 2. Logische Intelligenz Hier geht es um Menschen, die sehr gut logisch denken können. Das ist besonders für Mathematik hilfreich. Sie können auch komplexe Probleme besser lösen. Sie teilen große Probleme in kleinere auf und lösen diese dann Problem für Problem. Diese Menschen sind normalerweise sehr organisiert und diszipliniert. Und sie nutzen vor allem die rechte Gehirnhälfte. 3. Kinästhetische Intelligenz Die Kinästhetik hat etwas mit Bewegung zu tun. Diese Menschen haben ein sehr gutes Gefühl für Raum, Entfernung, Tiefe und Größe. Sie haben eine gute Körperkontrolle. Und nicht selten sind es Athleten. 4. Räumliche Intelligenz Diese Menschen sind in der Regel sehr kreativ, haben ein hohes Vorstellungsvermögen und können gut zeichnen, sowohl 2D als auch 3D. Oft sind sie in Jobs wie Computerspiele, Architektur, Multimedia oder Raumfahrt zu finden. 5. Musikalische Intelligenz Musikalische Intelligenz ist nicht sehr weit verbreitet. Diese Menschen haben die Fähigkeit Laute und Musik in allen Ausprägungen und Tonlagen leicht zu erfassen. Es fällt ihnen leicht Melodien und Lieder zu komponieren, und nicht selten bringen Sie sich selbst ein Musikinstrument durch bloßes Zuhören und Ausprobieren bei. 6. Soziale Intelligenz Wir reden hier von erfolgreichen Führungskräften oder von sogenannten geborenen Anführern. Sie haben ein besonders stark ausgeprägtes Gefühl für Zwischenmenschlichkeit und Verantwortung. Sie sind in der Regel ruhig und wissen wie man zuhört. Und vor allem wissen Sie, wie Sie ihr Wissen und ihre Macht einsetzen können, um Menschen zu beeinflussen. 7. Intrapersonelle Intelligenz Intrapersonelle Intelligenz zu besitzen bedeutet stark mit sich selbst verbunden zu sein. Oft sind diese Menschen sehr reserviert, werden allerdings von anderen sehr bewundert. Unter den 7 Arten ist die intrapersonelle die seltenste. Und zu guter Letzt … Naturalistische Intelligenz Ja, richtig. Es sind nicht nur sieben, sondern acht. Diese Art kam erst später zu den sieben hinzu. Es geht dabei um die Fähigkeit Naturphänomene wahrnehmen zu können. Vielleicht mag dieses Thema für den einen oder anderen etwas zu esoterisch sein, jedoch gibt es Menschen, die sich sehr mit diesen Thema beschäftigen. Und so ist vermutlich auch etwas daran. Und es gibt noch eine Art, die wiederum später hinzugekommen ist. Und wenn wir noch etwas warten, kommt vermutlich noch eine weitere hinzu. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte lesen, was Howard Gardner zu dem Thema schreibt. Schlussfolgerung Sicher ist es interessant herauszufinden, welche Art bei einem selbst am stärksten ausgeprägt ist. Dennoch ist es relativ egal, denn jeder von uns ist in der Lage alles zu erlernen, was er erlernen möchte.

098: Die Macht der Gewohnheit

Listen to 098: Die Macht der GewohnheitDie Macht der Gewohnheit ist nicht nur ein Spruch, sondern ein Glaubenssatz Natürlich kenne ich den Spruch "Die Macht der Gewohnheit" schon sehr lange – wie vermutlich die meisten Menschen. Ich bin durch das Buch mit demselben Titel wieder darauf gestoßen. Das Buch ist von Charles Duhigg und im Original unter dem Englisch mit Titel The Power of Habit erhältlich. Ganz am Anfang erzählt Duhigg eine Geschichte, in der es um einen Patienten geht, der durch eine Virus-Infektion die Fähigkeit verloren hat, sich etwas länger als einige Minuten zu merken. Allerdings kann er sich weiterhin an alles erinnern, was vor der Virus-Infektion passiert ist. Das Verhalten des Patients wird untersucht. Man darf ihn nicht allein lassen, denn gleich nachdem er wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ist er zu seiner Schwester gezogen. Das bedeutet, dass er sich keinen Raum in der Wohnung merken kann. Würde er das Haus allein verlassen, würde er nie wieder zurückfinden. Man macht verschiedene Tests mit verblüffenden Ergebnissen besteht. So bittet man ihn zum Beispiel einfach so zu tun, als hätte er Hunger. Er solle doch aufstehen und sich eine Kleinigkeit zu essen holen. Er geht daraufhin in die Küche, holt sich etwas aus dem Schrank und kommt zurück. Woher wusste er, wo etwas Essbares zu finden war? Ein anderes Mal verlässt er unbemerkt das Haus. Seine Schwester ist sehr besorgt, denn wir sollte er allein nach Hause finden? Nach kurzer Zeit kommt er nach einem langen Spaziergang wieder zu Hause an. Wie war das möglich? Die Antwort ist einfach: Die Macht der Gewohnheit. Er hatte sich schon so oft etwas zu Essen geholt, dass die Information nicht als Erinnerung, sondern als Gewohnheit in seinem Gehirn abgespeichert wurde. Genauso war es mit dem Spaziergang: Es ist genau den Weg gelaufen, den seine Schwester jeden Tag mit ihm ging. Die Macht der Gewohnheit hat ihn wieder nach Hause geführt. Erinnerungen und Gewohnheiten speichern wir an unterschiedlichen Stellen im Gehirn Ist das nicht klasse? Na ja, und was habe ich davon, werden sich die meisten Menschen jetzt Fragen? Ganz einfach, wenn ich eine Information als Gewohnheit speichern kann, dann ist es schwerer diese Information wieder zu löschen. Sie wird an einem viel tieferen zentraleren Bereich des Gehirns gespeichert. Mit anderen Worten – und das ganz pauschal und allgemein – bleiben Gewohnheiten sehr lange, wenn nicht für immer, erhalten. Und das ist genau der Grund, warum es uns so schwer fällt, das Rauchen, das Schokolade essen oder das Was-auch-immer-dein-Laster-ist zu lassen. Wenn wir das allerdings positiv betrachten, dann würde es doch Sinn machen, so eine Gewohnheit aufzubauen und die Macht der Gewohnheit für uns zu nutzen. Und was hat das mit dem Sprachen lernen zu tun? Welche Gewohnheiten hätten Sie denn gern? Regelmäßiges Joggen, immer gesundes Essen, immer freundlich zu allen Menschen oder vielleicht regelmäßiges Fremdsprachen lernen? Es lohnt sich auf jeden Fall tiefer in dieses Thema einzusteigen. Wer sich selbst die Macht der Gewohnheit aneignen kann, bekommt alles, wer er möchte.

097: Gebrabbel ist wichtig

Listen to 097: Gebrabbel ist wichtigBabys antworten uns mit Gebrabbel und wir dürfen lernen darauf zu antworten Wenn wir unseren Babys etwas vorlesen, kommt oft eine Art Gebrabbel als Antwort. Und wir achten meist nicht darauf und lesen einfach weiter. Oder wir antworten womöglich noch mit demselben Gebrabbel, so als würden wir uns mit einem Hund oder mit einem Außerirdischen unterhalten. Ob das richtig oder falsch ist – ja, woher soll man das wissen. Und genau dafür gibt es "Amerikanische Wissenschaftler". Und so beginnt dieser Blogartikel auch mal wieder mit … Amerikanische Wissenschafter haben in einer Studie herausgefunden, dass die Laute, die Babys von sich geben, während ihnen vorgelesen wird, ein wichtiger Schlüssel zur Sprachentwicklung sind. Das war ein langer Satz mit 25 Wörtern. Babysätze sind deutlich kürzer. Sollte uns das nicht zu denken geben? Die Studie Die Studie ist gerade erst veröffentlich und gleich auf Medical Daily kommentiert worden. Demzufolge geht es um Mütter und wie sie mit ihren Babys sowohl beim Lesen als auch beim Spielen interagieren. Wieso eigentlich nur Mütter? Das geht uns Väter natürlich genauso an. Die Babys haben beim Vorlesen mehr silben- und konsonanten-ähnliche Laute von sich gegeben als beim Spielen mit Puppen oder Spielzeug. Und das Kuriose an der Sache ist, dass auch die Mütter – und Väter vermutlich auch, hätte man sie in die Studio einbezogen – haben beim Vorlesen mehr auf das Gebrabbel ihrer Babys reagiert. Gemäß einer der Autoren, Julie Gros-Louis, geht es nicht nur darum, den Eltern zu sagen, sie sollten mehr vorlesen. Wenn wir verstehen, was während des Vorlesens passiert, können wir dadurch das Ergebnis verbessern. Die Wissenschaftler haben insgesamt 34 Mütter und ihre Kinder während einer 10-minütigen Spiel- und Lesezeit beobachtet und die Laute transkribiert. Natürlich wurden Weinen, Husten und sonstige nicht sprachlich relevante Laute aus der Studie herausgenommen. Die Mütter haben außerdem oft die Laute ihrer Babys aufgegriffen und erweitert. So wurde aus einem "Ba" dann ein "Ba-ba" oder "Ball". Was hat das mit Fremdsprachen zu tun? Sehr viel. Für das Baby ist es nicht wichtig, ob es sich um eine Muttersprache, eine Vatersprache oder um eine Fremdsprache handelt. Wenn ich mich als Mutter oder Vater dafür entscheide, meinem Baby nur englische Bücher vorzulesen, dann verankert das Baby die Sprache als "Mutter-oder-Vater-Vorlesesprache". Dazu muss der Vater oder die Mutter nicht perfekt Englisch oder eine andere Sprache sprechen. Die einfachen Sätze aus Kinderbüchern kann man mit ein wenig Training schnell lernen. Man darf nur konsequent sein: immer dieselbe Sprache, immer derselbe Ort (z. B. auf der Bettkante) und immer dieselbe Tageszeit. Bei Erwachsenen funktioniert das zwar nicht genauso aber ähnlich. Das Erwachsenengehirn ist nunmal etwas anders aufgebaut und den meisten Erwachsenen fällt es schwer Wörter und Sätze "nachzubrabbeln". Ich habe es ausprobiert und mit ein wenig Methodik kann man durch Gebrabbel nicht nur die Aussprache, sondern auch das Sprachgefühl und das Vokabular enorm verbessern.

096: Richtiges Spielzeug verbessert Sprachkenntnisse

Listen to 096: Richtiges Spielzeug verbessert SprachkenntnisseDer Titel ist wirklich unmissverständlich. Wieder einmal haben US Amerikaner herausgefunden, dass… Ja, es sind immer wieder die Amerikaner mit ihren Studien. Also, die Aussage ist, dass Kinder, die mit traditionellen Spielzeug spielen, besser die Sprache lernen. Verglichen hat man das mit Kindern, die mit modernem elektronischen Spielzeug benutzt haben. Dabei wurden auch ganz deutlich die Spielzeuge hervorgehoben, die Lichter, Wörter und Lieder produzieren. Witzig ist, dass sich diese Studie in einer ägyptischen Online-Zeitung gefunden habe. Allerdings glaube ich nicht, dass das viel zu bedeuten hat. Man hat den Kindern drei verschiedene Arten von Spielzeugen gegeben: elektronisches, herkömmliches und Bücher. Sie haben dabei mit ihren Eltern zuhause gespielt. Dabei haben die Wissenschaftler das Spielen der Kinder aufgezeichnet und im Labor analysiert. Sie konnten dabei ganz eindeutig feststellen dass die Qualität als auch die Quantität der Sprache sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern nachließ. Also auch die Erwachsenen sagten weniger Wörter, sie antworteten weniger, sie gingen weniger auf bestimmte Themen ein und es gab weniger Dialoge. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Bücher lesen und das Spielen mit traditionellen Spielzeugen die effizienteste Methode ist um Sprachkenntnisse zu verbessern und um eine reichhaltige kommunikative Interaktion zwischen den Eltern und den Kindern herzustellen. Natürlich ging es bei dieser Studie um Sprache, also Muttersprache. Es hatte also wenig mit Fremdsprachen zu tun. Aber wenn man sich mal das Thema etwas genauer anschaut, dann ist es einem Kind relativ egal, welche Sprache es lernen soll. Für ein Kind ist dir am Anfang jede Sprache fremd. So macht es also keinen großen unterschied ob wir hier von Muttersprache oder von Fremdsprache reden. Vielleicht brauchen wir uns in diesem Kontext auch überhaupt nicht über Sprache zu unterhalten, denn ich denke das es jedem einleuchtend erscheint, dass Bücher und herkömmliche Spielzeug sehr viel besser für Kinder sind als elektronische Geräte, die Lichterwörter und Lieder produzieren. Und wie immer geht es nicht um das ob, sondern um das wie. Warum sollten also Kinder nicht mit elektronischem Spielzeug spielen, wenn die Eltern sich trotzdem weiter mit den Kindern unterhalten und den Kindern Grenzen aufzeigen. Spielen ist allgemein eine ganz tolle Sache und wenn man das spielen dann auch noch mit dem Sprachen lernen verbinden kann, dann kann es ja nur Spaß machen.

095: Erste Fremdsprache ebnet den Weg für die zweite

Listen to 095: Erste Fremdsprache ebnet den Weg für die zweiteMehr Info: http://www.languagemining.de/erste-fremdsprache-ebnet-den-weg-fuer-die-zweite/ Studie zeigt: Erste Fremdsprache gibt dem Gehirn die Struktur, mit der es weitere Fremdsprachen leichter aufnehmen kann Vielleicht hast du gedacht, dass du die erste Fremdsprache vergessen hast, du die als Kind konntest. Das mag stimmen. Das heißt, du hast die erste Fremdsprache vergessen, dein Gehirn aber nicht. Einer Veröffentlichung von Nature Communications zufolge haben Forscher von der McGill University und dem Montreal Neurological Institute Folgendes herausgefunden: Selbst wenn man eine Fremdsprache nur kurze Zeit spricht, hat es einen Einfluss darauf, wie das Gehirn die Aussprache einer weiteren Sprache bewerkstelligt. Und das auch, wenn die erste Fremdsprache nicht mehr gesprochen wird. Das macht auch absolut Sinn, wenn man sich die vielen Dinge anschaut, die im Bereich der Gehirnforschung bereits herausgefunden wurden. Die drei Entwicklungsphasen des Gehirns Als Pragmatiker beschäftige ich mich gern mit den Dingen, die jeder sofort umsetzen kann, ohne dass er oder sie eine oder mehrere Studien liest oder gar versteht. Man weiß inzwischen, dass sich das Gehirn in drei Phasen entwickelt: das Kindergehirn, das Jugendgehirn und das Erwachsenengehirn. Heute, in der modernen Welt, macht das keinen Sinn mehr. Jedoch sind die aus der Vorzeit stammenden Strukturen noch immer vorhanden. Das Kindergehirn Das Kindergehirn – bereits vor und nach der Geburt – saugt alles auf. Das Gehirn weiß noch nicht, welche Informationen es zum Überleben braucht. Die Kapazitäten sind fast endlos, und so wird erst einmal alles hineingeschaufelt, was geht. Das Jugendgehirn In der Pubertät entfernt sich das Kind von den Eltern und geht eigene Wege. Die Kindheit ist vorbei, allerdings ist der Jugendliche noch immer in der Obhut der Eltern. Bald ist er auf sich allein gestellt und braucht die zum Überleben notwendige Information – nicht mehr und nicht weniger. Deshalb löscht das Gehirn in dieser Phase viele Informationen, die in der Kindheit aufgenommen wurden und sich jetzt als nicht relevant herausgestellt haben. Heute kennen wir dieses Phänomen als Abhängen oder Chillen. Das Erwachsenengehirn Das Gehirn eines Erwachsenen hat die Kindheit und die Jugend überlebt und weiß jetzt wie „Überleben“ funktioniert. Deshalb ist es das Wichtigste, alles das zu wiederholen, was bisher schon funktioniert hat. Erwachsene wollen daher also keine Veränderung. Das ist der Grund, warum uns das Lernen so schwer fällt – es sei denn, wir haben es bereits als Kinder und Jugendliche gelernt. Fazit Das Gehirn formt sich also in der Kinderphase. Es wird nicht nur Information, sondern auch Struktur aufgenommen. In der Jugendphase mag vielleicht die Information gelöscht werden, weil sie anscheinend nicht mehr gebraucht wird, die Struktur bleibt allerdings. Struktur ist so etwas wie ausgetretene Pfade: Auch wenn die Häuser entlang des Pfade längst zusammengefallen sind, so bleibt der Pfad bestehen. So ist es plausibel, dass man später leichter Sprachen lernt, wenn Pfade schon vorhanden sind. Der Lerner füllt dann die Lücken mit Wissen. Es fällt alles an seinen Platz. Natürlich hinken diese Vergleiche. Das Wichtigste, was man aus dieser Studie mitnehmen sollte, ist, dass man seine Kinder sehr früh mit Fremdsprachen in Verbindung bringen sollte.

094: Lerntyp - Was für einer bist du?

Listen to 094: Lerntyp - Was für einer bist du?Wenn du wüsstest, was für ein Lerntyp du bist, was würdest du dann ändern? Könntest du dann schneller und effizienter lernen? Mehr Info: http://www.languagemining.de/dein-lerntyp-was-fuer-einer-bist-du/

093: Schulenglisch - Was kann man damit anfangen?

Listen to 093: Schulenglisch - Was kann man damit anfangen?Mehr Info: http://www.languagemining.de/schulenglisch-was-ist-das-und-kann-man-es-gebrauchen/ Gibt es eigentlich so etwas wie Schulenglisch und wenn ja, was kann man damit machen? Weder eine Google-Suche noch eine Wörterbuchsuche nach diesem Englisch aus der Schule bringt brauchbare Ergebnisse. Da kommt doch die Frage auf, ob es so etwas wie Schulenglisch überhaupt gibt. Erst auf der zweiten Seite einer Google-Suche findet man einen brauchbaren Link, der allerdings schon mehr als 5 Jahre alt ist. In dem Fokus-Artikel "Wie gut ist Ihr Schulenglisch?" geht es darum, wie gut Schüler der 9. Klasse in den verschiedenen Bundesländern Englisch können. Da sich am Schulsystem seither nicht viel verändert hat, gehe ich davon aus, dass der Artikel noch immer aktuell ist. Immer wieder hören Sätze wie "Ich kann halt nur Schulenglisch" oder "Ich muss mein Schulenglisch mal wieder auffrischen". Ja, und zum Thema "Schnell mal auffrischen" hatten wir vor einiger Zeit bereits einmal eine Episode gemacht. Und genauso wie der Fokus-Artikel ist die immer noch aktuell. So ist Schulenglisch also eine komische Sache: Jeder redet davon und im Internet findet man kaum etwas darüber. Das Englisch, was man früher mal konnte und jetzt vergessen hat Die meisten Menschen reden von dem Englisch, das sie in der Schule gelernt haben und das sie meist seither nicht gebraucht haben. Diejenigen, die in der Schule etwas mehr gemacht haben, hatten dann auch oft die Gelegenheit ihr Englisch im Beruf oder anderswo einzusetzen. Schulenglisch ist also nicht gleich Schulenglisch. Es gibt also zwei Parameter, oder zwei Dinge, die beim Thema Englisch aus der Schule wichtig sind. Einerseits geht es um das Sprachniveau, das man beim Schulabschluss hatte. Und andererseits sind es die Möglichkeiten, die jemand nach der Schule hatte und auch wahrgenommen hat. Letzteres kann man wirklich vernachlässigen. Diejenigen, die ihr damaliges Schulenglisch als Sprungbrett genutzt haben und es dann über Hobby, Beruf oder Auslandsaufenthalt auf ein hohes Niveau gebracht haben, reden heute nicht mehr über Schulenglisch. Sie haben das Thema lang hinter sich gelassen. Von Schulenglisch sprechen also die, die es gern auf ein höheres Sprachniveau gebracht hätten, jedoch nicht geschafft haben. Und was kann man aus Schulenglisch machen? Möglichkeiten schaffen oder aufhören, davon zu reden. Ganz nach dem Motto: Red nicht, tu was! Wie immer vergleiche ich Sprachkenntnisse oder Sprachen lernen gern mit dem richtigen Leben. Das wäre zum Beispiel das Thema Abnehmen. Wie viele Menschen reden davon abzunehmen? Richtig. Und wie viele tun es? Und genauso sieht es beim Englisch lernen aus. Das Motto "Red nicht, tu was!" gilt hier genauso. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Englischkenntnisse aus der Schule genauso viele negative wie positive Aspekte haben. So kann natürlich jeder mit englischen Vorkenntnissen aus der Schule gleich auf einem höheren Niveau starten. Das geht meist schneller als eine Sprache von Anfang an zu lernen. Auf der anderen Seite hat jemand mit Englisch aus der Schule nicht nur die Sprache, sondern auch die Lernmethode verinnerlicht, mit der er dieses Schulenglisch gelernt hat. Oft waren das in der Schule veraltete Lernmethoden über Frontalunterricht bis hin zu Vokabellisten. Es wurde eingetrichtert. Es wurde uns gesagt, was wir lernen sollten. Niemand zeigte uns jedoch wie wir es lernen sollten. Fazit Dass jemand Englisch in der Schule gelernt hat und immer noch über gewisse Kenntnisse verfügt, ist eine super Sache. Es ist ein Sprungbrett, das jeder nutzen sollte, der es nutzen möchte. Darüber zu lamentieren, wie schlecht man doch Englisch kann, bringt nichts. "Red nicht, tu was!" ist das Motto. Jeder kann es schaffen. Wie im richtigen Leben kann man auch mit etwas Übergewicht und ohne Sport alt werden. Also vielleicht ist ja auch ein Leben ohne Englisch lebenswert. Bis jetzt hat es ja auch irgendwie funktioniert.

092: Polyglott - Was ist das und wie wird man's?

Listen to 092: Polyglott - Was ist das und wie wird man's?Kürzlich bin ich über einen Artikel in Medical Daily gestolpert, in dem es um das Thema Polyglott ging. Das Wort kommt übrigens aus dem Altgriechischen πολύγλωττος (polýglōttos), was mehrsprachig bedeutet. In diesem Artikel beschreibt ein aus London stammender Polyglott, was man braucht um mehrere Sprachen zu lernen. Allerdings darf man sich immer die Frage stellen, ob man das wirklich tun sollte. Meist macht nur eine Fremdsprache wirklich Sinn. Das ist beim Sport und bei Musikinstrumenten ähnlich oder gleich: Warum sollte ich mehr als nur ein Musikinstrument lernen? Welchen Vorteil hätte es mehrere Sportarten auszuüben? Oder anders gefragt: Welche Nachteile ergäben sich? Wie auch immer. Gehen wir einfach mal davon aus, jemand möchte wirklich ein Polyglott werden. Hier ist das Rezept. Übung und Ausdauer Natürlich sind zum Beispiel Menschen, die eine Sprache lernen, besser im Sprachenlernen als andere. Ein Pianist würde vermutlich auch leichter lernen ein Akkordeon spielen zu lernen, als jemand, der überhaupt kein Instrument spielt. Es gibt also de facto grundsätlich keine Unterschiede zwischen den Menschen. Jeder kann eine Sprache lernen, er oder sie muss es nur tun (Übung) und darf dranbleiben (Ausdauer). Und je mehr jemand lernt, desto schneller lernt er. Lernen ein Polyglot zu werden Michael Erard hat in seinem Buch Babel No More: The Search for the World's Most Extraordinary Language Learners versucht herauszufinden, was sogenannte Hyperpolyglotts sind und was sie ausmacht. Unter anderem taucht auch das Wort Plastizität auf. Das Gehirn eines Polyglott scheint also anders zu sein, als das eines einsprachigen Menschen. Wir wissen allerdings nicht, was zuerst da war: die Henne oder das Ei. Wir man also als potentieller Polyglott geboren oder lernt man ein Polyglott zu werden. Ich selbst hatte früher sehr schlechte Noten in Fremdsprachen und habe schon viele Menschen kennengelernt, die bessere Sprachlerner sind als ich selbst. Für mich ist daher die Antwort klar: Ja, man kann es lernen ein Polyglott zu werden. Und genau das ist der entscheidende Erfolgsfaktor. 10 Tipps von einem Polyglott 1. Lerne die Sprachen in deiner Umgebung 2. Sprachenlernen hört nie auf 3. Belohne dich für deine Fortschritte 4. Liebe das, was du tust 5. Sei stolz auf deine Herkunft 6. Übersetze keine Sätze in deinem Kopf, bevor du sie sagst 7. Die beste Methode eine Sprache zu lernen, ist, sie zu gebrauchen 8. Fehler sind deine Freunde 9. Stell dir vor, die Sprache in 10 Jahren zu sprechen, und mache das zu deinem Ziel 10. Mach jeden Tag etwas: 10 Minuten sind besser als nichts

091: Sprachlernapps - wie effizient sind Sie?

Listen to 091: Sprachlernapps - wie effizient sind Sie?Können Sprachlernapps den Sprachtrainer ersetzen? Muss ich weder ins Ausland noch in einen Sprachkurs? Ich stolpere (absichtlich) über so manchen Artikel über das Thema Fremdsprachen im Internet. Oft lese ich dann erst einmal den letzten oder die beiden letzten Absätze, in denen meist ich eine Schlussfolgerung finde. In diesem Artikel, der übersetzt so viel bedeutet wie "Wie wirksam sind denn Sprachlernapps?" stand als Schlussfolgerung in etwa Folgendes: Wir glauben, dass Sprachlernapps wie Duolingo eine sinnvolle Ergänzung zum Erlernen einer Fremdsprache sind - aber kein Ersatz. Sie können helfen, einige Wörter und grundlegende Konstruktionen zu lernen, aber sie ermöglichen nicht den Sprung in ein Gespräch in einer neuen Sprache. Es ist besser als nichts, aber es gibt viele weitere wirksame Möglichkeiten da draußen. Es geht mir überhaupt nicht darum, ob diese Schlussfolgerung über Sprachlernapps und ganz speziell über Duolingo jetzt richtig oder falsch ist. Mir geht nicht darum, ob ich etwas tue oder nicht, sondern es geht darum, wie ich es tue. Mit Sprachlernapps wie Duolingo kommt man schnell auf ca. 2000 Wörter. Nimmt man weitere Apps wie zum Beispiel Memrise hinzu, dann erhöht sich diese Zahl stark. Je nachdem wie intensiv man diese weiteren Sprachlernapps einsetzt, kann man die Anzahl der Wörter durchaus verdoppeln oder verdreifachen. Damit ist also, was den Inhalt angeht, schon mal alles abgedeckt. Wer die richtigen Apps einsetzt, braucht keinen Sprachkurs und auch keinen Auslandsaufenthalt. Wobei beides durchaus Sinn machen kann. Es geht wieder einmal um das "Wie" und nicht um das "Ob". Der wichtige Punkt, den viele, sehr viele Menschen immer wieder vergessen, ist das Aktivieren der Sprache. So, nehmen wir an, ich verbringe viele Stunden mit einer App und ich habe viel Wissen in mich aufgenommen. Mein Gehirn weiß jetzt allerdings noch immer nicht, wie es die Sprache wieder aus dem Kopf herausholen soll. Mir fehlt das kontextbezogene Wissen. Ich verstehe viel, und für einen "Sprung in das Gespräch" reicht es noch nicht. Mein Fazit ist also: Wir glauben, dass Sprachlernapps wie Duolingo sinnvolle Tools zum Erlernen einer Fremdsprache sind - aber es braucht noch eine Kleinigkeit mehr. Die Apps helfen, viele Wörter und Konstruktionen zu lernen, und sie ermöglichen den Sprung in ein Gespräch in einer neuen Sprache, sofern man parallel zu diesen Apps mentale Sprachübungen macht, die Situation im richtigen Leben simulieren. Es ist besser als alles, was wir bisher kennengelernt haben, und es gibt viele weitere wirksame Möglichkeiten da draußen. Mehr Info http://www.languagemining.de/sprachlernapps-wie-effizient-sind-sie/

090: Schlaganfall und Fremdsprachen

Listen to 090: Schlaganfall und FremdsprachenStudie: Erholen sich mehrsprachige Menschen schneller von einem Schlaganfall? Diese Frage haben sich Wissenschaftler in den USA gestellt und in einer Studie (http://www.livescience.com/52860-bilingual-language-stroke-recovery.html) 608 Patienten Patienten untersucht, die einen Schlaganfall erlitten hatten. In etwa die Hälfte dieser Patienten war zweisprachig, die andere Hälfte einsprachig. Tatsächlich kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Patienten, die mehr als eine Sprache sprechen, sich tatsächlich schneller von einem Schlaganfall erholen. Sie begründen es mit der Anzahl neuronaler Verknüpfungen im Gehirn, die bei mehrsprachigen Menschen deutlich höher ist. Ein Schlaganfall kommt vor, wenn dem Gehirn nicht genügend Blut und damit Sauerstoff zugeführt werden kann. Dies geschieht meist durch eine verstopfte Ader, deren Aufgabe es ist, das Gehirn mit Blut zu versorgen. Die Folge sind Neuronen, die absterben und dadurch fallen Gehirnfunktionen aus oder werden beeinträchtigt. Schon der gesunde Menschenverstand lässt darauf schließen, dass wenn z. B. ein mehrsprachiger Patient mehr neuronale Verknüpfungen hat, dass es dann einen stärkeren Schlaganfall braucht, um prozentual die gleiche Anzahl an Neuronen zu schädigen als bei einem einsprachigen Menschen. Sicher sollte jeder darauf achten gesund zu leben, inklusive Sport und Ernährung, und dennoch kann eine Fremdsprache im Zweifelsfall so positives Effekte haben, mit denen man vorher gar nicht gerechnet hatte. Mehrsprachigkeit ist gesund - könnte man es treffender ausdrücken? Viel Spaß beim Zuhören! Mehr Infos: http://www.languagemining.de/schlaganfall-und-fremdsprachen/

089: Gamifikation bei Fremdsprachen

Listen to 089: Gamifikation bei FremdsprachenWikipedia beschreibt Gamifikation wie folgt: Als Gamification (von englisch „game“ für „Spiel“) oder Gamifizierung, seltener auch Gamifikation oder Spielifizierung bzw. Spielifikation, bezeichnet man die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremdem Kontext. Der "spielfremde Kontext" ist die Fremdsprache und das Lernen. "Spielerisch lernen" ist doch ein Schlagwort, das immer wieder zu lesen ist. Auch im Kindergarten bringen wir es unseren Kindern bei, um es ihnen dann später in der Schule wieder abzugewöhnen. Als Erwachsene denken wir dann, dass Lernen etwas mit Arbeit zu tun und scheuen uns gern davor. Die Grundthese hierbei ist, dass ein Spiel Spaß macht. Und wenn man eine Fremdsprache wie ein Spiel lernt, macht es automatisch auch Spaß. Es gibt inzwischen immer mehr Ideen und Tools, die sich mit diesem Konzept beschäftigen. In der heutigen Episode sprechen wir nicht nur über die Gamifikation selbst, sondern auch über die Motivationsstrategien dahinter. Viel Spaß beim Zuhören! Mehr Info unter [http://www.languagemining.de/gamifikation-und-fremdsprachen](http://www.languagemining.de/gamifikation-und-fremdsprachen)

088: 5 Wege Fremdsprachen für die Karriere zu nutzen

Listen to 088: 5 Wege Fremdsprachen für die Karriere zu nutzenMit Fremdsprachen das Meiste aus der Karriere herausholen Fremdsprachen sind für die berufliche Karriere sehr wichtig. Die Geschäftswelt wird immer internationaler. So werden also Mitarbeiter benötigt, die Fremdsprachenkenntnisse vorweisen können. In diesem Artikel aus The Guardian http://www.theguardian.com/careers/2015/nov/09/all-talk-five-ways-to-use-language-skills-to-boost-your-career sind 5 Wege beschrieben, durch die man seine Fremdsprachenkenntnisse für die Karriere nutzen kann: Fremdsprachenkenntnisse im Lebenslauf deutlich hervorheben Menschen mit Fremdsprachenkenntnissen sind bessere Problemlöser und Querdenker Internationales Netzwerk aufbauen Bei der Arbeit internationale Aufgaben übernehmen Im Ausland leben und arbeiten In der Episode gehen wir natürlich sehr viel detaillierter auf jeden einzelnen Punkt ein. Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/88 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

087: Die Hörbuch-Methode

Listen to 087: Die Hörbuch-Methode**Das Hörbuch neu entdeckt: Transkribierte Texte und wie man damit lernt** Die Idee ist eigentlich sehr einfach. Ein Buch ist geschriebener Text, der visuell, also über den Sehsinn, durch das Auge ins Gehirn geht. Ein Hörbuch ist im Idealfall das vorgelesene geschriebene Buch. Die Information geht dann also über das Ohr, also über den Hörsinn, ins Gehirn. Somit sind bereits zwei Sinne im Spiel. Und je mehr Sinne wir beim Lernen aktivieren, desto besser funktioniert lernen. Es scheint eine simple und dennoch geniale Idee zu sein. Und doch steckt - wie immer - der Teufel im Detail. Oft sind nämlich die Texte von Buch und Hörbuch ganz verschieden. Das ist zum Beispiel bei Übersetzungen so, wenn diese von zwei verschiedenen Übersetzern durchgeführt wurden. Ebenso ist vielleicht zwischen der ersten Ausgabe des gedruckten Buches und dem Erstellen des Hörbuchs einige Zeit vergangen, sodass die Versionen nicht übereinstimmen. Auf jeden Fall geht es in dieser Episode um Hörbücher, wie man damit lernt und vor allem auch darum, was Transkribieren eigentlich ist. Viel Spaß beim Zuhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/87 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

086: Fremdsprachen mit Radio und Podast lernen

Listen to 086: Fremdsprachen mit Radio und Podast lernenIm Radio- und in Podcast-Episoden wird gesprochen. Das ist gesprochene Sprache - oder gesprochene Fremdsprache, je nachdem in welcher Sprache die Sendung veröffentlicht wird. Kann man mit Radio und Podcast tatsächlich eine Fremdsprache lernen? Was muss ich tun und wie kann ich es tun? Wo finde ich Podcasts und so weiter und so weiter. Wir haben uns dieses Thema nicht einfach nur so ausgedacht, sondern wir sind darauf kommen, weil wir immer mehr Zuschriften von Hörern bekommen haben, deren Muttersprache eben nicht Deutsch, sondern zum Beispiel Hebräisch, Spanisch oder Japanisch ist. Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/86 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

085: Fremdsprachen im Schlaf lernen

Listen to 085: Fremdsprachen im Schlaf lernenDiese Woche wollen wir die immer wieder gern gestellte Frage beantworten: Kann man eine Fremdsprache im Schlaf lernen? Wir schon so oft und immer wieder werden Artikel zu dem Thema geschrieben. Und diese Woche sind wir über diesen Artikel gestolpert: http://www.asianage.com/ideas/can-we-actually-learn-our-sleep-955 Macht es also Sinn? Was kann ich tun? Gibt Tools und Methoden zu dem Thema usw. Hier noch der Link zu Kosys: https://www.youtube.com/watch?v=lvMcp8TzpAA Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/85 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

084: Die 5 Methoden zum Vokabeln lernen

Listen to 084: Die 5 Methoden zum Vokabeln lernenVokabeln lernen ist nicht gerade ein Spaß, wenn man es muss. Und auch, wenn man es freiwillig tut - na ja, also es wäre klasse, wenn man dabei nicht immer so viel vergessen würde … Und genau darum geht es in dieser Episode. In einem Artikel des Time Magazine wird über dem Memrise Prize berichtet und wie man ihn leichter bekommen kann. Das heißt, wie lerne ich schnell und nachhaltig Vokabeln. Hier sind die beiden Links, die wir in der Episode erwähnen: http://time.com/4042569/how-to-improve-memory/ http://www.memrise.com/prize/ Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/84 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

083: Dann lass es lieber - Teil 2

Listen to 083: Dann lass es lieber - Teil 2Regelmäßigkeit ist schon wichtig, aber was ist, wenn ich einfach mal keine Lust habe. Dann lasse ich es einfach mal ausfallen. Oder muss ich dann trotzdem hin oder es trotzdem tun? Hast du früher in der Schule etwas gelernt, wenn du doch eigentlich viel lieber zu Hause geblieben wärst. Oder heute bei der Arbeit, wie ist es da? Du gehst trotzdem hin, oder? In dieser Episoden beleuchten wir das Thema mal etwas genauer. Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/83 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

082: Dann lass es lieber - Teil 1

Listen to 082: Dann lass es lieber - Teil 1Kennt ihr dieses "Augen zu und durch", "Koste es was es wolle" oder welchen Spruch hast du, um dir Mut zu machen? Macht es nicht manchmal auch Sinn, es einfach ganz zu lassen. In dieser und in der nächsten Episode geht eben genau darum. In der Episode ist das Thema überhaupt gar nicht erst anzufangen. Und in der zweiten geht es darum, herauszufinden, ob es dein Lerntag ist und ob du nicht einfach mal aussetzen solltest. Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/82 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

081: Business English

Listen to 081: Business EnglishViele Menschen wollen kein "normales" Englisch, sondern Business Englisch. Sie glauben, dass sie es dann besser im Beruf gebrauchen können. Was ist Business English genau, und wenn es drauf steht, ist es dann auch drin? Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/81 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

080: Was ist Sentence Mining

Listen to 080: Was ist Sentence MiningNein, Sentence Mining ist keine neue Methode oder so was. Es beschreibt einfach nur die Art und Weise, in der unser Gehirn Sprache speichert. Es geht um ganze Sätze und es geht um Strukturen. Und wer Sätze strukturiert aufnimmt, kann sich die Grammatik einer Sprache komplett ersparen. Wir haben einen Podcast, in dem es um Wörter, Sätze und auch Bücher geht. Einfach mal reinhören und die ganze Sätze Satz für Satz aufnehmen und stressfrei verdauen ;-) http://sentencemining.languageminingcompany.com/ Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/80 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

079: Mit Büchern Englisch lernen

Listen to 079: Mit Büchern Englisch lernenWer lesen kann, kann noch lange nicht sprechen, oder doch? Und wie ist das mit den Büchern? Wie schwer müssen sie sein, wie leicht dürfen sie sein? Fragen über Fragen, und hier geben wir einige Antworten. Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/79 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

078: Vorbilder beim Sprachenlernen

Listen to 078: Vorbilder beim SprachenlernenVorbilder sind Bilder, die man sich vor Augen hält. Ob in der Musik, im Sport oder im Beruf: Wir orientieren uns immer gern an denen, die es bereits können. Wie funktioniert es beim Sprachenlernen? An wem orientiere ich mich? Wer ist als Vorbild geeignet und wer eher nicht? Viel Spaß beim Anhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/78 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

077: Spaß an der Sprache oder an guten Noten?

Listen to 077: Spaß an der Sprache oder an guten Noten?Viele Schüler (oder Eltern) kommen zu uns, wenn die Noten bereits tief im Keller sind. Dann ist es auch mit der Motivation nicht weit her. Haben die Kinder denn keine Lust auf Fremdsprachen und sind deshalb die Noten schlecht? Oder machen Ihnen Fremdsprachen keinen Spaß, weil die Noten schlecht sind? Hier dazu ein Zitat der Mutter von David: "Zuerst möchte ich mich recht herzlich bei dir bedanken. Bedanken dafür, dass David jetzt wirklich in jedem Fach positive Noten bekommt bzw. dafür, dass er wirklich wieder Freude am Erlernen der fremden Sprachen gefunden hat." Wieder! Man achte auf das Wort "wieder"! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/77 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

076: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 3 von 3

Listen to 076: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 3 von 3Nach 5 Monaten las ich bereits mein drittes Buch auf Dänisch. Wie das gehen kann? Ja, darüber haben wir bereits in den beiden vorigen Episoden gesprochen. Diesmal geht es darum, dass immer wieder Stolpersteine auftauchen können. Es reicht also nicht, dass es möglich ist und jeder es tun kann, sondern man darf dranbleiben und es passiert immer wieder mal, dass sich die Prioritäten im Leben eines Sprachlerners ändern. Die Tipps und Tricks, die wir in dieser 3-teiligen Episode vorstellen, können auf praktisch jede andere Sprache angewandt werden. Ich hab Dänisch im Selbstversuch gelernt. In diesen drei Podcast-Episoden stellen wir vor, wie ich es geschafft habe. Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/76 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

075: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 2 von 3

Listen to 075: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 2 von 3Nach 5 Monaten las ich bereits mein drittes Buch auf Dänisch. Wie das gehen kann? Ja, darüber haben wir in der vorigen Episode gesprochen. Diesmal geht es darum, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Also, wenn man nur liest, kann man nicht sprechen - oder vielleicht doch? Die Tipps und Tricks, die wir in dieser 3-teiligen Episode vorstellen, können auf praktisch jede andere Sprache angewandt werden. Ich hab Dänisch im Selbstversuch gelernt. In diesen drei Podcast-Episoden stellen wir vor, wie ich es geschafft habe. Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/75 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

074: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 1 von 3

Listen to 074: 1 Fremdsprache in 5 Monaten - Teil 1 von 3Nach 5 Monaten las ich bereits mein drittes Buch auf Dänisch. Wie das gehen kann? Na, hör doch mal rein... Die Tipps und Tricks, die wir in dieser 3-teiligen Episode vorstellen, können auf praktisch jede andere Sprache angewandt werden. Ich hab Dänisch im Selbstversuch gelernt. In diesen drei Podcast-Episoden stellen wir vor, wie ich es geschafft habe. Wie in der Podcast-Episode erwähnt, hier noch der Link zur Infografik und der entsprechenden Episode http://podcast.languageminingcompany.com/47 Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/74 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

073: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 3

Listen to 073: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 3Dies ist eine dreiteilige Serie für alle Eltern, die Kinder haben, die im Fremdsprachenunterricht bessere Noten haben dürfen. Jeder einzelne dieser drei Teile ist wichtig. Und es braucht die Mithilfe der Eltern, denn wenn die Kinder das allein packen könnten, bräuchten sie ja ihre Eltern nicht. In diesem dritten Teil geht es darum, dein Kind zu motivieren, es auch tatsächlich zu tun. Das beste Werkzeug nützt nichts, wenn es in der Ecke liegt. Was kannst du als Vater oder als Mutter tun, um dein Kind zu …? Ja, genau, es gäbe jetzt viele Wörter, mit denen wir diesen Satz vervollständigen könnten. Motivieren? Ist das das richtige Wort? Und was bedeutet "motivieren"? Und darum geht es in dieser Episode. Viel Spaß auf jeden Fall erst einmal beim Zuhören.

072: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 2

Listen to 072: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 2Dies ist eine dreiteilige Serie für alle Eltern, die Kinder haben, die im Fremdsprachenunterricht bessere Noten haben dürfen. Jeder einzelne dieser drei Teile ist wichtig. Und es braucht die Mithilfe der Eltern, denn wenn die Kinder das allein packen könnten, bräuchten sie ja ihre Eltern nicht. In diesem zweiten Teil geht es darum, dein Kind dazu zu bringen, jeden Tag — nur ein wenig und nicht zu viel — mit einem Vokabeltrainer zu spielen. Ja, richtig, es soll ein Spielen sein, denn anders als bei der Sprachlernsoftware, die regelmäßig und immer zur selben Zeit eingesetzt wird (z. B. nach dem Frühstück oder vor dem Zähneputzen), geht es hier darum Wörter zu lernen. Welchen Vokabeltrainer solltest du benutzen? Ja, probier mal welche aus. Wenn es bei deinem Kind um spezielle Themen geht wie unregelmäßige Verben, Deklinationen oder so, dann gibt es für bestimmte Dinge natürlich auch spezielle Tools. Ich persönlich habe viel mit Anki und Memrise gearbeitet. Aber wie gesagt, es gibt viele und auch viele gute Vokabeltrainer. - http://ankisrs.net/ - http://memrise.com/ Es gibt einfach zu viele. Wichtig ist, dass es euch Spaß macht. Viel Spaß auf jeden Fall erst einmal beim Zuhören.

071: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 1

Listen to 071: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 1Dies ist eine dreiteilige Serie für alle Eltern, die Kinder haben, die im Fremdsprachenunterricht bessere Noten haben dürfen. Jeder einzelne dieser drei Teile ist wichtig. Und es braucht die Mithilfe der Eltern, denn wenn die Kinder das allein packen könnten, bräuchten sie ja ihre Eltern nicht. In diesem ersten Teil geht es darum, dein Kind dazu zu bringen, jeden Tag — nur ein wenig und nicht zu viel — mit eine Sprachlernsoftware zu arbeiten. "Arbeiten" ist dabei vielleicht nicht das richtige Wort. Es einfach nur zu tun scheint da schon besser zu klingen. Welches Tool dabei eingesetzt werden soll? Na ja, also probiert mal das eine oder andere aus. Mehr Infos gibt es natürlich im Podcast. Hier zunächst mal einige Tools, mit denen vielen Menschen Sprachen lernen. - www.duolingo.com - www.babbel.com - www.busuu.com - www.livemocha.com - www. und so weiter und so fort … Es gibt einfach zu viele. Wichtig ist, dass es euch Spaß macht. Viel Spaß auf jeden Fall erst einmal beim Zuhören. carsten@languageminingcompany.com http://languageminingcompany.com

070: Die Peinlichkeitshürde

Listen to 070: Die PeinlichkeitshürdeBlamierst du dich gern? Einfach drauf losreden und eventuelle das Falsche sagen? Ist das dein Ding? Das ist wirklich nicht Jedermanns Sache. Vielleicht hat das etwas mit extrovertiert und introvertiert zu tun. Auf jeden Fall gehört ein bisschen Selbstbewusstsein dazu, einfach etwas zu sagen, von dem man nicht genau weiß, ob es richtig oder falsch ist. Hilfreich ist es allemal und man lernt sehr viel dabei. Und geht es auch anders? Ja, natürlich. Und ich habe beide Versionen mit verschiedenen Sprachen ausprobiert. Die Ergebnisse sprechen für sich. Vielleicht gibt es ja doch so etwas wie eine Version für Introvertierte und eine für Extrovertierte... Viel Spaß beim Zuhören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/70 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

069: Beweg dich beim Lernen!

Listen to 069: Beweg dich beim Lernen!Okay, raus an die frische Luft. Bewegung tut gut. Zirkeltraining, Jogging, Fitnessstudio oder Schwimmbad. Und das zum Sprachenlernen? Muss das sein? Die Antwort ist wie immer einfach: Nein, natürlich nicht und es hilft ungemein. Wissenschaftliche Studien belegen meist nur das, was der gesunde Menschenverstand entweder schon lange weiß oder intuitiv drauf hat. Deshalb beschmunzele ich viele Studien einfach nur. Forscher und sonstige Akademiker tendieren dazu, Dinge erst zu glauben, wenn Sie wissenschaftlich bewiesen sind. Ich bin da eher der Pragmatiker, der die Dinge einfach mal ausprobiert. Was funktioniert ist gut, und was nicht funktioniert ist auch okay. So bin ich dann um eine Erfahrung reicher. Die Studie mit dem Titel “Visual and Motor Cortices Differentially Support the Translation” http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982214015693 sagt in etwa so viel wie, dass Sprache und Sprachverarbeitung im Gehirn durch Bewegung verbessert wird. Und das vor allem, wenn der Bewegung eine Bedeutung gegeben wird. Und das macht auch Sinn, denn beim Lernen verwenden wir Sinne und je mehr wir davon einsetzen und auch je intensiver wir diese einsetzen, desto stärker verankern wir die Sprache in uns, das heißt in unserem Gehirn. Ein einfaches Beispiel hierfür ist, wenn wir Wörter lernen, deren Bedeutung etwas mit Bewegung zu tun haben. Bei dem Wort “durch” muss sich etwas bewegen oder man stellt sich vor, dass sich etwas oder man selbst bewegt. Wenn Sie dieses Wort in Fremdsprache lernen, dann dürfen Sie dazu gern eine Bewegung machen, wie zum Beispiel die Hand nach vorn strecken. Es geht allerdings auch mit anderen Wörtern, also Wörter in denen keine Bewegung in der Bedeutung enthalten ist oder zumindest nicht offensichtlich ist. Nehmen Sie hierzu ein beliebiges Wort, zum Beispiel das englische Wort ordinary (gewöhnlich). Das Wort wird auf der ersten Silbe betont, zusätzlich zu Ihre persönlichen Methode zum Lernen neuer Wörter, fügen Sie jetzt noch die Bewegung hinzu. Idealerweise tun Sie das bei der ersten Silbe, da Sie sich dadurch viel besser die Betonung und Aussprache merken. Sagen Sie nun ordinary und bewegen Sie sich (zum Beispiel könnten Sie hüpfen) beim Aussprechen der ersten Silbe “or”. So einfach ist das. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/69 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

068: Theorie und Praxis

Listen to 068: Theorie und PraxisÜben, üben, üben... ja, ja, ja. Muss das denn wirklich sein. Erst einmal die Regel, dann die Regel anwenden und wenn ich nicht zwischendrin die Lust verliere, lerne ich es vielleicht irgendwann. In dieser Episode geht es um den Unterschied zwischen Theorie und Praxis und auch darum, dass es noch einen Zwischenschritt gibt. Tatsächlich gibt es nämlich noch die angewandte Theorie. Das klingt zu akademisch? Nein, das ist es nicht. Jedoch macht es Sinn, diese Schritte zu verstehen, denn vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Schritt überspringen!? Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/68 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

067: Geduld und der Wendepunkt

Listen to 067: Geduld und der WendepunktBevor ich es vergesse, hier ist der Link zur Episode über Regelmäßigkeit, die ich in dieser Episode erwähnt habe: http://podcast.languageminingcompany.com/36 Ich glaub', ich werd' das nie lernen. Kennen Sie diesen Satz? Haben Sie das Gefühl auch schon einmal gehabt? Also, Sie lernen und lernen und es will einfach nicht klappen? Ja, und genau dann sollten Sie weitermachen. Es gibt viele dieser Geschichten, wo jemand kurz vor dem Ziel aufgegeben hat und ein anderer dann die Früchte erntet. Bei Ihnen wird das nicht so sein, denn wenn Sie aufgeben, ist einfach alles weg. Und Sie können das bis dahin Gelernte nicht einmal verschenken. Beim Erlernen einer Fremdsprache gibt es mehrere Phasen. Ich nenne sie die Neugierphase, die Arbeitsphase und die Routinephase. Jede einzelne der Phasen ist notwendig und hat eine eigene Bedeutung. Und wer dieses Konzept versteht, wir sich beim Sprachenlerne sehr viel leichter tun. Ganz nach dem Motto: Gut durchdacht ist halb gewonnen. Die Neugierphase Diese Phase kennt jeder. Das sind die ersten Stunden im Sprachkurs für Anfänger. Sie machen neue Bekanntschaften. Keiner hat eine Ahnung, worum es geht und Sie lernen gleich richtige Sätze, die Sie auch anwenden können: Hallo, wie geht's. Meine Name ist… Wie heißt du… und so weiter. In dieser Phase sind Sie motiviert, begeistert und das Lernen geht wie von selbst, weil Sie keine neuen Konzept aufnehmen müssen, sondern nur einfache Sätze lernen, die Sinn machen. In dieser Phase lernen Sie vor allem die Tools kennen, mit denen Sie dann in der nächsten Phase, der Arbeitsphase, weiterarbeiten. Die Arbeitsphase Die erste Motivation ist langsam verflogen und das Lernen ist noch nicht zur Gewohnheit geworden. Es tauchen Dinge in Ihrem Leben auf, die eine höhere Priorität zu haben scheinen und die sie schnell aus dem Lerntrott werfen und dazu zwingen könnten, mit dem Lernen aufzuhören. In der Fremdsprache sind inzwischen auch immer mehr Dinge aufgetaucht, die Sie als "schwer" einstufen (obwohl sie das vielleicht gar nicht sind). Die Motivation ist nicht einfach da, wie noch ganz am Anfang. Sie dürfen jetzt Ihre Ziele ganz klar vor Augen haben, damit Sie weitermachen. Es ist ein bisschen wie Arbeit, die gemacht werden muss. Es ist wie Zähneputzen oder Saubermachen. Denken Sie an das Ergebnis und alles wird gut. In dieser Phase haben Sie noch nicht das Gefühl, dass Sie wirklich vorankommen. Auch können Sie sich noch nicht so gut ausdrücken, dass Sie mit Ihren Sprachkenntnissen zufrieden wären. Es fehlen Ihnen noch zu viele Vokabeln und Kenntnisse über den Aufbau der Sprache. Die Arbeitsphase dient dazu, aus dem Lernen eine Gewohnheit zu machen. So macht es also wenig Sinn, in dieser Phase das Lerntool zu wechseln. Eventuell nehmen Sie ein weiteres Tool hinzu. Die Tools (Lernwebsites, Bücher, Kurse, Apps usw.) sollten Sie allerdings berteits in der Neugierphase festgelegt haben. Die Routinephase Die Phase ist wie Zähneputzen oder regelmäßiges Joggen. Sie tun es einfach, ohne dass Sie lange darüber nachdenken müssten. In dieser Phase wird Sie nichts so leicht aus dem Trott werfen. Auch wenn einmal etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt, so kommen Sie danach leicht wieder in den Trott hinein. Am Anfang dieser Phase haben Sie noch das Gefühl, die Sprache gut zu sprechen. Der Wendepunkt liegt allerdings innerhalb dieser Phase. Die Gefahr einfach alles liegen zu lassen und aufzugeben besteht allerdings immer noch. Auch hier dürfen Sie weiterhin an Ihren Zielen festhalten. Probieren Sie in dieser Phase die Sprache im Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/67 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany

066: Wo kommt die Sprache her

Listen to 066: Wo kommt die Sprache herWäre es nicht toll, wenn wir die Tiefen unserer Psyche ergründen könnten, um herauszufinden, wo und wie Sprache entsteht? Oder ist das ganz egal? Auf jeden Fall scheinen uns immer die richtigen Sätze einzufallen, wenn wir sprechen. Also wenn wir in unserer Muttersprache sprechen. Und wie geht das in der Fremdsprache? Hmm, vermutlich genauso, allerdings erst, wenn wir die Sprache richtig gut sprechen. Wie sieht das aber aus, wenn ich erst dabei bin, die Sprache zu lernen? Wie bekomme ich die Sätze in mein Gedächtnis, damit ich sie später einfach so abrufen kann? Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/66 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

065: Language Mindset — Die richtige Einstellung

Listen to 065: Language Mindset — Die richtige EinstellungDie Idee vom Language Mindset hat mir [T. Harv Eker](http://www.harveker.com) gegeben. Er hat das Buch "Secrets of the Millionaire Mind" geschrieben. Und wenn es Geheimnisse gibt, die die Millionäre für uns bereit halten, dann müsste es doch eigentlich auch so eine Art Language Mind, Language Learner's Mind oder Mindset geben. Und so ist es auch tatsächlich. Nur wer mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, wird die Sprache auch tatsächlich lernen. Und in dieser Episode lüften wir zwei dieser Geheimnisse. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/65 Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

064: Spanisch zum Mitmachen

Listen to 064: Spanisch zum MitmachenSpanisch zum Mitmachen ist tatsächlich zum Mitmachen. Ein Google Plus Hangout ist nichts weiter als eine Art Videokonferenz, bei der jeder mitmachen kann, der möchte. Einfach "reinplatzen" und mitmachen oder auch nicht. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sein Mikrofon und seine Webcam freigeben möchte. Wer nicht spricht, der lernt auch nichts. Verstecken ist nicht gerade hilfreich, da eine Fremdsprache — so wie jeder andere Sprache auch — von der Kreativität des Sprechers lebt und nur wer "sich outet" hat Erfolg. Außerdem plaudere ich in dieser Episode aus dem Nähkästchen. Insider-Infos darüber, wie ich die Sprache erlernt habe. Das War eine Odyssee und auch ein Riesenspaß. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/64 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

063: Die Wörter der Anderen

Listen to 063: Die Wörter der AnderenWenn Sie eine neue Sprache lernen, brauchen Sie Input. Das heißt, dass die Sprache von irgendwo herkommen muss. Woher sollten Sie sonst neue Wörter und Strukturen lernen? Die Quelle, als das, wo die Sprache herkommt, kann ein Sprachkurs, ein Sprachtrainer, ein Lehrbuch, eine App, eine Sprachlernsoftware und vieles mehr sein. Die idealste Quelle ist allerdings immer das, was mein Gesprächspartner sagt. Hierbei sollten Sie sich natürlich hauptsächlich etwas von Muttersprachlern oder von Sprechern abschauen, die die Sprache auf einem sehr hohen Niveau sprechen. Immer wenn Sie etwas falsch lernen, dürfen Sie es später wieder verlernen, um es dann wieder richtig zu lernen. Gehen wir in diesem Beispiel einfach mal davon aus, dass Sie sich mit einem Muttersprachler unterhalten, der zu dem noch mit Ihrem Lieblingsakzent spricht. Sie sind begeistert von seiner Wortwahl und würden sich auch gern so ausdrücken können wie er oder sie. Wie können Sie nun diesen Input nutzen, um dadurch Ihren eigenen Wortschatz zu erweitern, um neue Redewendungen zu lernen oder Strukturen aufzunehmen und zu festigen? Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Plappern Sie alles nach! Moment, werden Sie jetzt sagen. Das ist doch sehr unhöflich. Schließlich unterhalte ich mich ja und ich möchte mein Gegenüber doch mit Respekt entgegentreten. Ja, schon richtig. Und es geht nicht darum, ob Sie alles nachplappern oder nicht, sondern wie Sie es tun. Zunächst dürfen Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie kein Muttersprachler sind und Ihr Gesprächspartner das weiß. Daher hat er auch Verständnis dafür, dass Sie sich in Ihrer Wortwahl nicht unbedingt so verhalten, wie er es von einem Muttersprachler erwarten würde. Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Ihr Gesprächspartner sagt in der Fremdsprache so etwas wie: “Ich bin heute mit dem Zug gefahren.” Darauf könnten Sie dann zum Beispiel antworten: “Oh, das ist interessant. Sie sind heute mit dem Zug gefahren?” Natürlich sollten Sie das nicht mit jedem Satz tun. Und während des Gesprächs und im Kontext werden Sie schon merken, wann es angebracht ist und wann nicht. Manchmal reicht es auch einfach nur einzelne Wörter zu nutzen, die Ihr Gesprächspartner Ihnen liefert. Sie haben dadurch noch einen weiteren Vorteil. Je mehr Sie auf die Worte und die Wortwahl Ihres Gesprächspartners achten, desto besser hören Sie zu und das Gespräch wird dadurch gehaltvoller. Außerdem merkt Ihr Gesprächspartner, dass Sie seinen Worten Beachtung schenken. Probieren Sie es einmal aus. Es wirkt Wunder. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/63 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

062: Mut zur Lücke

Listen to 062: Mut zur LückeSie haben bereits mehr oder weniger gute Kenntnisse und trauen sich endlich einmal daran, ein Buch zu lesen? Und dann fangen Sie an zu lesen und es tauchen immer wieder Wörter auf, die Sie nicht kennen? Wie gehen Sie damit um? Sollten Sie jedes Wort nachschlagen? Oder sollten Sie einfach weiterlesen, wobei dann natürlich die Gefahr besteht, dass Sie nicht alles verstehen und das Lesen dann einfach keinen Spaß mehr macht. Zunächst dürfen Sie sich natürlich ein Buch suchen, dass zu Ihrem Sprachniveau passt. Vermutlich macht es wenig Sinn, einen literarisch hochwertigen Roman zu wählen, nach dem Sie gerade mal die erste Sprachstunde hinter sich haben (und auch das habe ich schon ausprobiert, und es hat funktioniert). Wie im richtigen Leben, suchen Sie sich meistens Herausforderungen, von denen Sie glauben, dass Sie sie schaffen könnten. Nehmen Sie zum Beispiel ein Studium, eine sportliche Aktivität oder eine handwerkliche Aufgabe. Das eine oder andere versuchen Sie, schaffen es dann nicht, und die meisten Dinge, die Sie sich vornehmen, gelingen dann auch. So ähnlich ist es auch mit einem Buch in einer Fremdsprache. Vielleicht sollten Sie sich nicht gerade den Mount Everest vornehmen, wenn Sie gerade mal die erste Kletterstunde absolviert haben. Um herauszufinden auf welchem Niveau das Buch ist, reicht es, wenn Sie einfach mal eine oder zwei Seiten lesen. Dies ist in Buchläden oder auf Amazon kostenlos möglich. Wie viele Wörter dürfen denn da pro Seite sein, deren Bedeutung Sie nicht kennen? Die Antwort ist einfach: So viele wie Sie sich selbst zutrauen, lernen zu können. Sie sollten schon den Inhalt der Texte verstehen, die Sie lesen. Und wenn Sie mal den einen oder anderen Satz nicht verstehen, so werden Sie dennoch dem Inhalt der Geschichte folgen können. Prüfen Sie das doch einfach einmal bei sich selbst wenn Sie ein deutsches Buch lesen. Überspringen Sie einen Satz und denken Sie darüber nach, ob dieser eine Satz jetzt wirklich wichtig war. Das Nachschlagen von Vokabeln bringt Sie aus dem Lesefluss, und dennoch lernen Sie dabei neue Wörter und deren Bedeutung. Auf der einen Seite bringt es Ihnen Nachteile und auf der anderen Seite haben Sie Vorteile. Das Nachschlagen sollte schnell gehen. Ideal sind dabei Kindle-Bücher mit einem zweisprachigen Wörterbuch, dass Sie im Kindle oder in der Kindle-App separat installieren (und meist auch kaufen). Oder Sie lesen ein Buch aus Papier (ja, die gibt es immer noch zu kaufen) und haben Ihre Smartphone mit der entsprechenden Wörterbuch-App zur Hand. Die wichtigste Sache sollten Sie dabei immer im Auge behalten: Das Lesen darf Ihnen Spaß machen und das Lernen auch. Wenn beides gegeben ist, werden Sie schnell feststellen, wie viele Bedeutungen Sie überspringen dürfen und wie viele Wörter Sie nachschlagen möchten. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/62 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

061: Wenn Kinder 3-sprachig aufwachsen

Listen to 061: Wenn Kinder 3-sprachig aufwachsenKinder können viel und wir muten ihnen nicht zu viel zu. Das sieht auch Mylène Alt so, denn sie ist mit mehreren Sprachen groß geworden, die manchmal auch bunt durcheinander gesprochen wurden. Mylène ist im Alter von 2 bis 9 bei ihren Grosseltern in Zürich aufgewachsen. Die Grossmutter stammte aus der Welschschweiz und sprach kein Deutsch. So lernte sie quasi beides gleichzeitig, mit den Verwandten Deutsch oder Französisch, später im Kindergarten Deutsch und in der Schule natürlich auch. Dazu kam, dass ihr Grossvater Tessiner war und seine Kinder haben sogar drei Sprachen gesprochen. Französisch mit der Mutter, italienisch mit dem Vater, und Deutsch, das allerdings war zuhause "verpönt" war. Eine spannende Geschichte, die einmal mehr beweist, dass Mehrsprachigkeit die Kinder bereichert und ihnen viele Möglichkeiten fürs Leben bietet. Wer mehr über Mylène erfahren möchte, der darf gern ihre Website www.bueroprojekt.ch besuchen, wo alle Kontaktdaten sind. Und wir von der Language Mining Company stellen natürlich auch gern den Kontakt her. Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/61 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

060: Mit Struktur arbeiten

Listen to 060: Mit Struktur arbeitenStruktur ist das, was uns die Sätze richtig formulieren lässt. Es ist also eine Art Matrix, die mit Platzhaltern versehen ist und die wir dann mit Wörtern auffüllen. Es ist keine Grammatik. Es ist Struktur und das ist auf unbewusster Ebene etwas völlig anderes. Grammatik ist ja das, was man uns in der Schule beibringt. Die Vorannahme beim Arbeiten mit Grammatik ist, dass man erst einmal die Regeln verstehen muss, um Sprache richtig anwenden zu können. Ich hatte komischerweise noch nie Probleme mit dem Dativ und dem Akkusativ. Die Probleme kamen erst, als man anfing mir diese Konzepte näher zu bringen. Heute weiß ich außerdem, dass ich ohne Grammatik noch mehr und noch effizienter hätte die Sprachen lernen können. Seit Steven Pinker das Buch "Language Instinct" geschrieben hatte, wissen wir es genau und unser gesunder Menschenverstand wusste es auch schon lange vorher: Grammatik ist der größte Blödsinn, den die Menschheit je erfunden hat, und Grammatik ist ein Instinct und damit brauchen wir sie auch nicht zu lernen. Unser Gehirn verarbeitet sprachliche Information strukturiert. Leider ist die Struktur immer die unserer Muttersprache und so dürfen wir unserem Gehirn etwas helfen, wenn es darum geht die Struktur der Fremdsprache zu erkennen und zu lernen. Das Strukturieren geschieht dabei bewusst und das Lernen unbewusst. Dafür gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten und Methoden, die wir gern in dieser Podcastepisode vorstellen. Viel Spaß beim Hören! Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/60 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

059: Quick-and-Dirty Tipps

Listen to 059: Quick-and-Dirty TippsKennen Sie Schnellschüsse? Schnell, schnell. Nein, keine langen Erklärungen. Sag mir einfach, was ich tun soll. Und los geht's. Und? Sind Schnellschüsse gut? Oder gehen Sie manchmal nach hinten los? Ja, schon, aber… Und wie immer im Leben dürfen wir uns entscheiden. Der Quick-and-Dirty-Tipp richtet sich heute an die, die einfach nicht warten wollen, keinen Wert auf eine ausführliche Beratung legen und einfach schnell durchstarten wollen. Natürlich empfehlen wir das nicht, und auch wir kennen das Gefühl, wenn es einfach unter den Nägeln brennt. Oft ist es so bei Kleinigkeiten, bei denen eine Fehlentscheidung keine schwerwiegenden Folgen nach sich zieht. Nehmen wir zum Beispiel den Kauf eines Kopfhörers. Sie brauchen zum Beispiel einen für Ihren Computer zu Hause, an dem Sie ab und zu skypen oder vielleicht ein Video ansehen. Da Sie das Gerät nicht oft gebrauchen, ist die Qualität zwar dennoch wichtig, allerdings nicht so sehr. Und Sie verlassen sich hierbei gern auf den Rat eines Kollegen oder Freundes, der sich auskennt oder auf die Empfehlung des Fachhändlers. Fertig. Da haben Sie nun das Gerät. Ist es bei Fremdsprachen ähnlich? Darf man es sich erlauben, einfach jemanden zu fragen, der sich mit den Sprachlerntools auskennt? Und wie viele Menschen gibt es denn, die sich wirklich damit auskennen? Und trotzdem haben wir einen Tipp für Sie, mit dem Sie sehr viel erreichen können, sofern Sie Ihr Projekt Fremdsprache eben mit diesen Tools durchziehen. Die Empfehlung lautet [www.duolingo.com](http://www.duolingo.com) und [www.memrise.com](http://www.memrise.com). Okay und jetzt werden Sie fragen: "Und wenn ich damit arbeite, spreche ich die Sprache irgendwann?" Und die Antwort ist ja. Und Sie werden vermutlich schneller ans Ziel kommen, als Sie glauben. Stolpersteine dürfen Sie sich allerdings selbst aus dem Weg räumen. Die Betonung liegt auf "selbst". Sie können es mit diesen Tools schaffen, ja, eine Garantie gibt es dafür nicht. Ich habe es selbst ausprobiert: Auf Duolingo nicht einmal die Hälfte der vollen Punktzahl des Kurses für Dänisch erreicht, mit Memrise kräftig nachgeholfen und, voilà: Ich lese bereits mein erstes Buch auf Dänisch. Zugegeben, es ist noch etwas holprig, und doch ist es ein Buch und ich verstehe das meiste. Auch Ihnen viel Erfolg. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/59 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

058: Ein Wort, zwei Bedeutungen

Listen to 058: Ein Wort, zwei BedeutungenViele, die einmal Vokabeln gelernt haben, wissen, dass es im Deutschen manchmal nur ein Wort für zwei Wörter in der Fremdsprache gibt. Ein klassisches Beispiel hierfür ist der Himmel, der auf Englisch entweder heaven oder sky bedeuten kann. Wie gehe ich damit um? Oder viel besser noch: Was macht mein Gehirn damit? Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/58 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

057: TED Immersion

Listen to 057: TED ImmersionWas ist ein TED Talk? Hier sind die ersten beiden Sätze aus Wikipedia: TED (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design) – ursprünglich eine alljährliche Innovations-Konferenz in Monterey, Kalifornien – ist vor allem bekannt durch die TED-Talks-Website, auf der die besten Vorträge als Videos kostenlos ins Netz gestellt werden. Viele dieser Videos werden seit 2009 in verschiedenen Sprachen untertitelt, auch Deutsch. Vor allem der letzte Satz ist interessant, denn es handelt sich hierbei um Videos, die mit Untertiteln versehen sind. Und es handelt sich um Vorträge, sodass es um gesprochene Sprache geht. Das ist ein sehr großer Unterschied zu Hörbüchern, die zwar auch gesprochen sind, allerdings nicht frei vorgetragen, sondern abgelesen. Neben den Untertiteln gibt es seit einiger Zeit auch die Transkript-Funktion, mit der man den gesamten Text des Vortrages einblenden kann. Dabei werden die einzelnen Sätze hervorgehoben, während der Sprecher sie ausspricht. Das ist ein ideales Sprachlerntool, auch wenn es nicht dafür entwickelt wurde. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/57 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

056: Zwei Sprachen gleichzeitig

Listen to 056: Zwei Sprachen gleichzeitigJa, wenn jetzt die Zauberfee vor uns stehen und fragen würde, welche Sprachen möchtest du denn gern können, dann würden wir sicher mehr als eine Sprache aufzählen. Tatsächlich gibt es noch einen Schritt vor dem Können, und das ist das Lernen. Der Grund dafür ist relativ einfach: Es gibt keine Zauberfeen, oder zumindest habe ich bisher noch keine getroffen. Jeder, der eine zweite Fremdsprache lernen möchte, während er bereits dabei ist eine Fremdsprache zu lernen, der darf sich vorher einige Gedanken machen. Zeit, Kosten und das Verwechseln der Sprachen sind vermutlich die drei wichtigsten Punkte. Zeit Es ist ähnlich wie bei Musikinstrumenten: Wenn ich zum Beispiel Gitarre und Klavier gleichzeitig lernen möchte, dann habe ich mehr oder weniger den doppelten Aufwand. Und natürlich gibt es auch Synergieeffekte. So sind die Noten für Gitarre und Klavier mehr oder weniger gleich. Das Lied, das ich auf der Gitarre lerne, kenne ich bereits, wenn ich es auf dem Klavier spielen möchte. Und so weiter. Und dennoch ist es ein sehr großer zusätzlicher Zeitaufwand, mit ich umgehen darf, das heißt ich darf in meinem Leben zeitlich Platz schaffen, damit ich die Lernzeit irgendwie unterbringe. Kosten Auch wenn ich diesen Punkt für relativ unbedeutend halte, so ist er doch existent. Je mehr ich für Bücher, Software, Kurse und so weiter ausgebe, desto größer ist die Summe, die ich mit zwei multiplizieren darf. Synergieeffekte gibt es hier kaum. Verwechseln der Sprachen Beim Lernen lasse ich neue Bilder in meinem Kopf entstehen, die ich dann mit der Sprache verbinde. Bei zwei Sprachen darf ich auch die Bilder verdoppeln, und dabei sollten die Bilder möglichst unterschiedlich sein. Das ist gerade für Anfänger nicht ganz leicht, da es sich hierbei um eine mentale Fähigkeit handelt, die man sich durch Üben, Üben und nochmals Üben selbst antrainiert. Auch wenn man die zweite Sprache mit derselben Sprachlernsoftware oder ähnliches lernt, dann ist die vorgegebene Struktur meist bei beiden Sprachen gleich. Natürlich gibt es Methoden und Strategien, mit denen man das Verwechseln vermeidet oder zumindest stark einschränkt. Doch diese darf man sich erst einmal aneignen. Es macht wirklich sehr selten Sinn oder es ist selten ratsam, zwei Sprachen parallel zu lernen. Erst die eine und dann eine weitere. So würden wir es machen. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/56 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

055: Adaptives Lernen

Listen to 055: Adaptives LernenManche Menschen sind morgens fitter als abends, und anders herum. Und dann gibt es noch Tageszeiten, zu denen wir mehr oder weniger Energie zur Verfügung haben. Mal ist unser Körper — zum Beispiel nach dem Mittagessen — mit dem Verdauen beschäftigt und mal beschäftigen uns andere Dinge. Und je mehr uns in die Quere kommt, desto weniger Energie haben wir. Was passiert, wenn ich gerade dann eine Sprache lernen möchte, wenn mein Energielevel niedrig ist? Genau. Dann wird mich das demotivieren, es sei denn, ich treffe bereits vorher die entsprechenden Vorkehrungen. Das Rezept dafür ist wirklich sehr einfach und lässt sich auch auf andere, wenn nicht alle, Bereiche des Lebens umsetzen. Zunächst fange ich an, mich selbst zu beobachten. Ich frage mich, ob ich viel, mittel oder wenig Energie zur Verfügung habe. Nach dem Mittagessen geht es den meisten Menschen so, dass Ihr Verdauungssystem so viel Energie verbraucht, dass für das Gehirn wenig übrig bleibt. Achten Sie mal darauf, wann Sie wie fit sind. Teilen Sie dann alles in zum Beispiel drei Kategorien ein. Also wie erwähnt: fit, normal, schwach. Es geht also um Ihre ganz persönliche Fitness zu einer bestimmten Tageszeit. Außerdem haben Sie verschiedene Lerntools, Bücher, Software, Kurse und so weiter. Teilen Sie diese auch 3 Kategorien ein. Zum passiven Zuhören eines Hörbuches benötigen Sie nicht viel Energie. Auch das Arbeiten mit einem Vokabeltrainer kann in solchen Niedrig-Energie-Phasen geschehen. Zum Aktiven mithören bei einem Hörbuch benötigen Sie vermutlich etwas mehr Energie. Auch das Wiederholen von bereits gelernten Lektionen aus einem Buch, einer Sprachlernsoftware und so weiter fordert Ihr Gehirn, allerdings braucht es hierzu nicht die volle Leistung. Die maximale Energie benötigen Sie, wenn es darum geht, kreative Dinge zu tun. So sprechen Sie zum Beispiel aktiv mit jemandem in der Fremdsprache, und das womöglich auch noch über ein komplexes Thema. Oder Sie tagträumen, das heißt Sie stellen sich Situationen gedanklich vor, in denen Sie die Sprache sprechen oder hören. Ebenso brauchen Sie viel Energie für neue Lektionen und so weiter und so weiter. Jeder hat andere Lerntools und jeder darf selbst entscheiden, wie viel Energie das Arbeiten mit eben diesen Tools fordert. Der Trick ist ganz einfach: Wenn ich meinen Energielevel zu einer bestimmten Tageszeit definiert habe, kann ich mir das entsprechende Tool oder die entsprechende Aufgabe zum Lernen nehmen, das oder die zu dem Level passt. Effizienter geht es nicht. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/55 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 680

054: Einzeltraining

Listen to 054: EinzeltrainingWäre es nicht schön, einen Sprachtrainer ständig da zu haben. Er oder sie könnte mir jede Frage beantworten, mich korrigieren, und ich hätte jemanden, mit dem ich mich in der Sprache unterhalten könnte, wann immer ich wollte. Ja, das klingt nicht nur teuer, sondern es ist tatsächlich eine Budget-Frage. Und es macht nicht immer Sinn, auch wenn das Budget vorhanden ist. Vermutlich werden viele Sprachlerner auch eine gewisse Zeit für sich allein lernen oder einfach nur Dinge ausprobieren wollen. Ein großer Unterschied besteht in der persönlichen Betreung zwischen Einzeltraining und Einzelcoaching. Training bedeutet, dass das Wissen im Kopf des Trainers ist und am Ende des Tages darf eben dieses Wissen im Kopf des Schülers sein. Beim Coaching lernt der Schüler selbst und die Aufgabe des Coaches ist es, ihm zu zeigen, wie er effizienter lernt und wie er auf dem Weg bleibt. Selbst Sprach-Coaching ist nicht immer nur reines Coaching, sondern es bleibt oft nicht aus, dass der Coach auch hin und wieder Traineraufgaben übernimmt. Coaching in der Gruppe ist schon recht schwer. Nicht unbedingt für den Schüler, sondern für den Coach. Er führt die Gruppe und jeder Schüler lernt allein. Es gibt also kein Gruppenziel, sondern nur viele individuelle Ziele. Je kleiner die Gruppe — und Einzelunterricht ist so etwas wie eine "Einer-Gruppe" — desto kostenintensiver und desto effizienter ist das Lernen. Oft, und vielleicht sogar fast immer, macht es Sinn etwas Geld in Einzelunterricht zu investieren. Vor allem am Anfang ist eine Beratung empfehlenswert. Je mehr Fehler ein Sprachlerner am Anfang vermeiden kann, desto effizienter gestaltet sich sein Sprachlernabenteuer. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/54 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

053: Korrigieren und korrigiert werden

Listen to 053: Korrigieren und korrigiert werdenInitiative zeigen, für eine bessere Integration Reden wir nicht immer viel von Civilcourage und meckern wir nicht immer wieder über die vielen Ausländer in unseren Landen, die nicht richtig Deutsch sprechen? Ja ja, reden und viel von anderen verlangen. Was kann ich als Einzelner tun, damit die Situation besser wird? Vor kurzem habe ich von Tandem-Projekten gehört, bei denen meist Rentner, da diese oft Zeit haben, zu Flüchtlingen aus Syrien gehen, um diesen beim Deutschlernen zu helfen. Das nenne ich mal einen echten Schritt in die richtige Richtung. Ich musste mir im Ausland die Sprachpartner immer selbst suchen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass viele der Einwanderer oder Asylbewerber erst einmal auf sich allein gestellt sind und unter sich bleiben. Dass heißt sie finden schnell Kontakt zu Menschen mit ihrer Muttersprache. Dadurch lernen sie natürlich kein Deutsch. Bei den Menschen, die gerade in unser Land gekommen sind, niemanden kennen und keine Sprachkenntnisse haben, ist es sicherlich logisch, dass sie gerne jemanden hätten, der ihnen beim Deutschlernen hilft. Auch können dadurch schnell interkulturelle Freundschaften entstehen. Was ist aber mit denen, die schon lange hier sind und mit ihren eingeschränkten Sprachkenntnissen seit Jahren im Land leben. Diese Menschen haben vielleicht gar kein oder wenig Interesse daran, mit ihrem Deutsch voranzukommen. Sie haben sich daran gewöhnt, dass sie im Deutschen nicht sattelfest sind und kommunizieren hauptsächlich mit Menschen aus ihrem eigenen Kulturkreis, die auch hier leben und dieselbe Muttersprache haben. Wozu Deutsch lernen also? Und auch ganz allgemein gibt es Menschen, die nicht gern korrigiert werden. Immer wenn mich jemand korrigiert, sagt er mir, dass ich etwas falsch gemacht habe. Das ist für einige Menschen so etwas wie ein ständige Kritik. Sprache ist etwas sehr persönliches und wenn jemand das kritisiert oder korrigieren möchte, was doch so tief in meinem Inneren zu mir gehört, dann kostet es schon etwas Überwindung. Das geht mir genauso, auch wenn ich Korrekturen für mich schon seit Jahren als Bereicherung definiert habe. Jeder Mensch tickt aber anders, und vermutlich gilt es zunächst herauszufinden, was unser neuer oder alter Mitbürger tatsächlich braucht. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/53 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

052: Die ing-Form ist ein Gefühl

Listen to 052: Die ing-Form ist ein GefühlSprachgefühl haben. Das ist das, wovon alle reden. Sogar die Lehrer. Und dann bringen Sie uns Grammatik über Grammatik bei. Am Ende sollen wir dann ein Sprachgefühl haben. Und wie soll das bitte funktionieren? Wenn ein Sprachgefühl zu haben das Ziel ist, dann würde es doch Sinn machen, dass man uns in der Schule eben dieses Sprachgefühl beibringt, anstatt uns mit Grammatikübungen zu belästigen. Und genau darum geht es auch in dieser Episode. Ein Gefühl für die Sprache ist nicht einfach so da oder erscheint uns auf misteriöse Weise, sondern wir bauen es nach und nach auf. Ebenso wie wir andere Gefühle Schritt für Schritt verstärken, so ist es auch mit dem Sprachgefühl. Nehmen wir zwei einfache englische Sätze wie zum Beispiel "I walk" und "I am walking". Die Übersetzung ins Deutsche und auch in viele andere Sprachen ist eindeutig, da es die ing-Form zwar im Englischen gibt, diese in anderen Sprache aber nicht unbedingt vorhanden ist. Wie kann ich also zwischen diesen beiden Formen unterscheiden, oder besser gefragt: Wie kann ich das Unterscheiden lernen? Genau. Es geht mit einem Gefühl. Englische Muttersprachler spüren oder fühlen, welche Form an welcher Stelle besser passt. Um dieses Gefühl zu lernen brauche ich jemanden, der mir dieses Gefühl vorspielen kann. Eine logische Erklärung hilft mir nicht. Erst wenn ich das Gefühl nachmache und dabei die jeweilige Form verwende, kann ich die grammatikalische Form mit dem Gefühl verankern. Je öfter und je gezielter ich das tue, desto schneller baut sich ein Sprachgefühl in mir auf. Liebe Lehrer, zeigt den Kindern die Gefühle hinter der Sprache und sie werden es euch richtig nachmachen. Grammatikalische Regeln lernen sie dabei nicht. Aber mal ehrlich: Können Sie heute noch den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ erklären? Und, was hätten Sie davon, wenn Sie es könnten? Richtig. Nichts. Denn es reicht doch, dass Sie richtige Sätze formen können, nicht wahr? Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/52 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

051: Die 5 Erfolgsstrategien

Listen to 051: Die 5 ErfolgsstrategienIn der Episode 36 haben wir bereits über Regelmäßigkeit gesprochen. Und dass Regelmäßigkeit die wohl wichtigste Voraussetzung ist, damit das Erlernen der Fremdsprache auch zum Ziel führt, nämlich die Sprache fließend zu sprechen. Allerdings gibt es noch 4 weitere Strategien. Es sind also insgesamt 5 im Bunde. Schauen wir mal, wie sie sich voneinander unterscheiden. Regelmäßigkeit Hier geht es darum, es immer wieder zu tun. Irgendwann entsteht dann ein Automatismus, das heißt das Gehirn weiß gar nicht mehr, warum es die Sprache lernt. Ähnliche Dinge, die wir automatisiert haben, sind Zähneputzen oder das Anschnallen nach dem Einsteigen ins Auto. Hier noch einmal der Link zur Episode 036 "Regelmäßigkeit ist die beste Medizin" http://podcast.languageminingcompany.com/36 Spaß Spaß als Motivator funktioniert immer nur solange, wie das Tool oder der Kurs mir immer wieder etwas Neues liefert. Der Spaß kommt also immer von außen (von innen kommt eher so etwas wie Freude). Spannung Spannung bedeutet, dass ich gern wissen möchte, wie es weiter geht. So etwas kennen wir von Filmen oder Büchern. Auch hier ist der Trigger wieder extern. Wenn der Autor oder der Regisseur also keine gute Arbeit abgeliefert haben oder der Inhalt zu schwer ist, sodass ich gar nicht verstehe, was ich lerne, dann ist es mit der Spannung nicht weit her. Wer mit Büchern oder Filmen lernt, sollte sich diesbezüglich vorher Gedanken machen. Spiel Spiel und Spaß sind verwandt, allerdings geht es hier um das Prinzip der Computerspiele, die niemals aufhören. So eine Art Super Mario. Und es ist alles unlogisch, denn jetzt ist man im Level 5 im Regelwald und dann im Level 6 in der Großstadt. Einmal wird man mit Bananen beworfen und dann sind es Spinnen oder Monster oder was weiß ich. Warum spielen wir diese Spiele? Genau, wir wollen die Punkte und wir wollen ins nächste Level kommen. www.duolingo.com ist so ein Spiel, mit dem man eine Sprache lernt. Irgendwann — und das geht meist sehr schnell — vergisst man, dass man eine Sprache lernt und konzentriert sich nur noch auf die Punkte. Freundschaft Mit Freundschaft meine ich die Klassenkameraden oder die Online-Freunde. Ich messe mich mit anderen, ich möchte Anerkennung und ich will dabei sein, der Gruppe angehören. Das hat alles wenig mit Sprachenlernen zu tun, jedoch hilft es ungemein am Ball zu bleiben. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/51 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

050: Zwei ganz verschiedene Methoden die Aussprache zu lernen

Listen to 050: Zwei ganz verschiedene Methoden die Aussprache zu lernenSo ein Akzent kann schon etwas nerven, und manche Menschen sprechen mit so einem starken Akzent, dass man kaum verstehen kann, was sie sagen. Wäre es nicht klasse, wenn man seinen Akzent einfach wegtrainieren könnte? Ja, und genau das ist möglich und zwar mit zwei ganz unterschiedlichen Methoden oder vielleicht sind es eher zwei ganz unterschiedliche Vorgehensweisen, nämlich das unbewusste und das bewusste Lernen. Kinder lernen die Aussprache durch Nachahmen. Dabei nimmt das Gehirn die auditiven Informationen immer wieder auf und versucht daraufhin, die Sprechwerkzeuge so anzusteuern, dass genau derselbe Ton erzeugt wird, den das Kind wahrgenommen hat. Das klappt natürlich nicht gleich am Anfang und deshalb trainiert das Kind auch solange bis es endlich Erfolg hat. Das ist mühsam, und doch ist es für das Kind okay, denn es hat ja viel Zeit. Wir Erwachsenen lernen immer noch die Aussprache auf die gleiche Art und Weise, dabei gibt es inzwischen Möglichkeiten viel schneller zum Ziel zu kommen. Am besten übt man die Aussprache, bevor man überhaupt mit dem Erlernen der Fremdsprache beginnt. Mit Unterstützung von Software kann man dann ganz gezielt das üben, womit unser Gehirn am meisten Arbeit hat. In wenigen Stunden kann man dann schon mehr oder weniger akzentfrei sprechen, sofern man richtig angeleitet wird. Die zweite Methode oder Vorgehensweise ist das bewusste Lernen. Dabei mache ich mir Gedanken darüber, was in meinem Mund- und Rachenraum passiert, während ich ein Wort ausspreche. Und das alles in Zeitlupe. Wenn mir jeder einzelne Schritt klar ist, also wenn ich weiß, wann die Stimmerbänder aktiv werden und wann nicht, wo sich die Zungenspitze genau befindet oder wie viel Luft ich wann herauslasse, dann kann ich auch sehr leicht herausfinden, warum ein türkischer oder ein Berliner Akzent so klingt wie er klingt. Hier ist der in der Episode angesprochene Link zur University von Iowa: http://www.uiowa.edu/~acadtech/phonetics/ Die Kombination aus beiden Techniken, Methoden oder Vorgehensweisen bringt letztendlich den Erfolg. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/50 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

049: Die 3 größten Kostenfaktoren beim Sprachenlernen

Listen to 049: Die 3 größten Kostenfaktoren beim SprachenlernenAlles möglichst günstig und möglichst umsonst und es darf natürlich auch nichts kosten. So stellt sich die Situation für viele dar, die gerne eine Fremdsprache lernen möchten. Ganz egal für welche Variante man sich entscheidet, es fallen immer Kosten an. Diese sind manchmal versteckt und manchmal auch ganz offensichtlich. In dieser Episode geht es sowohl um die drei größten Kostenfaktoren beim Sprachenlernen als auch darum, wie man die Kosten in den Griff bekommt und vor allem wie man einen Überblick darüber bekommt. 1- Fahrtkosten Punkt Nummer 1 sind also die Fahrtkosten, das sind die Kosten, die man hat, wenn man zu einem Sprachkurs fährt. Es sind aber auch die Kosten, die auf einen zukommen, wenn man zum Beispiel eine Sprachreise antritt. Viele Menschen denken überhaupt nicht über diese Kosten nach, wenn Sie zum Beispiel mehrmals pro Woche zu einem Sprachkurs fahren. Das kostet dann hier und dort ein Busticket oder etwas Benzin oder auch die Abnutzung der Reifen und so weiter. 2- Kurskosten Die Kurskosten selbst sind meist die Kosten, die jedem sofort ins Auge springen. Ein Kurs kostet Geld und dieser Preis steht dann in der Anzeige der Sprachenschule. Oft kommen hier aber noch die Kosten für Bücher hinzu. Auch wird sich der eine oder andere vielleicht ein Wörterbuch kaufen oder eine Sprachlernsoftware. Und für eine Sprachlernsoftware braucht man dann noch einen Kopfhörer. Nach und nach kommen so also Kosten zusammen, die man gar nicht im Überblick hat, wenn man sich nur auf die einzelnen Kostenfaktoren konzentriert. Auch Sprachkurse braucht man in der Regel mehr als nur einen. Mit der Sprachlernsoftware ist es nicht anders: Auf dem Produkt sollte auf jeden Fall draufstehen, für welche Sprachniveaus es bestimmt ist. 3- Zeit Und dann wäre da noch der Faktor Zeit. Wir gehen davon aus, dass Zeit gleich Geld ist. Mit Zeit ist hier sowohl die Lernzeit gemeint, also die Zeit, die ich brauche, um eine Sprache zu erlernen. Und es geht bei Zeit auch um die Fahrzeit: die Zeit also, die ich benötige um zum Sprachkurs zu fahren und auch um wieder nach Hause zu fahren. Wir raten jedem Sprachlerner, eine Excel-Tabelle anzulegen, in der alle Faktoren aufgelistet sind. In der ersten Spalte stehen all die Dinge, die notwendig sind, um die Sprache zu erlernen. Das wären also Dinge wie zum Beispiel die Sprachlernsoftware, der Sprachkurs, die Lehrbücher, der Kopfhörer und so weiter und so weiter. In der zweiten Spalte stehen die Preise für diese Dinge. Und in der dritten Spalte trage ich die Zeit ein, die ich dafür benötige. Das ist dann sowohl die Lernzeit als auch die Fahrzeit zum Sprachkurs und weitere Zeiten. Am Ende habe ich einen Überblick und kann das Projekt "Fremdsprache" sowohl zeitlich als auch von den Kosten her einschätzen und beurteilen. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/49 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

048: Die 5 typischten Aussprachefehler im Englischen

Listen to 048: Die 5 typischten Aussprachefehler im EnglischenAussprachefehler — oder sagen wir lieber: die Aussprache mit Verbesserungspotential — gibt es immer irgendwo. Und oft ist der Grund dafür die eigene Muttersprache. So kann man Deutsche schnell an ihrem Akzent erkennen. Ein Akzent zeichnet sich durch sehr viele Merkmale aus. Schade ist es, wenn der Akzent die Verständlichkeit verschlechtert. Daher sollte jeder seine wichtigsten Verbesserungspotentiale kennen und an ihnen arbeiten. Mir fallen immer wieder dieselben Merkmale auf und um genau diese geht es auch in dieser Episode. 1 - das TH Das TH ist wohl das offensichtlichste Merkmal. Wir haben diesen Laut oder diese Laute nicht. Es gibt zwei davon: das TH mit Stimmbandbegleitung und das TH ohne. Mit Einsatz der Stimmbänder werden Wörter wie the, this oder thesis ausgesprochen. Bei Wörtern wie thunder, Thursday oder thrive usw. brauchen wir die Stimmbänder nicht. Das Wichtigste ist allerdings, dass wir unsere Zunge aus dem Mund strecken, damit der Laut nicht wie ein D oder ein S klingt. 2 - W und V Im Deutschen sprechen wir das W und das V, sofern es in Wörtern vorkommt, die lateinischen Ursprungs sind, gleich aus. Dazu benutzen wir unsere oberen Schneidezähne und unsere Unterlippe. Im Englischen wird das W mit den Lippen (also ohne die Zähne) und das V wie oben beschrieben, also mithilfe der oberen Schneidezähne, ausgesprochen. Das stiftet Verwirrung. Irgendwie scheinen wir zu glauben, dass wir es im Englischen anders machen müssen und scheren beide Laute über einen Kamm. So kann man dann zum Beisipiel nicht mehr zwischen west und vest oder wine und vine unterscheiden. 3 - das D am Ende Im Deutschen sprechen wir ein D am Ende eines Wortes wie ein T aus. Man spricht auch von einem harten Auslaut. Wir schalten unsere Stimmbänder einfach zu früh ab. Im Englischen gibt es viele Wörter mit D am Ende. Bitte immer wie ein D, also mit den Stimmbändern, aussprechen! 4 - das A, das wie ein E klingt Ein A im Deutschen und ein A im Englischen sind zwei verschiedene Laute. Und es ist vor allem kein E. Es ist irgendetwas dazwischen. Bitte mal genau hinhören! 5 - Das H und das WH am Anfang Das H am Anfang des englischen Wortes huge sprechen wir gern wie das J in Juni aus. Falsch ist es nicht unbedingt, und oft ist es regional verschieden, je nach dem mit welchem Muttersprachler man sich unterhält. Auf der sicheren Seite ist man allerdings immer, wenn man das H ausspricht, und zwar in etwa so wie ein ch in ich oder nicht. Achtet auf die Aussprache. Die anderen werden es euch danken. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/48 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

047: Die 10 wichtigsten Punkte, die eine Sprache leicht lernbar machen

Listen to 047: Die 10 wichtigsten Punkte, die eine Sprache leicht lernbar machenJa, Sie haben recht. Es macht keinen Sinn. Es ist völlig irrelevant, ob eine Sprache leicht oder nicht so leicht ist. Jede Sprache ist erlernbar, weil sie von Menschen gesprochen wird. Und wenn es Ihr Ziel ist, sich in einer Fremdsprache verständigen zu können, dann lernen Sie eben genau die Sprache Ihrer Wahl und keine andere. Dennoch ist es interessant die eine oder andere Information über eine Sprache zu erfahren. So ist zum Beispiel die Grammatik der chinesischen Sprache sehr einfach. Und die türkische oder die russische Grammatik sind komplexer als zum Beispiel die deutsche. Englisch hat viele Wörter aus dem Latein und Polnisch hat viele Ausnahmen, sodass die Regeln Ihnen nicht wirklich viel bringen. So könnte man und kann man auch tatsächlich über jede Sprache etwas sagen. Für Sie ist es wichtig, dass Sie wissen, auf was Sie sich einlassen. Chinesisch ist zum Beispiel sehr einfach strukturiert, hat allerdings sehr viele Zeichen, die nur hin und wieder eine Information darüber enthalten, wie das Zeichen ausgesprochen wird. So dürfen Sie sich bei Chinesisch also ein Strategie überlegen oder eine Methode aussuchen, mit der Sie vor allem viele Zeichen schnell lernen können, dazu dürfen Sie beim Lernen darauf achten, dass Sie den auditiven Teil, also die Aussprache, mit der Schriftsprache verknüpfen. So große Unterschiede wie zwischen zum Beispiel Englisch und Chinesisch gibt es nicht bei Sprachen, die aus derselben Sprachefamilie stammen wie zum Beispiel Spanisch und Französisch oder Portugiesisch. Und auch hier macht es Sinn, dass Sie sich genau anschauen, wo die Sprachen herkommen und warum sich die eine so und die andere anderes entwickelt hat. Es geht also um ein Grundverständnis, kulturelle Hintergründe der Sprache und so weiter. Und Sie können sich vorstellen, dass es Sinn macht, die Strategie und die Methoden sowohl auf Sie, den Sprachlerner, als auch auf die Sprache selbst anzupassen. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/47 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

046: Zeiten mit der Timeline lernen

Listen to 046: Zeiten mit der Timeline lernenIm Deutschen sagen wir Sätze wie "Ich habe letztes Jahr gelacht" oder "Ich fahre nächstes Jahr in die USA". Im Englischen geht das nicht so einfach. Da dürfen wir uns ganz genau an die grammatikalischen Zeiten halten. Doch wie kann ich mir diese leichter merken? Richtig. Mit der Timeline. Wir repräsentieren unsere Erfahrungen und Erwartungen auf einer Zeitschiene. Bei den meisten Menschen läuft diese Zeitschiene praktisch durch uns hindurch und wir stehen auf ihr. Wir befinden uns auf dem Punkt der Gegenwart und vor uns (und meist auch eher rechts) liegt die Zukunft. Hinter uns liegt die Vergangenheit. Wenn ich also zum Beispiel an das Auto oder das Haus denke, das ich gern hätte und mir in der Zukunft kaufen werde, dann sehe ich dieses Bild vor mir auf der rechten Seite. Okay, das ist bei mir so. Bei Ihnen kann das durchaus anders sein. Versuchen Sie herauszufinden, wo die Bilder sind, die Sie sich vorstellen. Denken Sie an Ihr erstes Auto, Ihr erstes Haus, den Küchentisch Ihrer Oma und so weiter. Wo sind diese Bilder, wie weit sind Sie von Ihrem jetzigen Standpunkt, also von der Gegenwart entfernt und wie weit liegt Ihre Kindheit zurück, wie weit Ihre Jugend und so weiter. Je mehr Gedanken Sie sich darüber machen, desto leichter wird es Ihnen fallen, die verschiedenen Ereignisse auf Ihrer ganz persönlichen Timeline mental darzustellen. Erzählen Sie zum Beispiel gerade über etwas, das in Ihrer Jugend passierte und Ihre Jugend ist vorbei, Sie sind also "richtig" erwachsen, dann benötigen Sie im Englischen dafür das Simple Past. Und während Sie darüber reden, was in Ihrer Jugend passierte, benutzen Sie zum Beispiel ein Wort wie "davor" und erzählen dann etwas über ein Ereignis in Ihrer Kindheit, dann benötigen Sie das Past Perfect. Sie benötigen also zunächst Ihre eigene Timeline und auf dieser Timeline setzen Sie dann die grammatikalischen Zeiten. So können Sie mental alle grammatikalischen Formen der Verben darstellen. Und vor bekommen Ihre Kinder dadurch bessere Noten in oft absurden Grammatikübungen, die in der Schule immer noch üblich sind. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/46 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

045: Die 3 Schritte zur richtigen Rechtschreibung

Listen to 045: Die 3 Schritte zur richtigen RechtschreibungRechtschreibung ist visuell. Und haben sie uns nicht früher in der ersten Klasse beigebracht, dass wir ein Wort Buchstabe für Buchstabe, Laut für Laut aussprechen sollen? Und dabei tickt unser Gehirn ganz anders. Mehr dazu im Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/45 Viel Spaß beim Hören Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

044: Komfortzone und Fremdsprachen

Listen to 044: Komfortzone und FremdsprachenJa, das ist der Klassiker: Abo im Fitnessstudio und dann nicht hingehen. Oder an der Theke stehen und einen O-Saft trinken. Genauso ist es bei Fremdsprachen: zum Kurs darf man hingehen und mitmachen, Sprachlernsoftware darf benutzt werden und vor allem darf die Sprache gesprochen und geschrieben werden. Viele Menschen möchten eine Fremdsprache gerne fließend sprechen, nur dass es dahin einen Weg gibt, den man gehen darf, das ist dann wieder ein anderes Kapitel. Beim Übergewicht ist es genauso. Es gibt reichlich Bücher, Kurse und so weiter, die den Weg zum Erfolg beschreiben. Gehen wollen ihn die wenigsten. Das Delta zwischen jetzt und später darf groß sein. Das heißt wenn jemand nicht den Nutzen sieht, dann wird er das Abenteuer Fremdsprache auch gar nicht ganz und konsequent durchziehen. Es ist immer einfacher, nichts zu tun, also zu Hause zu bleiben, den Kurs abzubrechen und so weiter. Wenn ich mich in der Zukunft sehen kann, wie ich die Sprache anwende und mir das sehr große Vorteile bringt — sei es privat oder geschäftlich — dann habe ich ein Ziel, das ich nicht mehr loslassen möchte. Sind es nicht so viele Vorteile, oder anders ausgedrückt, ist das Delta zwischen meinem Leben heute und meinem Leben, in dem ich die Fremdsprache fließend spreche, nicht groß genug, dann sollte ich es besser lassen. In dieser Podcast-Episode geht es also um dieses Delta und um den Schweinehund, der nicht will, dass wir vorankommen. Der innere Schweinehund hat die Aufgabe alles beim alten zu lassen, denn das sichert unser Überleben. Der Erfolgstrainer Steve Peters nennt ihn den "inneren Schimpansen", und das gefällt mir auch sehr viel besser. Einen Schweinehund gibt es nicht, einen Schimpansen sehr wohl. Und so kann ich mir das Tier auch besser vorstellen. Steve Peters sagt, geben Sie Ihrem Schimpansen einen Namen. Na? Und wie heißt Ihrer? Frohes Sprachenlernen! Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/44 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

043: Schlechte Noten in Fremdspachen

Listen to 043: Schlechte Noten in FremdspachenFremdsprachenunterricht in der Schule heißt noch immer Grammatik, Grammatik, Grammatik. Und es geht um die Note, dass dabei die Fremdsprachenkenntnisse erweitert werden ..., na ja, okay, das könnte ein positiver Nebeneffekt sein. Das Schulsystem ist das, an dem sich die Lehrer orientieren. Für Innovation und neues Denken bleibt da nicht viel Spielraum. Maximal wird das System optimiert, wobei es ja vielleicht das System selbst ist, das den Schülern im Wege steht. Was nun also tun, wenn die Noten in Fremdsprachen so richtig schlecht sind? Also, meine Noten waren früher auch so richtig im Keller: in Französisch fast immer eine 5 und in Englisch hab ich mich meistens auf einer 4 bis 4- gehalten. Latein hatte ich dann natürlich sofort abgewählt und weitere Fremdsprachen musste ich nicht nehmen. Und doch habe ich die Kurve gekriegt. Liebe Eltern, hier ist mein Tipp: Helft euren Kindern, das Schulsystem zu verstehen. Je besser sie das System verstehen, desto eher wissen, was sie tun müssen, um bessere Noten zu bekommen. Richtig: Nicht fürs Leben, sondern für das Schulsystem lernen wir. Dann freuen sich auch die Lehrer. Und dann, liebe Eltern, helft euren Kindern zur Regelmäßigkeit, damit sie jeden Tag ein bisschen tun — ganz egal wie viel, Hauptsache ein bisschen und das jeden Tag, immer zur selben Zeit und immer am selben Ort. Und außerdem, liebe Eltern, versucht nicht euren Kindern zu erklären, was sie alles mit der Sprache anfangen können und welche Berufschancen sie dann haben und all dieses Erwachsenengelaber, dann kein Kind hören will. Die wissen selbst ganz genau, was sie wollen. Schickt sie ins Ausland, lasst sie Fehler machen. Dämlich vorkommen dürfen sie sich, wenn sie die Sprache nicht können. Der Rest läuft dann von allein. In meinen Nachhilfestunden gibt es ganz viel NLP, also Neuro-linguistisches Programmieren. So lernen die Schüler sich dabei zu beobachten, was sie tun, während sie es tun. Und wenn sie dann wissen, wie sie es schaffen Dinge zu vergessen, dann wissen sie auch, was sie beim Lernen verändern dürfen. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/43 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

042 Fremdsprache mit Vollgas

Listen to 042 Fremdsprache mit VollgasViele Menschen glauben, dass man sich beim Lernen überanstrengen kann. Vermutlich glauben diese Menschen, dass Fremdsprachen lernen so etwas wie Sport ist, wo ich meine Muskeln langsam trainieren darf, damit sie langsam wachsen können. Tatsächlich ist es aber so, dass wir unser Gehirn gar nicht überanstrengen können. Und so geht es in dieser Episode auch darum, wie viel ein Sprachlerner tun sollte, damit er ein sehr hohes Niveau in der Fremdsprache erreicht. Viel wichtiger als mit Vollgas durchzustarten, ist die Regelmäßigkeit, über die wir ja auch schon in der Episode 36 gesprochen haben. Hier der Link dazu http://podcast.languageminingcompany.com/36 Wer also regelmäßig mit der Geschwindigkeit lernen kann, mit der er am Anfang gestartet ist, der wird auch langfristig Erfolg haben. In der Ruhe liegt die Kraft und Ruhe hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun, sondern mit Besonnenheit. Ein klares Ziel vor Augen und jeden Tag etwas tun ist wichtig, und dieses "Etwas" darf auch gern sehr viel sein. Sprachenlernen ist nichts anderes als Gehirnmuskeltraining ohne Verletzungsgefahr. Natürlich kann ich auch beim Sport in kurzer Zeit sehr viel erreichen, und wie bei allen Dingen, gibt es auch ein Leben nach dem Gehirnmuskeltraining. Das Privatleben darf natürlich nicht zu kurz kommen, und wenn ich ein klares Ziel, dann mache ich diesbezüglich auch gern mal Abstriche. Am meisten bringt das Lernen, wenn man es mit dem Ziel vor Augen macht und so lange durchzieht, bis das gewünschte Sprachniveau erreicht ist. Und dann gilt es die Sprache anzuwenden, denn das Ziel ist ja nicht das Sprachniveau, sondern dass ich die Sprache dort einsetze, wo ich sie gebrauchen kann. So lese ich dann also Bücher in der Fremdsprache, reise ins Ausland, mache internationale Geschäfte und so weiter. Für jeden bedeutet das Anwenden einer Sprache etwas anderes. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/42 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

041 Redewendungen in der Fremdsprache

Listen to 041 Redewendungen in der FremdspracheImmer, wenn ich eine Redewendung in einer Fremdsprache im richtigen Moment bringe, dann bekomme ich sehr viel Anerkennung von meinen Gesprächspartnern. Das heißt in deren Augen dann so viel wie, dass ich die Sprache wirklich gut spreche. Könnte ich jetzt im Umkehrschluss sagen, dass ich einfach nur Redewendungen zu lernen brauche, und dann spreche ich die Sprache sehr gut? So einfach ist es sicher nicht. Redewendungen werden in den meisten Ländern und den meisten Sprachen als sogenanntes Kulturgut betrachtet. Und Kultur ist etwas, das zu den Menschen gehört, die in dem Land leben und die die Sprache sprechen. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn Muttersprachler sich darüber wundern, dass ein Ausländer Redewendungen und somit vermeintlich auch die Kultur bereits sehr gut kennt. Eine Sprache darf nicht nur gesprochen, sondern sie darf auch verstanden werden. Daher macht es Sinn, dass ein Lerner sich zunächst einmal mit all den Dingen beschäftigt, die am häufigsten verwendet werden. Lehrbücher, Sprachkurse und Sprachlernsoftware ist oft so aufgebaut, dass es die wichtigsten Vokabeln und Sätze enthält, die im täglichen Umgang am häufigsten eingesetzt werden. Und dazu gehört auch die eine oder andere Redewendung. Wer nun also anfängt und alle Redewendungen einer Sprache lernt, der lernt dann viele Dinge, die im täglichen Leben nicht allzu oft benutzt werden. Man könnte also sagen, wer beeindrucken will, der darf gerne viele Redewendungen lernen. Und wer die Sprache lernen will, der darf sich gerne an die Dinge halten, die erfahrene Lerner und Lehrer in den Büchern, den Kursen und der Sprachlernsoftware zusammengestellt haben. Auf der anderen Seite sind Redewendungen sehr leicht zu lernen. Das liegt vor allem daran, dass Redewendungen meist bereits Bilder enthalten. So zum Beispiel die englische Redewendung "it is raining cats and dogs". Auf Deutsch soviel wie: "es regnet in Strömen" oder "es gießt wie aus Kübeln". Um sich Redewendungen zu merken, braucht man also einfach nur noch die Bilder mit dem zu verbinden, was diese Redewendung ausdrücken möchte. Im Fall dieser englischen Redewendung ist es der Regen, die Katzen und die Hunde. Katzen und Hunde also, die wie Regentropfen vom Himmel fallen. Es wäre schön, wenn jede Redewendung so einfach zu lernen wäre. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/41 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

040 Haushaltsfremdsprache

Listen to 040 HaushaltsfremdspracheFrüher habe ich alle Wörter, die ich nicht kannte, auf Post-it Zettel geschrieben. Und dann habe ich alle Post-it Zettel irgendwo hingeklebt. Ich dachte, dass ich die Wörter dann leichter lernen könnte. Das scheint eine sehr gute Idee zu sein, tatsächlich funktioniert es aber nicht. Das ist schade, denn die Idee ist wirklich gut. Warum funktioniert es eigentlich nicht? Dafür gibt es grundsätzlich zwei Gründe: der eine ist, dass ich nicht in meinem Sprachlernmodus bin. Das ist ähnlich wie beim Sport, denn ich habe keine Lust Sport zu machen, wenn ich nicht meine Sportklamotten trage. Ähnlich ist es mit dem Lernen. Wenn ich lernen möchte, dann habe ich mich vorher darauf eingestellt. Und wenn zum Beispiel am Fenster ein Zettel hängt, habe ich keine Lust darauf zu schauen. Der zweite Grund ist, dass sich unser Gehirn an alles gewöhnt, das es öfter sieht. Und so ist der Zettel am Fenster, auf dem zum Beispiel das russische Wort für Fenster steht, irgendwann irrelevant. Also ist genauso wie mit den Dingen, die wir nicht mehr wahrnehmen, weil wir sie so oft sehen. Manchmal fahren wir eine Strecke mit dem Auto, die wir ganz oft fahren, und dann sehen wir oder merken wir gar nicht mehr, dass wir zum Beispiel an einem Dorf vorbeigefahren sind. Unser Gehirn macht sich einen riesigen Spaß daraus. Ganz anders verhält es sich, wenn ich statt der Wörter wirklich ganze Sätze auf diesen Zettel schreibe. Und dann füge ich noch eine Aktion hinzu. Zum Beispiel schreibe ich auf den Zettel am Fenster: Ich öffne das Fenster. Und das ist dann auch genau das, was ich tue, während ich den Satz ausspreche. Richtig Spaß macht es erst, wenn ich mehrere Sätze habe, und mehrere Sachen nacheinander mache. So könnte ich zum Beispiel zuerst das Fenster auf- oder zumachen, dann die Heizung an oder aus, und dann setze ich mich noch auf den Stuhl oder ich lege mich aufs Bett. Damit kann ich diese drei Sätze jeweils mit einer Handlung verbinden, und so lernt mein Gehirn viel schneller. Außerdem definiere ich dieses kleine Theaterstück als Lernmodus. Ich weiß also vorher schon, dass ich jetzt Sprache lernen werden. Das ist genauso wie in anderen Situationen im Leben: Ich wüsste auch gerne vorher, ob ich jetzt Sport mache oder nicht. Und entsprechend zieh ich mir Sportsachen an oder ich behalte eben die Klamotten an, die ich gerade trage. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/40 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

039 Eine Sprache mit Musik lernen

Listen to 039 Eine Sprache mit Musik lernenDas wäre schön: einfach nur die Musik einlegen und schon lerne ich die Sprache. Und tatsächlich geht es wirklich so einfach. Ich habe früher als Jugendlicher sehr viel Musik gehört und immer habe ich mir die Liedtexte auf der Schallplatte durchgelesen. Natürlich habe ich versucht jeden einzelnen Satz zu verstehen und dafür habe ich jedes Wort, das ich nicht kannte, im Wörterbuch nachgeschlagen. Ich hatte damals nur wenige Schallplatten und so musste ich die Lieder immer wieder hören. Viele Jahre später, als ich in England war, habe ich mit Menschen gesprochen, die in etwa im selben Alter waren. Nicht selten ist es vorgekommen, dass ich einen Satz sagte und mein Gesprächspartner diesen Satz dann aus einem Lied wiedererkannte. Mir war dann klar, dass ich diese Sätze so oft aufgenommen hatte, dass sie sozusagen "in Fleisch und Blut übergegangen" waren. Heute nutze ich diese Technik ganz gezielt zum Sprachenlernen. Die Musik bewirkt darüber hinaus auch noch, dass weitere Kanäle im Gehirn geöffnet werden, und somit geht die Sprache noch tiefer ins Gehirn. In dieser Podcast-Episode zeigen wir die einzelnen Schritte auf, die notwendig sind, um das Erlernen einer Fremdsprache über Musik zu einem Erfolgserlebnis zu machen. Zunächst suche ich mir das richtige Lied aus. Möglichst positiv sollte es sein, und die Sprache sollte zu dem passen, was ich später auch benutzen möchte. So macht es nicht viel Sinn zum Beispiel Rap-Musik mit negativen Texten zum Lernen zu nutzen, wenn ich Englisch im Business-Kontext anwenden darf. Die Songtexte findet man schnell im Internet. Dazu gibt man einfach nur den Titel und das Keyword songtext oder lyrics ein. Es gibt auch Smartphone-Apps, die Songtexte suchen. Metrolyrics ist eine solche App, die ich gern nutze. Dann lerne ich die Wörter, die ich noch nicht kenne. Wenn mein Sprachniveau in der jeweiligen Sprache noch nicht so hoch ist, dass kontzentriere ich mich zunächst einmal auf den Refrain. Durch die vielen Wiederholungen geht der am schnellsten ins Unterbewusstsein. Den Text lerne ich von hinten nach vorn. Durch den Richtungswechsel macht der Inhalt keinen Sinn mehr und mein Gehirn kann sich auf das Auswendiglernen konzentrieren. Zu guter Letzt treffe ich alle Voraussetzungen, sodass ich das Lied immer und überall hören kann. Idealerweise habe ich eine Playlist mit Liedern, von denen ich die Texte kenne. So kann ich die ganze Zeit beim Autofahren die Sprache lernen. Und nicht wenige von uns verbringen täglich sehr viele Stunden im Auto. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/39 Unsere Webinare http://languageminingcompany.com/webinare Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

038 Sprachen können und übersetzen

Listen to 038 Sprachen können und übersetzenKannste nicht mal schnell übersetzen? Wie heißt so und so auf Englisch? Mach doch mal, du kannst doch Englisch. Ja, manchmal kann es schon nerven, eine Sprache richtig gut zu können. Freunde und Arbeitskollegen nutzen es gern aus und haben meist keine Ahnung, was dahinter steckt. Und das gerade wenn es um das Thema Übersetzen geht. Wir bringen in dieser Podcast-Episode etwas Licht in das Dunkel. Eine Sprache zu können ist so etwas wie die Grundvoraussetzung für Disziplinen wie das Übersetzen und das Dolmetschen. Das Dolmetschen teilt sich dann noch in die Unterkategorien Simultan- und Konsekutivdolmetschen auf. Viele Menschen werfen alle drei oder vier Dinge in einen Topf. Nicht ohne Grund gibt es Studiengänge, die mehrere Jahre dauern, in denen man das Übersetzen oder das Dolmetschen erlernen kann. Also, wenn jemand, der zum Beispiel zweisprachig aufgewachsen ist, einfach so aus dem Stegreif übersetzen oder dolmetschen könnte, dann bräuchte es diese Studiengänge ja nicht, oder? Fangen wir einmal im Gehirn an. Jeder, der eine Sprache spricht, macht sich zunächst erst einmal Bilder im Kopf. Und wenn diese Bilder dann im Kopf sind, greift das Gehirn auf die Sprache zu, die zu diesen Bildern passt. Jede Sprache ist im Gehirn für sich gespeichert. Das bedeutet, wenn da zunächst erst einmal ein Bild ist, dann darf sich das Gehirn entscheiden, in welchen Bereich des Gehirns es vordringen will, zum Beispiel in den deutschen oder in den englischen Bereich. Es gibt also immer eine direkte Verbindung zwischen dem Bild und dem Wort beziehungsweise dem Satz. Und es gibt keine Verbindung zwischen dem deutschen Satz und dem englischen Satz. Und das ist genau das, was in Übersetzerstudiengängen gelernt wird: die Verbindung zwischen diesen beiden Arealen herzustellen. Wenn also jemand fragt, wie heißt denn so und so auf Englisch, dann muss derjenige von diesem deutschen Wort auf ein Bild im Kopf zurückgreifen oder dieses Bild erzeugen, um von diesem Bild aus dann das fremdsprachliche Wort zu holen. Leider ist die Verbindung zwischen dem Bild und dem deutschen Wort so stark, dass es schwer ist, von diesem Bild einfach so aus dem Stegreif auf die andere Sprache zu zugreifen. Jeder kann das einmal ausprobieren: sprechen Sie einfach mal mit einem guten Freund auf Deutsch, und dann wechseln Sie die Sprache auf Englisch. Was glauben Sie, wie lange Sie diese Unterhaltung aufrecht erhalten können? Achten Sie auch genau darauf, was in dem Moment passiert, in dem Sie wieder zurück ins Deutsche wechseln. Was passiert in genau in dem Moment, in dem Sie sich nicht mehr so konzentrieren können, um weiter Englisch zu sprechen. Warum wechseln Sie dann auf Deutsch zurück? Wenn Sie also das nächste mal jemanden fragen, kannst du das mal kurz übersetzen, dann denken Sie bitte noch einmal darüber nach, welche mentale Leistung dieser Jemand zu erbringen hat. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/38 Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

037 Frauen können besser Fremdsprachen

Listen to 037 Frauen können besser FremdsprachenWenn Männer etwas über Frauen sagen ... Hmm, ob das gut geht? Zum Glück habe ich ja Kathrina im Studio. Und Kathrina ist eine Frau. Und sie findet das Thema auch spannend. Na, dann kann ja nichts schief gehen. Frauen lernen leichter Fremdsprachen, sie können es einfach besser oder sie haben weniger Probleme und so weiter. Glaubenssätze gibt es viele. Die Männer verstecken sich gern dahinter und für die Frauen sind diese Glaubenssätze ein Grund, sich in puncto Fremdsprachen noch sicherer zu fühlen. Was steckt genau hinter diesem Thema. Ist das etwas Wahres dran? Wir gehen dieser These in dieser Episode des Language Mining Podcasts auf den Grund und reden darüber, wie weit es wichtig ist, dem Thema Bedeutung zu schenken und ob wirklich etwas dran ist. Kurz und knapp für alle diejenigen, die nicht auf die Antwort warten wollen: Ja, es ist etwas dran und es lässt sich zwar nicht beweisen, jedoch erklären. Und, es ist so irrelevant, dass wir das Thema komplett vergessen können. Frauen dürfen sich natürlich weiterhin sicher fühlen. Vielleicht hilft der Glaubenssatz den Frauen noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Männer dürfen weiterhin einfach daran glauben, dass jeder Mensch — ob Mann ob Frau — eine Fremdsprache erlernen und fließend sprechen kann. Unsere Begründungen oder unsere These führt uns weit in die Steinzeit zurück, in der die Menschen noch in Höhlen lebten und sich Männer um die Jagd und Frauen um den Nachwuchs und das Kochen kümmerten. Tja, da war die Welt noch in Ordnung, wird der eine oder andere Mann jetzt vielleicht schmunzeln. Tatsächlich hat diese "Ordnung" die Entwicklung von Mann und Frau sehr geprägt. Das hat sicher seine Spuren in den Genen und vor allem auch in der Art und Weise, in der wir immer noch unsere Kinder erziehen, hinterlassen. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/37 Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

036 Regelmäßigkeit ist die beste Medizin

Listen to 036 Regelmäßigkeit ist die beste MedizinKürzlich bin ich von Kudo Learning gefragt worden, ob ich nicht einen kurzen Gastartikel für ihren Blog schreiben könne, in dem es um "den wichtigsten Tipp" zum Sprachenlernen geht. Gesagt getan. Hier ist der wichtigste Tipp: Regelmäßigkeit. Nehmen wir einmal an, jemand hätte den schlimmsten Sprachtrainer, oder eine echt miese Sprachschule, vielleicht auch eine richtig schlechte Sprachlernsoftware, ein Sprachlernbuch mit vielen Fehlern und so weiter. Das wären wirklich schlechte Bedingungen. Und nehmen wir weiter an, dieser jemand würde regelmäßig lernen. Es einfach tun. Jeden Tag ein bisschen. Dranbleiben. Nicht locker lassen. Würde dieser jemand dann nicht irgendwann die Sprache sprechen? In einem anderen Scenario hat jemand die besten Voraussetzungen: die Sprachschule vor der Haustür, ein Muttersprachler in derselben Wohnung, ein endlos großes Budget für alle tollen Bücher, Apps, Software-Produkte, Sprachtrainer und so weiter. Und nehmen wir weiter an, dieser Jemand würde sich nicht aufraffen. Immer gäbe es etwas, das wichtiger wäre: ein Bier mit dem Freund, ein Abend mit der Freundin, ein Ausflug zum See, Musikhören, Fernschauen und so weiter. Dieser Jemand wird ganz sicher nie die Sprache sprechen, oder? Regelmäßigkeit ist also das Wichtigste. Die Basis. Oder sie wird es nichts mit dem Sprachenlernen. Und jetzt braucht der Sprachlerner nur noch die richtigen Tools aussuchen, die zu ihm passen. Es muss nicht das teuerste Tool sein. Die richtige Methode auswählen, das Lernen lernen und es einfach tun — das ist alles. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/36 KudoLearning Blog (in der Episode erwähnt) http://www.kudolearning.com/blog/ Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

035 Sprachenschule oder Selbstlerner?

Listen to 035 Sprachenschule oder Selbstlerner?Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal eine Sprachschule besucht. Ja, sicher hat das jeder schon einmal gemacht. Was war der Unterschied zum Schulunterricht? Richtig, kein großer. Die haben sich Mühe gegeben und die Methoden weiterentwickelt und so weiter. Es bleibt allerdings weiter Unterricht. Ein Selbstlerner ist derjenige, dem die Schule egal ist und sich in der Regel seine Inhalte, also die Sprache selbst, auf eine andere Art und Weise holt. Manche Menschen gehen einfach ins Ausland, andere kaufen sich ein Lehrbuch und wiederum andere lernen mit Sprachlernsoftware. Was ist besser? Sprachenschule oder Selbstlerner? Darauf gibt es keine Antwort. Es hängt stark davon ab, wie jemand lernen möchte. Die Sprachenschule hat ihre Vorteile, dass ich direkten Kontakt zum Trainer habe. Außerdem treffe ich Gleichgesinnte. Hmm, vielleicht nicht unbedingt ein Vorteil, doch viele Lerner legen auf den sozialen Aspekt einen sehr hohen Wert. Ganz egal für welche Variante sich jemand entscheidet - und es lassen sich auch beide Varianten kombinieren - das Ziel sollte immer sein, ein sehr hohes Niveau zu erreichen. Nichts ist schlimmer als viel Zeit in Kurse oder in Lernzeit zu investieren, um danach dann das Projekt abzubrechen. Sowohl Sprachenschule und auch zum Beispiel Sprachlernsoftware liefern Inhalte. Daher sollte ein Lerner zunächst einmal das Lernen lernen. Wer verstanden hat, wie Sprache in seinem Gehirn verarbeitet wird, der wird aus beiden Modellen das meiste herausholen können. Nicht selten entscheiden die Faktoren Preis, Anfahrtweg, Zeitaufwand und das Angebot der jeweiligen Sprachschulen darüber, ob jemand einen Sprachkurs besucht oder nicht. Da viele Menschen glauben, Sie müssten ins Ausland reisen, um eine Sprache "richtig" zu erlernen, kommen dann häufig auch noch horrende Preise für die Reise und Übernachtungen hinzu. Für diejenigen, für die das Budget kein Thema ist: bitte, immer los. Nur auch hier gilt, dass es immer darum geht, ans Ziel zu kommen, das heißt die Sprache fließend zu sprechen. Wer dieses Ziel nicht erreicht, wird über kurz oder lang die Lust verlieren. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/35 Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

034 Der, die und das Artikel lernen

Listen to 034 Der, die und das Artikel lernenMännlich, weiblich und sächlich - wer hat sich das bloß ausgedacht? Sicher hat das Ganze eine Begründung und diese liegt vermutlich in irgendeiner fernen Vergangenheit. Der Unterschied zwischen Mann und Frau war schon immer wichtig und allgegenwärtig. Warum allerdings ein Tisch männlich ist, auf Spanisch und Französisch dann wieder weiblich, und in irgendeine anderen Sprache vermutlich sächlich, das ist heute nicht mehr relevant. Im Englischen gibt es gar keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern - also im grammatikalischen Sinne. Es gibt aber noch einige Überbleibsel aus alten Zeiten wie his und her, oder der Mond, der in der Poesie das Pronomen she erhält, wobei sich die Sonne die männliche Form he zu eigen macht. Für das Sprachenlernen ist es völlig irrelevant, ob man den sogenannten Generus als männlich, weiblich, sächlich bezeichnet oder ob man es einfach in Kategorie A, B und C einteilt. Auch Farben funktionieren bei vielen Menschen gut, damit der richtige Artikel zum richtigen Wort passt. Auf jeden Fall sollte jeder darauf achten, dass der Artikel immer gleich mitgelernt wird. Der Artikel ist die Basis für jedes weitere Deklinieren. Woher weiß ein Muttersprachler, ob ein Wort männlich, weiblich oder sächlich ist? Das hat der doch als Kind gelernt, werden Sie jetzt vermutlich sagen. Schon richtig. Das beantwortet allerdings nicht die Frage, warum er es immer noch weiß. Woher nimmt er diese Information? Meine These ist: Die Information, ob ein Wort männlich, weiblich oder sächlich ist, ist ein Gefühl. Muttersprachler haben dieses Gefühl über Jahre aufgebaut. Wir fühlen sozusagen, dass ein Stuhl männlich und eine Hand weiblich ist. Und für den Sprachlerner gilt es dieses Gefühl aufzubauen. Je schneller ein Sprachlerner dieses Gefühl bei sich entdeckt und definieren kann, desto mehr und desto früher kann er sich darauf konzentrieren und es aufbauen. Und warum ist das so wichtig? Stellen Sie sich vor, Sie würden Deutsch lernen. Und jetzt möchten Sie sagen: Der Stuhl steht im Zimmer. Woher wissen Sie, dass es "im", also "in dem" heißen muss? Ganz einfach. Zunächst haben Sie ein Gefühl dafür entwickelt, dass Zimmer sächlich ist. Andernfalls können Sie den Dativ gar nicht anwenden bzw. Sie würden ihn falsch also für einen anderen Artikel anwenden. Das erste also immer zuerst: Lernen Sie den Artikel IMMER mit jedem neuen Wort. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/34 Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803

033 Einsprachige Eltern - zweisprachige Kinder

Listen to 033 Einsprachige Eltern - zweisprachige KinderUnd es geht weiter mit dem Wunsch nach Zweisprachigkeit. Einfach eine Ausländer(in) heiraten und fertig. Und was, wenn der Partner dieselbe Sprache spricht. Ist das mit der Zweisprachigkeit dann durch und die Eltern müssen schon jetzt für teure Auslandsaufenthalte sparen? Nein, es geht anders. Eltern können sehr viel tun und es muss auch kein Geld kosten. In dieser Episode zeigen wir, wie es funktionieren kann, auch wenn beide Eltern zum Beispiel Deutsch sprechen. Auf jeden Fall macht es Sinn, sich die Episode von letzter Woche 032 Kinder zweisprachig erziehen http://podcast.languageminingcompany.com/32 anzuhören. In dieser Episode geht es um das zweite Scenario, das bestimmt sehr viel häufiger vorkommt: Wir hätten gern ein zweisprachiges Kind und sprechen beide "nur" Deutsch. Viele Tipps und Tricks gibt es wieder von uns und wir freuen uns natürlich auf eure Fragen zum Thema, die wir wie immer gern beantworten. Viel Spaß beim Hören Der Blogartikel zur Episode http://podcast.languageminingcompany.com/33 Premium-Content http://languageminingcompany.com/shop Weitere Podcasts der Language Mining Company http://languageminingcompany.com/podcasts Twitter http://twitter.com/sprachco http://twitter.com/languagemining Google+ https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast Facebook https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany iTunes https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2 Feedback info@languageminingcompany.com +43 664 514 6803